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2 149

09.09.2016, 13:29

Gestern habe ich seit langer Zeit mal wieder ein Spiel zu Ende gebracht: Uncharted 4. Die Uncharted-Reihe trifft echt genau meinen Nerv. Diese Reihe war der Grund für den Erwerb der PS3 und PS4, den ich zu keiner Zeit bereue. Wo sonst bekomme ich eine derart erlebnisreiche Mischung aus Story, Action, Rätsel, tolle Landschaften und Abenteuer in einem einzigen Spiel? So begeistern konnte mich vor der PS3 nur Tomb Raider. Aber auch das sehr gute "Rise of the Tomb Raider" kommt an Uncharted einfach nicht heran.

Natürlich hätten die Rätsel auch im vierten Teil ruhig etwas schwieriger sein dürfen. Und auch ein paar mehr wären auch dieses Mal nicht schlecht gewesen. Klar, das Spielprinzip und die -mechanik ist grundsätzlich nun wirklich nicht mehr neu. Aber der Kletterhaken und die verbesserte Steuerung frischen das Bekannte definitv auf.

Der vierte Teil hatte für mich jedenfalls immer noch Einiges zu bieten, auch an Überraschungen. Die Story hat hier gegenüber den dritten Teil noch etwas mehr Gewicht bekommen. Auf mich wirkte sie glaubwürdig und machte sogar richtig Spaß. Und dann das Ende: Selten hatte ich in einem Spiel einen Anflug von Sentimentalität. Sicherlich hat mich das Bisschen an Romantik und Beziehungsproblematik (auch als Zielgruppe) angesprochen, wodurch ich mich noch besser mit Nathan Drake identifizieren konnte.

Ich bin immer noch hin- und hergerissen, ob es den wirklich sensationellen zweiten Teil überragt. Ich finde ihn auf jeden Fall besser als den dritten Teil. Weil das Gesamtkunstwerk, Steuerung und Story, hier aber stimmiger und die Grafik auf der PS4 noch einmal eine Ecke besser ist, tendiere ich dazu, diesen Teil für mich als den besten zu küren.

Im Übrigen bescheinigt mir die Spielestatistik, dass ich mich etwa zweieinhalb Stunden bei etwas über 15 Stunden Spielzeit nicht bewegt habe. Warum? Um die richtig tolle Landschaft zu genießen...

henrikf

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2 150

09.09.2016, 15:05

[...] Im Übrigen bescheinigt mir die Spielestatistik, dass ich mich etwa zweieinhalb Stunden bei etwas über 15 Stunden Spielzeit nicht bewegt habe. Warum? Um die richtig tolle Landschaft zu genießen...

Das ist ja nett! :)

Das hatte ich letztens auch bei Mirror's Edge Catalyst, Dark Souls (1) und auch bei 7 Days To Die.
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2 151

10.09.2016, 06:50

Schöne Landschaft bei "7 Ways to die"? Sorry aber das Spiel schaut aus wie ein halbgares PS2-Spiel. Was gab es da zu bewundern?

@Uncharted 4: Toll ist doch auch dieser natürlich wirkende Smalltalk zwischen den Charakteren,meinfach großartig. ND hat hier wirklich eine Menge gelernt, was sie hoffentlich bald bei TLOU2 einsetzen werden ^^

henrikf

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2 152

10.09.2016, 09:52

Schöne Landschaft bei "7 Ways to die"? Sorry aber das Spiel schaut aus wie ein halbgares PS2-Spiel. Was gab es da zu bewundern?

Wenn man starre Bilder sieht, rein optisch, dann gebe ich Dir Recht. Aber wenn man es spielt, dann begreift man, das ALLES was man sieht, komplett, jeder Hügel, jeder Busch, Blume, Baum, etcpp. so weit das Auge reicht, die GESAMTE Karte, komplett veränderbar ist (so wie in Minecraft). Und wenn man dann noch die Sonne über dieser Landschaft aufgehen sieht, dann hat das schon was. Das ist dann eben nicht diese vorgezeichnete Romantik von anderen Spielen, sondern das hier ist generativ aufgebaut. Darin liegt für mich die Faszination und die Schönheit des Spiels.
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2 153

10.09.2016, 11:52

Wollte das auch nicht absichtlich schlecht reden. Habe mir aufgrund der Berichte hier einige Gameplayvideos angeschaut und davon war ich rein von der Optik her schon wenig begeistert. Aber sonlange Du damit Spaß hast, ist alles gut ^^

2 154

11.09.2016, 10:49

Alien Assault (mit Space Hulk Mod)

Ich hab mir das Gratisspiel Alien Assault von www.teardown.se geladen und mit der Space Hulk-Mod versehen ( http://www.moddb.com/games/alien-assault…/space-hulk-mk2 ).

Alien Assault war ursprünglich ein Top-Down Remake von Space Hulk (ca 1993), musste aber wegen rechtlichen Gründen und EA zu Alien Assault umgeändert werden. Die Fanmod macht diese Änderungen wieder rückgängig und bringt sogar zahlreiche weitere Orden mit ins Spiel rein. So kann man jetzt aus einer Unzahl von Space Marines wählen und sogar meine Imperial Fists sind mit Im Spiel. Es wurden sehr viele Grafiken und Sprites angepasst, so dass es jetzt noch mehr aussieht wie Space Hulk (das Brettspiel) und es wurden Musik- und Soundeffekte aus den alten Space Hulk PC-Spielen mitintegriert. Eine nette Sache!



Beim Spiel selbst handelt es sich um Rundenstrategie. Man muss mit schwer gepanzerten, trägen Jungs in verschiedenen Labyrinthen verschiedene Aufgaben erfüllen (Suchen und Bergen, Vernichte X Feinde, Komm lebend bei Punkt X an, etc pp.). Der Gegner sind dabei wieselflinke Alien-Abklatsche, die sogenannten Genestealer/Genräuber/Symbionten, die nicht nur sehr schnell sind, sondern auch die Rüstung der Jungs mit ihren Klauen mit Leichtigkeit durchschlagen. Ich frag mich hier immer wozu die Marines dann überhaupt die fetten Terminatorrüstungen anhaben, wenn die eh nix bringen. Das Spiel ist mit einer jetzt auf den ersten Blick umfangreichen Tutorialkampagne ausgestattet, bei der man aber auch mit Leichtigkeit versagen kann und Marines für immer verlieren kann. Verliert man seine Marines nicht, dann gewinnen sie mit jedem Einsatz an Erfahrung und werden aufgelevelt. Was genau das Aufleveln bringt, weiß ich noch nicht. Leider kann man keine eigenen Namen einpflegen.



Der größte Kritikpunkt ist für mich aber bisher dass man keinen Vollbildmodus einstellen kann. Ich hatte zuerst ne alte Version, wo das Spiel noch Space Hulk hieß und da gabs nichtmal ein Optionsmenü. Mit der aktuellen Version von Alien Assault ist es ein bisschen besser: Man darf jetzt die Auflösung des Fensters verändern.

Dumm: Wenn ich die höchste Auflösung wähle ist ein Teil des Fensters unter meiner Taskleiste. Sehr nervig. Also muss ich die zweithöchste Auflösung wählen; wodurch das Spiel wieder kleiner wird. Finde das ätzend weil alles winzig ist.
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

2 155

13.09.2016, 07:32

Aktuell spiele ich "Mord im Orient Express" von The Adventure Company auf dem PC. Dieses klassische, rund zehn Jahre alte, Adventure folgt dem berühmten Roman von Agatha Christie. Anders als im Original übernimmt man hier allerdings nicht die Rolle des berühmten belgischen Detektivs Hercule Poirot, sondern die einer Angestellten der Eisenbahngesellschaft, Antoinette Marceau. In deren Rolle hat man den Mord an dem Mitreisenden Rattchet aufzuklären, der in der Nacht durch zahlreiche Messerstiche umgekommen ist.

Auch wenn hier nicht Poirot ermittelt, erhält man dennoch seine Unterstützung bei der Aufklärung des Falls und den zahlreichen kleineren Rätseln welche mal mehr und mal weniger originell gestaltet sind. Auch wenn man, so wie ich, dass Original schon etliche male gelesen oder gesehen hat, kann man eine Menge Spaß mit dem Spiel haben, da es sich eben nicht zwingend an die Vorlage hält und ausreichend Spielraum für neue Entdeckungen bereithält.

Technisch sieht man dem Titel sein Alter zwar an - insbesondere bei den Animationen der Figuren - allerdings macht es keinn schlechten Eindruck, schaut an einigen Stellen sogar richtig hübsch aus. Die deutsche Sprachausgabe ist für die Zeit recht ordentlich, auch wenn der ein oder andere Akzent ein wenig arg gekünstelt wirkt.

Bislang ein nettes Spiel, welches man sich als Freund des Genres ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, für fünf Euro aus der Grabbelkiste mitnehmen kann.

henrikf

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2 156

16.09.2016, 23:16

The Evil Within [PS4]
Hmmm ... ich bin jetzt nicht so wirklich begeistert. Das Spiel ist nun wirklich nicht schlecht, aber der Funke will und will nicht überspringen. Im Prinzip ist es eine Mischung aus Resident Evil 4 und dem Schleich-System aus Metal Gear Solid, was auch noch irgendwie Silent Hill sein will. Nichts davon funktioniert so richtig. Für ein Resident Evil 4 ist das Spiel viel zu ungeschliffen. Die Grafik ist dramatisch besser, gleichzeitig behindert der gewählte »Cinemascop«-Bildausschnitt so gut wie immer die Sicht, so dass man konstant das Gefühl hat, nichts zu sehen. Die Schusswaffe ist bisher ein Witz. Denn ihr fehlt ein entscheidendes Detail: Einen wie auch immer gearteten Zielpunkt. Vielleicht kommt das ja noch, aber selbst wenn man direkt hinter einem Gegner steht, gerät das Zielen zum totalen Glücksspiel. Und was Silent Hill an Stimmung und Suspense zelebriert wie kaum ein anderes Spiel, wird hier durch plattes Splattern ersetzt, was einem bei diesem Protagonisten auch noch am Popochen vorbei geht. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass die Macher des Spiels mich auf Teufel komm raus anschreien: »Hier, siehst du nicht? Wir sind wie Silent Hill!« Und ich fühle mich genötigt zurück zu brüllen: »Nee, seit ihr nicht! Keine Sekunde!«

Ich kann mich immer nur wieder wundern, wie solche Spiele durch die eigene Qualitätsprüfung kommen und frei gegeben werden. Dabei sind es wirklich nur zwei bis drei Winzigkeiten, die man ändern müsste, um den Spaßfaktor deutlich zu erhöhen. Allerdings gibt es einen 6 GiB großen Patch auf Version 1.06, den ich erst einmal nicht herunter geladen habe (ihr spinnt ja wohl). Vielleicht ändert der ja noch ein bischen was.
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17.09.2016, 08:10

Das Spiel hat sowohl Höhen als auch Tiefen, gefiel mir insgesamt aber sehr gut und hatte an der ein oder anderen Stelle schon ein wenig Panik bzw. Stress bei mir ausgelöst :lol:

Sind bei Deiner Version die DL-Episoden dabei?

DustyBits

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2 158

17.09.2016, 08:23

Evil Within ist ein klassischer Fall von 75% Spiel.

Viele tolle Ansätze, leider nichts richtig ausgebaut. Ich fand hier hat Mikami irgendwie die alte Spielemechanik von Resident Evil in Echtzeit 3D umgesetzt. Und dieses "irgendwie" ist hier auch der Knackpunkt. Monitionsknappheit, Verfolgungswahn, schräge Gegner.
Das größte Problem an dem Spiel ist tatsächlich die Technik. Die Grafik ist wirklich gut vom Artdesign usw. Leider gibt es knackige Frameeinbrüche gerade in den Aussenarealen - Texturen werden nachträglich reingeladen und werden dann aufgepfropft (Engine Problem) - noch schlimmer ist allerdings, dass es Probleme mit der KI und der Kollisionsabfrage gibt. Und diese 2 Punkte gingen bei mir auf Kosten der Immersion.
Darüber hinaus fand ich auch manchmal die Sprüche der Protagonisten sehr aufgesetzt - die teilweise krude Story passt irgendwie nicht. Ich haate ständig den Eindruck man wollte noch einen drauf setzen ... und dann noch einen draufsetzen usw.

Letztlich wurde ich dennoch sehr gut unterhalten, diese Kettensägenheinis waren teilweise echt haarig - ich denke aber, dass ich mich da wieder sehr dämlich anstellte.

Wenn man die KI- und Kollisionsabfragen- Probleme fixen würde (Patch 1.06 kenne ich nicht) und VR unterstützen würde ... ich glaube dann würde ich es noch einmal versuchen :-)

btw: Was immer alle mit Silent Hill haben - ich habe auch einige gespielt und die Spiele waren auch echt gut, aber das diese Reihe ständig als "Referenz" bei solchen Spielen gennant werden, kann ich nicht nachvollziehen...

henrikf

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2 159

17.09.2016, 08:30

@Gunlord:
Ich meine nicht, dass da der DLC mit dabei ist. Das ist die ganze normale Version von The Evil Within, die ich gestern nur verbilligt aus dem Supermarkt-Regal mitgenommen habe.

@Dusty:
Da scheinen sich unsere Eindrücke ja 100%ig zu decken. Bei dem Spiel wäre mit kleinen Änderungen deutlich mehr Spielspaß drin gewesen (was haben die sich bloß bei der Pistole gedacht; vermutlich nichts).

Ich denke allerdings nicht, dass hier eine VR-Version sinnvoll wäre. Wenn ich an die Schleicheinlagen durch's hohe Gras und durch's Gebüsch denke, in denen 95% der Sicht von Blättern und Grashalmen verdeckt werden, dann ist das für VR, glaube ich, nicht so sinnvoll.

[Nachtrag]
Ich habe mir eben den GameStar-Test von The Evil Within auf YouTube angesehen. Die beschreiben das Spiel so begeistert, dass ich jetzt in diesem Moment Lust bekomme, das Spiel weiter zu spielen (gestern Abend habe ich leicht gelangweilt aufgehört). Gut, ich will nicht schon wieder auf der GameStar herum reiten, weil ich jetzt schon oft genug unpassende Kritiken von denen gesehen habe. Rein zufällig - wirklich, ischwör - hat mir YouTube danach den GameStar-Test von Alien Isolation angeboten und den habe ich mir dann auch noch einmal angesehen (den kannte ich bisher gar nicht). Und da wird die ganze Zeit an jedem kleinen Detail herum gemeckert. Am krassesten - so im direkten Vergleich der beiden Video-Tests - war dann die Erwähnung der »ständigen Bedrohung« in beiden Spielen. Bei The Evil Within sind sie begeistert, bei Alien Isolation dagegen eher genervt. Ich empfinde das exakt genau anders herum: The Evil Within ist für mich bisher eher ein ziemlich beliebig zusammengewürfelter Pamp aus allen möglichen Spiele-Serien, während Alien Isolation ein echtes Meisterwerk darstellt.
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2 160

17.09.2016, 08:33

Zitat

@Dusty:
Ich denke allerdings nicht, dass hier eine VR-Version sinnvoll wäre. Wenn ich an die Schleicheinlagen durch's hohe Gras und durch's Gebüsch denke, in denen 95% der Sicht von Blättern und Grashalmen verdeckt werden, dann ist das für VR, glaube ich, nicht so sinnvoll.


Oh daran habe ich garnicht gedacht :-)

Ich finde ein tolles "Ding" bei Evil Within sind die unterschiedlichen Geschwindigkeiten - mal Panik, Stress, schleichen, verstecken und beobachten - da haben die ne tolle Mischung hinbekommen ...

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