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2 749

11.09.2017, 12:05

Das ist mir allerdings zu langweilig. In Journey muss man nur andauernd zu diesen wehenden Teilen laufen, welche noch nicht einmal sonderlich gut versteckt sind bzw. man wird von irgendwelchen Wesen dort hin geleitet, oder an irgendwelchen Statuen vorbeilaufen, damit sie anfangen zu leuchten. Immer das selbe und total einfach. Ich habe sehr viel mehr erwartet von diesem Spiel, welches derart gefeiert wird. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass die Entwickler mit Absicht sehr einfache Spiele hervorbringen, damit die Leute innerhalb eines Tages durchkommen und sich am nächsten oder sogar am selben Tag das nächste (Download-)Spiel kaufen. Vergleichbar und umgekehrt zur Arcade-Game-Strategie, in der die Spiele viel zu schwer sind, damit sich die Leute alle drei Minuten neue Credits kaufen.
Sir Pommes: "What the Fatsch!"

2 750

11.09.2017, 12:23

Es gibt eine ganze Reihe von Spielen, die in der Presse gerne als "Walking Simulator", "Narrative Exploration Game" oder "Story Adventure" bezeichnet werden.

In diese Kategorie fällt auch Journey, aber auch eine ganze Reihe anderer Spiele:
Die ganzen Telltale-Adventures wie die Walking-Dead-Serie, A Wolf Among Us oder Game Of Thrones. Firewatch ist auch sowas, Flower, Gone Home, Soma, Hellblade, What Remains Of Edith Finch, ...

Diese Spiele sind auf Story, Emotion und Exploration ausgelegt. Es ist nicht unbedingt so, dass diese Spiele komplett auf klassische Gameplay-Elemente verzichten. Bei Telltale gibt es alle Nase lang Quicktime-Events, Soma enthält Schleichpassagen, in Hellblade gibt es Kämpfe... aber es geht dabei eigentlich nie um Herausforderung.

Tatsächlich gelten sie im Mainstream als eine Art Nachfolge der klassischen Adventures.

2 751

11.09.2017, 16:59

Ich bin endlich mal dazu gekommen Life is Strange weiterzuspielen. Mir fällt hier vor allem auf wie gut die Musikauswahl des Spiels ist, die ist wirklich richtig gut gelungen. Auch das gesamte Environment wirkt tatsächlich richtig real - also nicht unbedingt auf technischer Ebene, sondern eher wie bspw. das Zimmer einer Jugendlichen ausgestaltet wurde. Toll, da macht es richtig Spaß sich einfach mal sämtliche Objekte mit denen man interagieren kann mal näher anzuschauen.


Hey, das spiele ich auch gerade. In welcher Episode steckst du? Das wird recht finster, jedenfalls bei meinen Entscheidungen. =)
Hipster-Pisser!

2 752

11.09.2017, 18:41

Ich bin noch nicht so weit, am Ende des zweiten Kapitels vermute ich. Die Entscheidungen...ja, da habe ich auch schon mehrfach (gefühlte) Minuten überlegt und im Nachhinein gedacht - es war doch die falsche Entscheidung. Allerdings ist das hier deutlich besser als bei den meisten Telltale-Spielen gelöst, vor allem da hier kein Zeitlimit herscht. Das Spiel fühlt sich ein wenig wie eine moderne Netflixserie zum mitspielen an, wobei mich die Serie vermutlich nicht unbedingt gepackt hätte...das Spiel hingegen schon.

2 753

11.09.2017, 18:54

Ja, es ist mehr ein interaktiver Film als ein Spiel. Warte mal ab, das wird noch recht spannend. =)
Hipster-Pisser!

2 754

12.09.2017, 01:03

DIe ENtscheidungen haben direkten EInfluss auf den Spielverlauf wenn auch nicht auf das Ende direkt.
Kleiner Tipp, Taschentücher bereit halten.

2 755

12.09.2017, 13:41

Alter Aeon sieht mega abgefahren aus. Ein Video dazu fänd ich echt mal interessant! Vielleicht schau ich bei Gelegenheit mal auf Youtube. Ich glaube aber das ist bestimmt ziemlich umständlich in der Bedienung und man braucht bedingt eine Menge Geduld.

Sudden Strike

Kurz vor meiner Ausreise haben wir unsere Drohung doch noch wahrgemacht und ein Freund und ich haben gemeinsam (gegeneinander) Sudden Strike im Mehrspieler gespielt. Kinder, was ein anstrengendes Spiel.
Es macht schon Spaß, vor allem weil die 2D-Grafik herrlich detailiert ist und so viel kaputtgemacht werden kann. Aber die schiere Masse an Einheiten und deren Verwundbarkeit macht es echt knifflig und zu einem Multitaskingmayhem der Sonderklasse. Schwierig wird es vor allem wenn man erstmal noch sortiert was überhaupt da ist und dann schon die erste Attacke kommt oder man die Meldung erhält REINFORCEMENTS HAVE ARRIVED. Dann ist wieder alles für die Katz weil man truppentypenmäßig mit Kraut und Rüben zugeworfen wird.

Hab zweimal verloren, aber Spaß dran gehabt mich in zentralen Dörfern und Städtchen zu verschanzen und da möglichst lange standzuhalten. Anstrengend ist es trotzdem und nach zwei Spielen rauchte uns beiden gehörig der Kopf. Vielleicht spielt man das im idealfall aber auch einfach noch viel langsamer. Ich bin sowieso superlangsam mit sowas und kapiere die Hälfte der Zeit auch nicht was wie wo gleichzeitig passiert. Ich hab da eine Art kartographischen Tunnelblick.


Einzelspielermission von einem erfahrenen (?) Spieler gespielt. Im Mehrspieler gibts afaik keine Pausenfunktion
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

henrikf

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2 756

12.09.2017, 14:52

Alter Aeon [PC]

Alter Aeon sieht mega abgefahren aus. Ein Video dazu fänd ich echt mal interessant! Vielleicht schau ich bei Gelegenheit mal auf Youtube. Ich glaube aber das ist bestimmt ziemlich umständlich in der Bedienung und man braucht bedingt eine Menge Geduld. [...]

Alter Aeon ist halt ein »MUD«, ein sog. »Multi User Dungeon«. MUDs stammen aus einer Zeit, da Computer sich noch über Modems verbunden haben, das Internet noch in (nicht allzu) weiter Ferne lag und von einer grafischen Darstellung über eine Online-Verbindung noch niemand zu träumen gewagt hat. Man kann sich das als eine Art »Ultima« ohne Grafik aber dafür online vorstellen.

Wenn man sich das mal ansehen möchte, dann empfehel ich den Kanal vom guten Gerugeon. Der macht gerade ein Let's Play von Alter Aeon (dadurch bin ich überhaupt erst auf das Spiel gekommen) und die erste Folge führt hervorragend in das Spiele-System ein. Die verrät auch fast nichts, denn das, was in der ersten Folge passiert, darüber stolpert man absolut zwangweise:

https://www.youtube.com/watch?v=NCUFaz-zIYk

Die Bedienung ist zu Beginn nicht komplizierter als ein Textadventure; deswegen ja auch der ständig von mir gebrauchte Vergleich mit Zork. Also zum Beispiel:

n -> gehe nach Norden
look n -> sehe nach, wer sich im Norden so aufhält
look -> zeige die Raumbeschreibung (wird auch beim Betreten das Raumes gezeigt)
kill zombie -> greife den Zombie im Raum an
loot -> nehme alles vom gerade gekillten Gegner in Dein eigenes Inventar
wear gloves -> trage die Handschuhe (gloves)
drop gloves -> lasse die Handschuhe (gloves) aus dem Inventar fallen
say Hello! -> sage »Hello!« zu allen Spielern im selben Raum
talk guard -> spreche die Wache (guard) im Raum an
help -> zeige die Spielehilfe an
help kill -> zeige die Hilfe für den Befehl kill
help wear -> zeige die Hilfe für den Befehl wear

Man kommt nach sehr kurzer Zeit sehr gut damit zurecht. Der frei herunter ladbare »Alter Aeon Client« bietet außerdem eine Befehlswiederholung; man kann mit den Pfeiltasten durch die bereits getippten Befehle scrolen, so dass man diese nicht ständig erneut eintippen muss. Außerdem sind die Bewegungs-Befejle wie n, s, u (up) und so weiter auf das Nummernfeld der PC-Tastatur gelegt.

Ich finde, die Bedienung geht nach kurzer Einarbeitungszeit deutlich schneller von der Hand, als bei fast allen RPGs und JRPs, die man mit Maus oder Joypad führen muss. Das ist aber klar, und das kann jeder Programmierer bestätigen, der eine Shell benutzt.

Ich finde es phantastisch! ^^
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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Alter Aeon: Estreega

henrikf

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2 757

15.09.2017, 10:46

Alter Aeon [PC]

Quests werden aufwändiger
Die Quests scheinen mir aufwändiger zu werden. Ich habe von einem alten Zausel von Druiden den Auftrag erhalten, ich solle doch in den Wäldern direkt östlich von seiner Position nach Merkwürdigkeiten suchen. OK, gesagt, getan. In den Wäldern findet man mit search auf dem Boden Blutspuren. Die führen wiederum zu einem Pfad, der unbegehbar bleibt (sprich: nicht vorhanden ist), solange man nicht sucht. Der führt wiederum auf eine magische Lichtung, wo man sich mit vor, zurück, links und rechts in unterschiedlichen Kombinationen den Weg suchen muss, will man nicht ständig wieder am Eingangpunkt landen.

Hat man das hinter sich, dann betritt man ein Dorf voller Vampire. Einige sind relativ harmlos, sprechen aber nicht. Andere greifen einen sofort an. Nachdem ich also sicherheitshalber mal alle platt gemacht habe ... finde ich auf dem Boden liegend eine Nachricht, dass ein gewisser Vampir im Ort Merkwürdiges im Schilde führt. Den hätte ich wohl ansprechen sollen, hätte ich ihn nicht gekillt. Gut, sämtliche NPCs und Gegenstände respawnen nach einer gewissen Zeit. Deswegen habe ich wohl auch die Notiz nicht gleich bei Betreten des Dorfes gefunden, weil irgend ein anderer Spieler diese vor mir aufgehoben hat.

Nachdem ich also besagten Vampir gefunden habe, erzählt mir dieser nun, ich hätte einen anderen schwarz gekleideten Vampir platt machen soll. Im Dorf befindet sich der aber nicht. Und wo ich den nun suchen soll ... keine Ahnung. Ich glaube, in diesem Gebiet werde ich noch eine gewisse Zeit verweilen.


Geburtstag
Gestern hatte meine Estreega Geburtstag: Sie ist 19 geworden. ^^


Weiteres Vorgehen
Es bringt immer noch Spaß. Und es ist unglaublich, wie viel Detailverliebtheit die Macher des MUDs hier hinein gesteckt haben. Trotzdem merke ich an mir eine gewisse Abnutzungs-Tendenz. Ich habe mir vorgenommen, das Spiel noch ungefähr bis Level 50 zu spielen ... und dann mal sehen. Allerdings habe ich immer noch vergleichsweise gar nichts von Alter Aeon kennen gelernt.


Charakter: Estreega
Level: 35 (THI: 17, CLE: 11, WAR: 6, MAG: 1)
EXPs: 4.124.100
Spielzeit: ca. 30 Stunden




7 Days To Die [PS4]
Gestern Abend hat es mich mal wieder gejuckt und ich habe ein neues Spiel gestartet. Leider kann man auf der PS4 nur 4 Spiele speichern; es musste also ein alter Spielstand hops gehen. Das ist immer ein bischen schade. Hintergrund des erneutes Starts: Für die PS4 ist ein Patch auf Version 1.16 heraus gekommen. Und die Patches dienen meistens nicht der Fehlerkorrektur - mir sind spieltechnisch nur ein einziges mal Bugs in der Version 1.04 aufgefallen, die eine Woche später sofort mit einem erneuten Patch gelöst waren - sondern um das Spiel zu erweitern. Tatsächlich gibt es neue Gebäude: Eine Bar, eine Art militärisches »Fort« und verschiedene Häuser meine ich so auch nicht gesehen zu haben. Die Entwickler haben das Spiel also nicht vergessen. Sehr schön.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
Homepage: http://www.island2live.com/ deviantART: http://island2live.deviantart.com/
Alter Aeon: Estreega

2 758

19.09.2017, 12:50

Life is Strange


Das Spiel habe ich mittlerweile beendet und möchte kurz ein paar Eindrücke zum besten geben wobei ich das ganze möglichst spoilerfrei halten möchte, was bei dem Spiel allerdings gar nicht so einfach ist.


Life is Strange ist ein auf fünf Episoden angelegtes Adventure neuerer Machart ganz im Stile der bekannten Telltale-Spiele (The Walking Dead, Game of Thrones, The Wolf among us etc.) sprich: Eher interaktiver Film mit diversen Entscheidungsmöglichkeiten und im Vergleich zum früheren Adventuregenre sehr wenigen Rätseln.


Als Spieler übernimmt man die Rolle der achtzehnjährigen Maxine Caulfield welche nach fünfjähriger Abwesenheit in ihr verschlafenes Küstennest Arcadia Bay zurückkehrt um dort an der angesehenen Blackwell Academy Fotografie zu studieren. Gleich zu anfangs gibt es eine Schlüsselszene bei der Max´ehemals beste Freundin Chloe erschossen wird und Max erkennt das es ihr möglich ist die Zeit "zurückzudrehen" und das bereits Geschehene ungeschehen zu machen. Im Verlauf des Plots entwickelt sich daraus eine äußerst nett erzählte und vor allem inszenierte Coming of Age-Geschichte mit Kriminal- und Mystery-Anleihen die sich um vermisste Schüler, Mobbing, Drogenmissbrauch & Co. dreht.


Mir hat vor allem sehr gut gefallen wie viel Zeit sich Dontnod Entertainment für das erzählen der Geschichte und die einzelnen Charaktere nimmt, auch wenn man hier allzu oft auf die altbekannten Stereotypen wie bspw. die gutaussehende Zicke aus reichem Hause trifft. Auch die Gestaltung der Spielwelt an sich wirkt in ihrer Form und mit der äußerst gelungenen Musikuntermalung absolut stimmig. Hier schaut ein Teenie-Zimmer so aus wie man es sich vorstellt und Klassenräume wirken nicht wie Fremdkörper die sich ein 50jähriger Spieledesigner ausgedacht hat.


Es gibt diverse Hotspots die man untersuchen muss um in der Geschichte weiterzukommen, aber die meisten sind optional - möglicherweise fehlen einem dann aber wichtige Informationen wenn es später eine Diskussion gibt oder eine Entscheidung getroffen werden muss. Mir ist eine Stelle im Spiel bekannt, bei der einem die Möglichkeit die Zeit zu manipulieren nicht möglich ist und wenn dort dann entsprechende Informationen fehlen, trifft man möglicherweise die "falsche" Entscheidung. Dontnod hat es leider verpasst mehr stimmige Rätsel mit dem Zeit-Feature zu designen, was dem Spiel sicherlich nicht geschadet hätte. Die wenigen die vorhanden sind möchte ich wie eingangs erwähnt aber nicht spoilern.


Technisch ist das Spiel ganz okay, auch wenn die UE deutlich mehr auf dem Kasten hat aber es wirkt dennoch sehr stimmig und atmosphärisch. Hier und da bleibt mal ein vorbeilaufender Passant einfach auf der Stelle stehen, wirken Animationen etwas ungelenk oder sehen Texturen grauenhaft aus, ansonsten kann man sich aber nicht beschweren. Bei der deutschen Übersetzung (nur Text, die Sprachausgabe ist auch in der deutschen Fassung nur auf englisch) war man stellenweise sehr "freizügig" oder einfach nur ungeschickt. "No Trespassing" wird zum Beispiel mit "Wir beobachten euch" übersetzt...wtf? Unabhängig davon kann man der Geschichte auch so sehr gut folgen.


Nebenbei haben die Entwickler auch einige sehr nette Anspielungen auf die diverse Filme eingebaut - ich nenne mal Shining oder das Schweigen der Lämmer ^^


Nach jeder der fünf Episoden erhält man eine Übersicht über seine getroffenen Entscheidungen und sieht wo diese im Prozentvergleich zu anderen Life is Strange-Spielern stehen, was stellenweise für überraschende Ergebnisse sorgt. Vor allem bei der finalen Entscheidung hätte ich niemals gedacht, dass so ein Ergebnis dabei herauskommt.


Apropos Episoden. Diese haben mir bis auf die fünfte Episode welche aus meiner Sicht etwas abfällt sehr gut gefallen - insbesondere Episode drei und vier fand ich hervorragend.


Also ich hatte meinen Spaß mit dem Spiel und würde es von seiner Machart bzw. Story und Erzählweise fast schon als einzigartig betrachten. Vergleiche ich es mit ähnlichen Spielen wie bspw. den bereits erwähnten Telltale-Spielen, würde bei mir Life ist Strange an erster Stelle stehen. Spieler wie Acrid sollten um den Titel allerdings einen großen Bogen machen.

2 759

21.09.2017, 07:41

"Child of Light"

Child of Light ist ein im Pinsel-/Markerstil gehaltenes 2D RPG mit leichten Jump'n'Run Anleihen. Das Spiel gab es vor einiger Zeit mal bei PS+ und ich bin doch eigentlich rech froh, dass ich es mir damals nicht gekauft habe - unabhängig davon lag auch der Boxed-Version lediglich ein Downloadcode bei.
Das liegt vor allem an der doch sehr langweiligen Märchengeschichte und der fehlenden Charakterentwicklung des Spielcharakters (samt Partymiglieder). In dem Märchen übernimmt man die Rolle der jungen Prinzessin Aurora welche von einer bösen Hexe in einer Art Traumwelt gefangen gehalten wird und nun einen Weg zurück finden muss. Gesteuert wird das Spiel wie ein klassisches Jump'n'Run wobei mit dem linken Stick Aurora und dem rechten Stick der ständige Begleiter, ein nützliches Glühwürmchen, bewegt wird. Es gibt diverse Sammelobjekte zu finden welche einmalige oder dauerhafte Statusveränderungen bewirken, leichtere Schiebe- und Puzzlerätsel zu lösen und natürlich Kämpfe zu bestreiten. Die Kämpfe sind das Herzstück des Spiels und für mich der einzige Grund warum ich das Spiel noch nicht abgebrochen habe denn diese sind wirklich sehr gut umgesetzt worden und machen eine Menge Spaß.
Auf einem separaten Kampfscreen bestreitet man allein oder maximal mit zwei Partymitgliedern Echtzeit-Runden kämpfe gegen maximal drei Gegner oder einen Zwischenboss, wobei man seine Mitglieder während des Kampfes jederzeit wechseln kann und dies auch tun sollte. Auf einer Zeitliste ist dabei zu sehen wer als nächstes eine Aktion planen und anschließend ausführen kann. Die Zeitspanne zwischen Planung und Ausführung kann von beiden Seiten dazu genutzt werden die Aktion des Gegners zu unterbrechen und sich so einen Vorteil zu beschaffen. Der Spieler hat dazu die Möglichkeit das Glühwürmchen dazu zu nutzen, einen der Gegner zu blenden und ihn damit zu verlangsamen. Bei den Aktionen sind dann je nach Charakter verschiedene Angriffs- oder Verteidigungsoptionen ebenso möglich wie Statusveränderungen durch Zauber oder Tränke. Die gesammelten Erfahrungspunkte können anschließend auf einem Talentbaum vergeben werden. Ebenso ist es möglich Diamanten welche man während der Kämpfe erbeutet oder in der Spielewelt gefunden hat zu kombinieren und die Charaktere damit auszustatten um mehr EP zu erhalten, Feuerschaden zu erhöhen oder andere Verbesserungen zu erhalten.
Auch wenn mich die generelle Geschichte nicht wirklich bei der Stange halten kann, werde ich es dennoch erst einmal weiterspielen da die Spielwelt wirklich schön gestaltet wurde und mir die Kämpfe sowie das Verbessern und Ausrüsten der Charaktere einfach Spaß machen.

henrikf

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2 760

21.09.2017, 09:24

Oha, das ist jetzt aber total spannend: Ich habe in Erinnerung, dass Cild of Light unisono von der sog. »Fachpresse« in den Himmel gelobt wurde. Ich will nicht schon wieder das »Denen kann man nicht mehr Trauen«-Palaver lostreten (auch wenn es stimmt). Aber auch ein paar YouTuber, denen ich nun wieder traue, haben das Spiel sehr positiv getestet. Wenn Du jetzt von »langweilig« schreibst, dann bin ich eher geneigt, Dir zur vertrauen. Cild of Light ist eigentlich eines der Spiele, die ich mir unbedingt noch mal ansehen wollte. Das kann ich jetzt wohl beruhigt auf die lange Bank schieben. ^^
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
Homepage: http://www.island2live.com/ deviantART: http://island2live.deviantart.com/
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