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henrikf

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1

Dienstag, 14. November 2017, 12:36

EA mal wieder: Star Wars Battlefront II

Ich bin gerade über einen Beitrag auf heise.de gestolpert, in dem es um Star Wars Battlefront II geht.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/…rm-3889224.html

Und zwar hat sich EA einfallen lassen, dass man die Protagonisten »Luke Skywalker« und »Darth Vader« erst freispielen muss. Ein Spieler hat ausgerechnet, dass es ca. 40 Stunden dauert, bis man die Helden freischalten kann.

So weit, so gut und erst einmal unspektakulär.

Wenn man denn nicht mit echtem Geld »Loot-Boxen« kaufen könnte, mit deren Inhalt sich diese Spielzeit erheblich verkürzen lässt. Wie sprechen hier wohlgemerkt von einem Vollpreis-Titel. Auch im Multiplayer-Modus sind die Loot-Boxen wichtig, denn mit ihnen erhält man sog. »Sternenkarten«, mit denen sich die Eigenschaften der eigenen Spielfigur verbessern lässt, und die man im normalen Spiel nur relativ selten bekommt.

Dementsprechend hat sich die Wut der Spieler über einem EA-Community-Manager (wieder so ein neues Wort für »Beschwichtiger der doofen tumben Massen an Spielern«) entladen, der auf Reddit die Vorgehensweise verteidigt hat. Und damit gleich auch mal einen neuen Rekord für Downvotes bei Reddit aufgestellt hat.


Deutschland
In Deutschland stellt sich die Frage, ob das Spiel nicht sogar den Straftatbestand der in Deutschland verbotenen illegalen Online-Glücksspiele erfüllt. Der Inhalt der mit echtem Geld gekauften Loot-Boxen ist nämlich zufällig. Also hängt es vom Glück ab (und vom Algorithmus des Spiels), was in den Boxen enthalten ist.


Meine Meinung
Ich bleibe bei meiner - inzwischen immer fester werdenden - Meinung, dass ich am besten gar keine Spiele von EA mehr kaufe. Seit Mirror's Edge Catalyst bin ich sowieso immer noch stinksauer.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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2

Dienstag, 14. November 2017, 13:55

Wer erwachsen ist und sich sowas noch kauft ist selbst schuld. Klarstellung: Ich meine: Wer erwachsen ist und sich auf sone Spiele um jeden Preis einlässt weil es der neue Scheiß ist, ganz egal was da drin fürn Mist verbockt wird und zu welchem Scheiß es den Spieler nötigt, der ist selbst schuld. Krieg der Sterne hat imo zwar auch gelitten, aber das meinte ich damit nicht.

Aber das ist ja mal ein witziges Detail, das du da in den Ring wirfst. Glücksspielbestand, ha! Da ist sogar echt was dran. So hab ich da noch gar nicht drüber nachgedacht. Ich seh das durch diesen einzelnen Einwurf grad alles in nem ganz anderen Licht (auch gerade F2P Titel).
Fänd ich ja sauwitzig wenn die das deswegen hier kassieren würden :mrgreen:
Allerdings fänd ich es weniger witzig wenn dann z.B. ne Lawine losgetreten wird und sich das auch auf F2P-Titel ausweitet.
Frieden. Brotbier. Möpse.
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henrikf

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3

Dienstag, 14. November 2017, 14:15

[...] Allerdings fänd ich es weniger witzig wenn dann z.B. ne Lawine losgetreten wird und sich das auch auf F2P-Titel ausweitet.

Zur Fairness: Der Gedanke mit den illegalen Glücksspielen ist nicht mir gekommen; im Forum von heise.de zu dem verlinkten Beitrag hat das jemand geäußert. Ich fand den nur so interessant, dass ich ihn gleich mal weiter gesponnen habe. ;)

Das mit dem Glücksspiel ist ja nur deswegen (evtl.) relevant, weil der Zufall im Computer-System bei EA entscheidet, was denn in der gekauften »Loot-Box« ist. Dadurch sind natürlich Manipulation Tür und Tor geöffnet, weil das keiner mehr kontrollieren kann, ob das wirklich Zufall ist oder ob da nicht irgend jemand dran gedreht hat (Administratoren, befohlen von Managern, Hacker, usw.).

Sobald der Zufall außen vor ist, Du also genau weißt, was Du kaufst, wäre - nach meinem Rechtsempfinden, ich bin kein Jurist - das Problem nicht mehr vorhanden. Beispiel (das einzige Online-Spiel und F2P, welches ich mal eine Weile gespielt habe) »Silkroad Online«: Da kann man sich auch jede Menge Gegenstände für echtes Geld kaufen, aber Du weist immer ganz genau, was Du bekommst. Wenn das bei anderen F2P-Titeln oder generell mit In-Game-Käufen so ist, dürfte es keine Probleme geben.
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4

Dienstag, 14. November 2017, 14:40

Bzgl. Glücksspiel: http://www.gamestar.de/artikel/lootboxen…lt,3321951.html

Viel erschreckender finde ich, wenn ständig darauf verwiesen wird, dass man nicht gezwungen ist sich Lootboxen und sonstige Vorteile zu kaufen. Stimmt grundsätzlich. Es ist aber auch so, dass die Spiele darauf ausgelegt sind und man dann stellenweise grinden muss bis der Arzt kommt ehe man sich irgendwelche Verbesserungen erspielt hat. Das verändert die Art und Weise sowie die Spielerfahrung eines Spiels doch so dermaßen, dass das kein unerheblicher Punkt für mich ist.

Naja, Battlefront 2 wird gebraucht oder im Sale mitgenommen um die SP-Kampagne zu zocken und dann Tschüss...
Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts.

henrikf

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5

Dienstag, 14. November 2017, 20:11

Da hat GameStar ja mal richtig was Gutes gemacht. ;-)

Wobei ich allerdings über folgende Formulierung gestolpert bin:

[...] Nein, sagen unter anderem die Jugendschutzbehörden USK und PEGI [...]
[url=http://www.gamestar.de/artikel/lootboxen-als-gluecksspiel-das-sagt-der-anwalt,3321951.html]GameStar.de[/url], 8.11.2017


Die USK ist keine Behörde, auch wenn sie so eine sehr ähnliche Funktion ausübt und aufgrund eines Staatsvertrags diese Funktion im Auftrag des Staates erfüllt. Aber eine staatlich bezahlte und kontrollierte Behörde ist sie nicht. Davon abgesehen wäre die Aussage sowieso zumindest fragwürdig. Denn selbst wenn diue USK eine Behörde wäre, dann darf auch die nicht gegen Gesetze verstoßen (zumindest nach meiner naiven Rechtsauffassung). Egal was die an Meinungen raustuten.
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6

Mittwoch, 15. November 2017, 03:35

Hui Hui, Online Glücksspiel. Man merkt sofort das hier keiner von euch CS:GO spielt. Alles alter Kaffee. =)
Hipster-Pisser!

7

Mittwoch, 15. November 2017, 05:58

Bei Warthunder kann man auch immer wieder kack kaufen - ist aber oft dann auch nur Zufallsgesteuert. Oder man grindet sich sone Box frei - deren Inhalt aber trotzdem zufallsgesteuert bleibt.
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

8

Mittwoch, 15. November 2017, 06:46

Man merkt sofort das hier keiner von euch CS:GO spielt
Wir haben alle Mario Kart gespielt...das reicht als Glücksspielerfahrung ^^
Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts.

9

Mittwoch, 15. November 2017, 08:54

Nur wurden da nicht die Gegenstände für echtes Geld verkauft. Für ein rares Messer in Cs:go gehen teilweise 100 Euro+ über den Ladentisch. Z.b. ein neues StatTrak M9 Bayonet Autotronic (https://steamcommunity.com/market/listin…20(Field-Tested)) (und das ist günstig, da es nur FIeld Tested ist!)
»Oxx« hat folgende Datei angehängt:
  • Unbenannt.PNG (134,2 kB - 3 mal heruntergeladen - zuletzt: 15. November 2017, 19:20)
Hipster-Pisser!

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10

Mittwoch, 15. November 2017, 10:03

Aber in diesem Fall weiß man doch, was man für sein (vieles) Geld bekommt. Das Problem bei den »Loot-Boxen« in Star Wars Battlefield II ist, dass man deren inhalt eben nicht vorher weiß. Man kauft also »auf Glück«.


Einzelspieler-Kampagne
Nebenbei bemerkt soll die Einzelspieler-Kampagne in Star Wars Battlefield II auch nicht so wirklich doll sein.
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Alter Aeon: Estreega

11

Mittwoch, 15. November 2017, 13:32

Aber in diesem Fall weiß man doch, was man für sein (vieles) Geld bekommt. Das Problem bei den »Loot-Boxen« in Star Wars Battlefield II ist, dass man deren inhalt eben nicht vorher weiß. Man kauft also »auf Glück«.



Ähh nein. DU bekommst die Items aus Boxen die man, durch Zufall, nach jeder gewonnenen Runde bekommt. Diese müssen sich mit Schlüsseln öffnen lassen die es für Knete im Shop gibt. Also kein Unterschied.
Hipster-Pisser!

12

Mittwoch, 15. November 2017, 15:38

Das ist alles so verrückt...
Einige Leute müssen den sprichwörtlichen Euro umdrehen um über die Runden zu kommen und andere kaufen sich ein virtuelles Messer für 100,-€ :S
Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts.

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