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henrikf

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02.05.2019, 21:16

@Acrid:
Wenn ich mich recht erinnere, dann habe ich in Yonder einen der drei Seeleute auch immer noch nicht gefunden. Und ich habe da schon einige Stunden hineingesteckt gehabt. Für mich ist das eher ein Spiel für jüngere Kinder, wobei die evtl. wieder von der größe der Welt erschlagen sein könnten. Irgend etwas hindert mich auch daran, meine Zeit weiter in Yonder: The Cloud Catcher Chronicles zu investieren. Ich scheue mich das folgende zu schreiben, weil das Spiel ansonsten eigentlich echt rundherum knuddelig ist ... aber es ist auch ... naja ... langweilig.
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05.05.2019, 19:31

Tales of Vesperia: Definitive Edition [PS4]

Ich habe tatsächlich in den letzten dreizehn Tagen jeden Tag ausschließlich dieses Spiel gespielt ... am Wochenende mal mehr, in der Woche abends dagegen nur mal 1/2 Stunde. Dadurch habe ich jetzt knapp 37 Stunden Spielzeit auf dem Tacho und bin - laut der Website »How Long to Beat« - wohl schon über die Hälfte des Spiels hinaus. Ca. 70% müsste ich jetzt geschafft haben. Ich kann also schon einen fundierten Eindruck formulieren.

Zunächst: Warum das Spiel von den JRPG-Fans im Allgemeinen und den Tales-Fans im Besonderen so über den grünen Klee gelobt wird, das kann ich noch nicht so ganz nachvollziehen. Dachte ich zumindest nach ca. 25 Stunden Spielzeit. Und ab 30 Stunden hat das Spiel dann sowohl mit der Story als auch mit dem Pacing ziemlich angezogen. Davor wiederholte sich alles, was man so tut, doch sehr. Jetzt sieht das ganze durchaus anders aus. Ich bin jetzt voll dabei.

Tales of Vesperia macht auch zwei Dinge anders, als andere JRPGs; und dabei lasse ich das typische Tales-Echtzeit-Kampfsystem sogar noch außen vor. Zum einen ist da der Hauptcharakter »Yuri«, der nicht nur durch den charismatischen englischen Synchronsprecher recht cool rüber kommt (ich hab's auf englisch gespielt, man kann auch auf japanische Sprachausgabe umschalten), sonder auch durch seine Handlungsweise im Verlauf des Abenteuers. Yuri ist genau genommen sogar ein Verbrecher, der alles um sich herum oberflächlich betrachtet nicht so ganz ernst nimmt, den nur selten etwas wirklich tangiert und der demensprechend coole Kommentare zum Geschehen ablässt. In den richtigen Momenten schlägt sein Herz am rechten Fleck, nur um im nächsten Moment einen eiskalten Mord zu begehen. Das ist mal was neues und kommt mir der Knuddel-Anime-Cellshading-Optik auch ein wenig absonderlich rüber.

Zum zweiten ist da die Schar an weiteren Charakteren, die um Yuri herum mit ihm die Welt bereist. Ausnahmslos jeder verfolgt seine eigenen Ziele, was sich vor allem darin äußert, dass sich die Zusammensetzung der Truppe ständig ändert, im Verlauf des Spiels aber immer mit den selben acht Mitgliedern. Das kenne ich so auch nicht.

Dann gibt es noch recht komplexe politische Verwicklungen der sog. »Gilden« dieser Welt. Dann gibt es noch die schüchterne, hübsche und etwas naive Prinzessin meiner Truppe, die eigentlich die kommende Königin des Landes ist, und die in allen passenden und unpassenden Momenten dazu gedrängt wird, doch bitteschön nicht mir zu folgen. Ohne spoilern zu wollen kommt ihr noch eine recht wichtige Aufgabe zuteil. Dann gibt es da die Story um die »Blastia«, magische Energie-Steine, mit denen in dieser Welt alles mögliche angetrieben wird: Von Brunnen, Schiffen, über Waffen und nicht zuletzt auch mächtige Barrieren, welche die Städte vor Monstern schützen. Dann gibt es spezielle Monster, genannt »Entelexeia«, deren Rolle zunächst nicht so recht klar ist. Denn einige sind recht mies drauf, andere scheinen den Menschen freundlich gesinnt zu sein. Und dann gibt es haufenweise Nebenfiguren, die auch alle ihre Finger mit im Spiel haben.

Um es kurz zu machen: Die Geschichte ist echt komplex. So etwas habe ich bislang in einem JRPG noch nicht erlebt; nicht einmal in The Elder Scrols V: Skyrim, welches als Paradebeispiel für eine große zusammenhängende Welt gilt. Aber hier in Vesperia ist alles noch ein wenig verwobener.

Wie gesagt bin ich im Moment voll drin und fiebere mit meinen Truppenmitgliedern mit. Das mag an meinem recht intensiven Spiel der letzten zwei Wochen liegen. Aber das hat ja auch seinen Grund.

Level: 42
Spielzeit: 36:47 Stunden
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07.05.2019, 14:08

Nach längerer Zeit (das letzte Spiel war God of War zum Release) habe ich auch mal wieder ein Spielchen eingelegt. Space Hulk Tactics auf der PS4. Klassische Rundenstrategie auf Basis der Brettspielvorlage bei der man mit einem Trupp Space Marines, bzw. in diesem Fall Terminatoren, auf einem Space Hulk gegen die Genestealers in diversen Mission antritt.
Fortbewegung, Fern- und Nahkampf sowie sonstige Aktionen verbrauchen Aktionspunkte, wobei die eigentliche Herausforderung darin liegt, seinen Trupp in den engen Gängen strategisch möglichst geschickt zu positionieren, was manchmal ganz schön knifflig sein kann.
Einen Award wird das Spiel weder wegen seines Spielkonzepts oder der Bedienung, noch für seine eher dröge aber zweckmäßige Technik einfahren. Trotzdem kann man damit seinen Spaß haben, zumindest sofern man sich mit dem Warhammer 40K-Universum halbwegs anfreunden kann.

Ansonsten schiele ich aktuell noch auf den ein oder anderen Titel den ich gerne einmal versuchen möchte - Sekiro hat hier derzeit die Nase vorn, auch wenn ich mir noch nicht wirklich sicher bin ob das eine gute Entscheidung ist.

henrikf

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07.05.2019, 19:58

@Gunlord:
Gunlord! Schön, dass Du mal wieder vorbei schaust. Du fehlst hier ein wenig. :)


Wegen Sekiro: Shadows Die Twice
Ich habe mir das Spiel zum Release-Termin zugelegt und bin im Moment ein wenig zwiegespalten. Ich habe sechs Abende gespielt, und es dann bisher nicht mehr angefasst. Das Spiel bringt jede Menge Spaß, wenn man nicht ein Dark Souls sondern eher ein Stealth-Spiel erwartet. Natürlich kann man die Gegner auch im Zweikampf besiegen, was zu den Stealth-Möglichkeiten aber die deutlich anstrengendere Variante darstellt. Ich halte Sekiro auch für ein wenig einfacher als Dark Souls, wenn man mal von den Boss-Kämpfen absieht. Da wird es wieder knüppelhart. Ansonsten ist der grafische Detailreichtum atemberaubend, genau wie Dark Souls läuft es zum erforschen der Welt ein, die Spielmechaniken greifen perfekt ineinander und insgesamt hat man es mit einem absoluten Qualitätsprodukt mit Charakter zu tun. Warum ich es trotzdem (erst einmal) nicht weiter spiele? Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht so genau. Vermutlich wollte ich erst einmal nicht schon wieder so einen Knüppel wie Dark Souls spielen. Im Moment steht mir - nach meinem Durchgang durch Persona 5 - mehr der Sinn nach JRPGs.
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08.05.2019, 13:20

Habe praktisch seit rund einem Jahr gar nicht gezockt und mich auch nicht großartig informiert oder in Foren herumgetrieben.

Sekiro habe ich mir gestern Abend dann doch mal angeschafft. Diverse Testvideos und Anspielberichte welche insbesondere das Kampfsystem unter die Lupe genommen haben, haben mich einfach überzeugt und auf das Setting habe ich derzeit richtig Bock.

henrikf

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09.05.2019, 19:34

Tales of Vesperia: Definitive Edition [PS4]

Boa ... ich habe mich, als ich das letzte mal zu spielen aufgehört habe, vorher von einem Boss-Gegner vermöbeln lassen, dass mir hören und sehen verging. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Ich hatte echt ein wenig Schiss, diesen Kampf noch einmal zu bestreiten. Vor allem weil es gerade zu Beginn des Spiels einige Kämpfe gab, die echt oberhammerhart waren. Dieses im Hinterkopf habend, nahm ich also leicht nervös das PS4-Pad zur Hand, habe den Kampf noch einmal begonnen ... und *zack* ... schon war der Boss platt. Das war dieses mal überhaupt nicht schlimm. Entweder hatte ich zufällig die richtige Taktik gewählt - vor allem hatte ich dieses mal ZWEI Heiler in meiner kämpfenden Truppe - oder da ist ein Unberechenbarkeits-Faktor mit im Spiel.

Wie auch immer: Großes Aufatmen gestern Abend! Heute Abend - jetzt gleich im Anschluss - geht es weiter. Das Spiel fühlt sich so an, als würde es mich langsam aber sicher auf das Ende vorbereiten.

Level: 43
Spielzeit: 37:18 Stunden
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henrikf

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18.05.2019, 10:06

Tales of Vesperia: Definitive Edition [PS4]

So, Endkampf!

Die bei meinem letzten Posting formulierte Vermutung, dass es jetzt langsam aber sicher dem Ende entgegen gehen könnte, hat sich nicht bewahrheitet. Da kam danach noch eine ganze Menge. Leider ist die Story auch ein wenig abgehobener geworden. Aber gut, ohne Apokalypse kommen die japanischen Storyschreiber wohl nicht aus. Das ist ein klein wenig schade, weil der durchaus geerdete Grundton der Geschichte nun doch wieder ein wenig aufgeweicht und damit ins »beliebige« getrieben wird. Und die sowieso schon verwobene Story ist nun kaum noch zu durchblicken. Andererseits ist die Story eben bis zu dem Spielstand meines letzten Postings natürlich trotzdem sehr schön. Also eigentlich alles gut.

Das letzte Dungeon ist - wie es sich für ein ordentliches JRPG gehört - sehr komplex und hebt sich damit wohltuend von den übersichtlichen restlichen Verliesen des Spiels ab. Dieses hier ist so komplex, dass ich ein oder zweimal Gefahr lief, mich zu verlaufen. Lange Zeit gibt es hier auch keinen Speicherpunkt. Deswegen musste ich einmal das komplette Dungeon erneut spielen, inklusive aller Monster und aller Schatztruhen, weil mich eine blöde Monsterhorde von hinten überrascht und meine Gruppe platt gemacht hat. OK, gut, das ist mir auch bisher nur dieses eine mal im ganzen Spiel passiert und zu einem RPG gehört das auch einfach dazu. Dass ich beim zweiten Versuch dann recht schnell durch das Verlies hindurch bin, spricht wiederum für das Design.

Übrigens ist die Grafik des Spiels zum Schluss noch einmal ansehnlicher; die letzten Dungeons sehen noch einmal deutlich hübscher als die vorherigen aus. Alles natürlich im Kontext der bisherigen Spielegrafik gesehen, denn mit einem Final Fantasy XV, einem Witcher III oder einem The Elder Scrols V: Skyrim kann es nicht mithalten. Was aber bei dem Cellshading-Anime-Look von Tales of Vesperia gar nicht notwendig ist.

Ich habe vorgestern Abend/Nacht einmal in den Endkampf hinein geschnuppert ... und gleich abgebrochen, weil ich schon halb entschlafen keine Lust mehr hatte. Das wird heute und/oder morgen nachgeholt.

Jetzt schon kann ich sagen, dass ich mir von diesem Spiel eine echte Fortsetzung wünschen würde. Generell taucht der Charakter »Yuri Lowell« öfters in Umfragen von Bandai/Namco auf, welcher denn wohl der bisher liebste Charakter wäre. Es ist also gar nicht so weit hergeholt, dass es vielleicht einmal ein Tales of Vesperia II geben könnte. Und man darf ja mal träumen. :)

Level: 63
Spielzeit: 63:48 Stunden
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Sir Pommes

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18.05.2019, 18:18

naja mit der tales of vesperia definitv edition, welche glaube ich vor kurzem erschienen ist oder noch erscheint, und der tatsache das es ja zu tales of symphonia einen zweiten teil gab. keine völlig aus der luft gegriffenden annahme.
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19.05.2019, 00:04

Wirklich: Ich würde mir da sehr gerne einen zweiten Teil wünschen. :P

Ich habe heute mal ein wenig intensiver in Foren geforscht ... und »Yuri«, der Hauptcharakter aus Tales of Vesperia, scheint sogar nicht einer der, sondern sogar DER Lieblings-Charakter der Tales-Spieler zu sein. Ich werde noch einmal eine ausführliche Zusammenfassung meiner Eindrücke posten, wenn ich den Endgegner besiegt habe. Heute hatte ich noch zu viel Schiss und habe stattdessen meine Truppe noch einmal zwei Stufen nach oeben getrieben. Morgen probiere ich es aber.

Übrigens: Ich spiele im Moment die »Definitive Edition« auf PS4, die Ende 2018 erschien (gibt’s auch für PC, für Switch und für Xbox One). Ich hänge im Moment noch dem Glauben nach, dass ich dieses Jahr eventuell einen Großteil der Serie durchspielen kann. Ich würde im Anschluss mit Tales of Xillia für PS3 weiter machen (das gibt’s leider nicht für PC oder für PS4). Ich glaube zwar nicht, dass ich das vorgelegte Spiele-Tempo beibehalten kann; immerhin habe ich bis zum Endgegner in Vesperia nur rund 3 Wochen am Stück gespielt. Aber trotzdem stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich dieses Jahr noch Xillia [PS3], Xillia 2[PS3], Zestiria [PS4] und Berseria [PS4] spielen könnte. Dann hätte ich wenigstens einmal eine JRPG-Serie zum Großteil gespielt.

Es gäbe dann zwar noch Symphonia 1/2 sowie Tales of Legendia und Tales of the Abyss. Die haben aber den Nachteil, dass das Kampfsystem noch nicht so entwickelt ist. Legendia gibt außerdem nur PS2/US. Ob ich mir das heute noch antun würde ... das bin ich mir eher nicht so sicher.
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19.05.2019, 11:43

tales of symphonia 1 hab ich sehr gemocht als ich es damals gespielt hatte, der zweite teil war eher so naja. der hatte paar gute ideen, aber es war sehr offensichtlich das sich hier weniger mühe gegeben würde. woltle auch immer mal noch tales of phantasia nachholen (SNES/SFC) wofür es mittlerweile schon länger eine Fanübersetzung gibt. Tales of Vesperia wollte ich auch noch nachholen, hab es hier in der original release auf der xbox 360.
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19.05.2019, 20:40

Tales of Vesperia: Definitive Edition [PS4]

Ich bin durch!

Der Endkampf war zwar nervenaufreibend, aber objektiv betrachtet dann doch nicht so heftig. Das mag auch daran liegen, dass ich vorgestern meine Truppe noch einmal zwei Level hochgeprügelt habe, bevor ich in den Endkampf gegangen bin, und dass ich alle Heil-Gegenstände bis zum Maximum (15 Stück jeweils) aufgefüllt habe.


Zusammenfassung
Sehr schönes JRPG, welches vor allem durch das für die Tales-Spiele typische Echtzeit-Kampfsystem sowie den charismatischen Hauptcharakter »Yuri Lowell« auffällt. Da muss ich vor allem die englische Synchronisation loben. Auch der Charakter »Raven« ist mir sehr positiv aufgefallen. Die Story ist bis zu ca. 2/3tel des Spiels wohltuend geerdet und driftet erst danach in die doch etwas abgehobene Welt-Apokalypse ab.

Die Grafik sieht aus wie ein gespielter Anime, wobei das faszinierte Spieler-Auge zwischendurch auch mal handgezeichnete Anime-Sequenzen genießt. Ein wenig muss man sich an die statische Kamera in den Städten und Dungeons gewöhnen. Denn obwohl das Spiel alles in 3D rendert, kann man die Kamera nicht drehen. Die folgt vorgelegten Bahnen und Winkeln, je nachdem, wo man gerade herumläuft. Wie gesagt: Etwas gewöhnungsbedürftig aber nicht störend. Hervorheben muss ich auch noch einmal, dass absolut jedes Verlies und jede Stadt eine eigene Grafik präsentiert. Hier wird nichts recyclet.

Der Schwierigkeitsgrad ist eher im unteren Mittelfeld angeordnet. Wenn man einmal von zwei bis drei oberharten Boss-Gegnern zu Beginn des Spiels absieht. Ab dann sind die Boss-Gegner gut bekämpfbar und ich habe mit maximal zwei Anläufen alle geschafft. Der Endkampf hat sogar gleich beim ersten Versuch zum Erfolg geführt (wenn ich da an Final Fantasy VIII zurück denke ...). Wenn man in den Verliesen aber immer schön brav alle Gegner mitnimmt und diese nicht umgeht (was auch möglich ist), dann hat man eigentlich automatisch immer den passenden Level.

Beim Kampfsystem muss ich eine Kleinigkeit meckern: Die normalen Gegner sind eigentlich fast alle durch »Button mashing« zu schaffen. Völlig egal was mach macht, die Gegner erledigt man nahezu allesamt im Vorbeigehen. Das ändert sich schlagartig bei den Boss-Gegner. Bei diesen sollte man das recht komplexe Kampfsystem mit seinen manigfaltigen Optionen drauf haben, sonst sind die Kämpfe unnötig schwer.

Ich habe Tales of Vesperia in rund 4 Wochen und netto rund 67 Stunden durchgespielt; es geht also tatsächlich schneller, wenn man will. Wobei ich allerdings in den 4 Wochen absolut nichts anderes gespielt habe, und gerade am Wochenende auch einmal 6-Stunden-Sessions eingelegt habe. Für Tales of Graces f (in der Historie übrigens das nächste Spiel in der Serie) habe ich rund 2 Jahre gebraucht, ebenso wie für Persona 5. Damit hätte ich auch bereits drei Titel der Serie gespielt:

o Tales of Destiny [PSX]
o Tales of Graces f [PS3]
o Tales of Vesperia: Definitive Edition [PS4]

Kann ich das Spiel empfehlen? Wenn man sich mit dem Kampfsystem anzufreunden vermag: unbedingt! Von den drei bisher von mir gespielten Tales-Titeln ist es definitiv das beste Spiel.

Level: 65
Spielzeit: 67:09 Stunden
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22.05.2019, 18:05

weißt du eigentlich was die inhaltlichen unterschiede von der normalen version zu der definitiv sind ? weil frage mich ob es sich lohnt zu warten bis ich die habe oder einfach meine "normale" version spiele ^^
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