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henrikf

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15.09.2019, 10:10

Dragon Star Varnir [PS4]

So, ich bin beim finalen Boss. Ca. 30 Stunden habe ich für dieses JRPG benötigt, wenn nach dem aktuellen Boss nicht noch etwas Entscheidendes kommt. Ich denke aber nicht. Damit ist es eines der kürzeren JRPGs.


Endkampf: Mit ca. 30 Stunden Spielzeit gehört Dragon Star Varnir zu den kürzeren JRPGs.

Die eindeutige Stärke des Spiels ist das taktische Kampf-System gegen die Drachen, das zarte Elemente aus SRPGs mit einfließen lässt. Allerdings wirklich nur angedeutet, groß angelegte Strategien kann man hier kaum voraus planen. Als Spieler reagiert man eher aus der Situation heraus und taktiert geschickt mit den zur Verfügung gestellten Möglichkeiten. Ein interessantes Element ist dabei, den gegnerischen Drachen zu »fressen« und damit seine Eigenschaften zu übernehmen. So bringt man die Charaktere nicht nur durchs Aufleveln voran, sondern eben auch durch die Fähigkeiten der verinnerlichten Drachen.

Schlussendlich bekommt das Spiel von mir eine solide 4-Sterne-Wertung: Es erzählt eine ziemlich abgefahrene Story, die mir persönlich aber mit ein wenig zu viel redundantem Text dahergeschwafelt kommt, bietet eben ein spannendes taktisches Kampf/Level-System, strukturiert dieses aber wiederum leider ein wenig arg nervig. Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, wobei sich potentielle Spieler ein wenig durchbeißen müssen (was bei JRPGs oftmals der Fall ist). Eine eventuelle Fortsetzung würde ich mir durchaus ansehen.


[Nachtrag ca. 12:00 Uhr]
Ich hab's eben gerade durchgespielt. Wie vermutet ist am Schluss nicht mehr viel passiert und auch der Endkampf war deutlich einfacher als vermutet. Allerdings ist meine Truppe zum Schluss auf Level 60 und das ist auch dringend notwendig, weil das letzte Dungeon deutlich happiger als die vorherigen geraten ist.

Ich habe das sogenannte »Normal Ending« erspielt. Ein kurzes Schnuppern im Internet hat mir verraten, dass es noch das »True Ending« und das »Mad Ending«. Allesamt hängen vom »Madness Level« am Ende des Spiels ab, und der wird wiederum davon beeinflusst, ob man während des Spiels die kleinen Schwestern verliert. Ich spiele das aber garantiert nicht noch einmal, um die anderen Endings zu erhalten (wobei das »Mad Ending« naturgemäß nicht schwer ist, aber wer will das schon ansehen). Außerdem gibt es dann noch verschiedene Epilog-Szenen mit verschiedenen Protagonisten. Das Spiel schaltet am Ende außerdem noch den »Expert«-Schwierigkeitsgrad frei, würde man es denn noch einmal spielen wollen.

Wie gesagt: Schönes JRPG für zwischendurch, mit einem ungewöhnlichen erfrischenden Kampf-System, welches auch noch ein wenig Politur vertragen hätte. Hat aber Spaß gebracht.

Spielzeit: 30:52 Stunden
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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08.10.2019, 06:28

Code Vein [PS4]

Sodele, mein Eindruck nach knapp 12 Stunden Spielzeit: Toll! Bringt richtig Laune!

Und: Ja, es hat eindeutig Dark-Souls-DNA, es ist aber kein Dark Souls. Es ist deutlich einfacher als Dark Souls, was sich sowohl bei den PopCorn-Gegnern als auch bei den Bossen zeigt. Die Kämpfe gegen die normalen Gegner sind sehr schnell, und gerade zu Beginn, wenn man die Steuerung noch nicht so drauf hat, manchmal etwas unübersichtlich. Dafür sind diese nach wenigen Sekunden erledigt: Angreifen, zack, bumm, fertig. Die Bosse sind da komplizierter, im Vergleich zum From-Software-Titel allerdings ebenfalls deutlich einfacher zu besiegen.


Unsere Helden beim Erwecken einer »Mistel«, die in Code Vein als Rastplatz dient.

Code Vein steht erzähltechnisch in guter alter JRPG-Tradition, wo dann eben eine Story erzählt und die Motivationen der handelnden Personen fühlbar gemacht werden. Das Vampir-Setting ist da, aber nicht so blutrünstig, wie man es sich denkt. Es geht teilweise eher in die verklärt romantische Richtung. Sprich: Die Vampire, mit denen ich so unterwegs bin, sind eigentlich alle echt dufte Typen. Das erklärt sich aus der Story, die ich aber noch ein wenig weiter genießen will, bevor ich darüber etwas schreibe. Tja, und dann hat man ständig einen wählbaren SideKick dabei, der - man höre und staune - sogar extrem hilfreich agiert. Also nix von wegen dämliche KI, auf die man mehr aufpassen muss, als auf sich selbst (das sieht die »Profi«-Presse übrigens anders, keine Ahnung welches Spiel die gespielt haben, mein SideKick fühlt sich wie ein echter Kampfgefährte an).

Und das allgemeine Setting erinnert mich eher Endzeit und an Filme wie »Die Klapperschlange« oder »Mad Max«; zumindest zu Beginn des Spiels. Die Grafik ist toll gelungen; kann ich nicht anders sagen. Man sieht an allen Ecken und Enden, dass sich da Heerscharen von Designern ausgetobt und eine detaillierte Endzeit-Stimmung geschaffen haben. Auch das Level-Design ist bisher großartig, denn eine Karte - die hier vorhanden ist - benötigt man nach einigen Stunden so gut wie gar nicht mehr.


Mitten im Getümmel gegen einen der fieseren Boss-Gegner

Wenn ich mir die Wertungen der lieben sog. »Profi«-Journalisten ansehen, dann scheint sich wieder mal so ein Debakel wie bei Alien Isolation abzuzeichnen. Ich gewinne den Eindruck, dass absolut niemand das Spiel wirklich gespielt, sondern sich eher an der Demo entlang gehangelt und dann »mal eben schnell« einen Test runtergetippt und ein Video zusammengeschnippselt hat. Die allgemeinen Wertungen sind zwar nicht schlecht, spielen sich aber im 70-Prozentbereich ab. Das ist für dieses Spiel deutlich zu wenig und meiner Meinung nach unfair. Ich würde guten Gewissens dieses Spiel im 80er-Prozentbereich verorten, evtl. sogar über 85%, was ich aber bei lediglich 12 Stunden Spielzeit noch nicht sagen kann.

Ich bereite gerade einen ausführlichen Beitrag für unser Portal vor. Und dann wird es noch einmal einen weiteren Testbericht geben, wenn ich das Spiel durchgespielt habe. Denn das wird auf jeden Fall passieren; dafür ist das einfach zu gut. :)
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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11.10.2019, 19:20

Sir Pommes: "What the Fatsch!"

3 352

19.11.2019, 12:00



Laura Bow: The Colonel's Bequest.

Ein Detektivadventure in EGA. Hab noch nie was davon gehört, aber es macht einen interessanten Eindruck. Man muss hier wie bei Cluedo am besten eine Menge Notizen anfertigen und dann einen Mordfall klären :o
Kombiniert mit dem Parsersystem ist das echt interessant. Weniger interessant ist, dass das Spiel in pseudoechtzeiz abläuft und man nicht in Ruhe alles ausforschen kann sondern dass alle paar Bildschirmwechsel X Zeit vergeht und sich wieder alles ändert.
Frieden. Brotbier. Möpse.
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21.11.2019, 21:52

Baldur's Gate II Enhanced Edition

Das Spiel ist ewig an mir vorbei gegangen, obwohl ich zu Erscheinen den Vorgänger mit Begeisterung gespielt habe und auch Planescape Torment alle paar Jahre angehe. So wirklich nachvollziehen kann ich es nicht, denn ich fühlte mich von der ersten Minute an wie zu Hause. Momentan stecke ich noch im ersten Kapitel. Was ich bei der Gelegenheit anmerken möchte, wie gut ich immer noch das Interface finde. Es gibt zwar bestimmte Details, wie das Betrachten von Gegenständen, welche mMn komfortabler gelöst werden könnten, aber nach Jahren an Bethesda-Rollenspielen ist das alles schon extrem aufgeräumt.


henrikf

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3 354

27.11.2019, 14:30

Code Vein [PS4]

Immer noch dieses Spiel.

Die Macher haben sich eine ganze Menge von Dark Souls abgeschaut, aber das Spiel eben doch so weit verändert, dass es sich nicht wie Dark Souls anfühlt. So sind die Boss-Gegner deutlich einfacher, was nicht bedeutet, dass diese leicht zu bewältigen wären. Aber so den ober-hammerharten Schwierigkeitsgrad wie bei Dark Souls gibt es in Code Vein nicht. Die Story ist von den Figuren angetrieben, ganz so, wie man es aus JRPGs kennt. Die Grafik im Endzeit-Stil empfinde ich als großartig. Und die Charaktere sind Anime-Figuren, die aber noch relativ realistisch dargestellt werden. In diesem Zusammenhang muss ich mal den ganz hervorragenden Charakter-Editor zu Beginn des Spiels erwähnen, mit dem - anders als in Dark Souls - der doch recht unterschiedliche Figuren hervorbringt. Nebenbei kann man das Äußere der eigenen Spielfigur während des Spiels immer wieder mal anpassen.

Es gibt bisher zwei Dinge im Spiel, wo die Ähnlichkeit zu Dark Souls doch ein wenig zu arg ist. Zum einen gibt es das Gebiet »Cathedral of the Sacred Blood«, was mehr oder minder das »Arnor Londo« von Code Vein ist. Allerdings ist dieses bisher eines der größten und am besten gestalteten Gebietet des ganzen Spiels. Ich sage mal so: Während in Dark Souls »Arnor Londo« aus sehr viel Hintergrundgrafik besteht, die man nicht begehen kann, ist nahezu alles, was man in Code Vein sieht, auch tatsächlich betretbar. Ich habe in diesem Gebiet zwei Tage zugebracht, weil das einfach genial gestaltet ist. Das musste ich genießen.

Und dann gibt es die Bosse im Gebiet »Crypt Spire«: Bei aller Liebe, aber das sind »Smough & Ornstein« aus Dark Souls. Der eine dick und behäbig aber sehr kräftig, der andere schlank und wieselflink. Bei den beiden hänge ich gerade, und wenn ich einigen YouTubern Glauben schenken darf, dann sind die beiden wohl auch die härtesten Gegner in Code Vein.

Insgesamt bin ich von dem Spiel begeistert. Das bringt echt richtig Spaß.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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28.11.2019, 10:30

Code Vein [PS4]

Alter Schwede ... ich habe mich gestern Abend noch eine Stunde lang an den beiden oben erwähnten Boss-Kollegen versucht ... und ich habe keinen Stich gesehen. Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, wie ich hier vorgehen soll. Nein, stimmt nicht ganz, einen »Hauch Ahnung« habe ich schon, aber das bringt mich bei beiden nur ungefähr bis zu einem Drittel ihrer Lebensenergie. Und ich bin schon die ganze Zeit mit meinem SideKick unterwegs (wer es spielt: mir zur Seite steht die ganze Zeit »Louis«). Die anderen Bosse im Spiel waren nach ein paar Versuchen relativ schnell geknackt; wie schon erwähnt kein Vergleich zu den Bossen in Dark Souls. Aber die beiden hier? Mann-o-Mann! Hier haben sie es mit dem Schwierigkeitsgrad dann doch etwas übertrieben.

Mal sehen, wie lange ich brauchen werde, um die beiden hier zu erledigen. Die heißen übrigens »Blade Bearer & Cannoneer«, wobei »Blade Bearer« eine Frau zu sein scheint; meine Güte, ist die schnell. Heute wird erst einmal gelevelt; anders wüsste ich im Moment nicht, wie ich den beiden beikommen sollte. Meine Waffe und meine Rüstung (in Code Vein ist das immer ein Umhang und wird »Blutschleier« genannt) sind schon auf dem höchsten Level und ich kann nur noch durch Aufleveln meiner Figur einen höheren Schaden erzeugen.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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30.11.2019, 09:34

King's Quest 1



Ooooooh Junge, was haben sich die Zeiten geändert. Mich überkam die Lust ein Adventure alter Art zu spielen und die King's Quest-Reihe hab ich noch nicht gespielt. Also, dachte ich mir, schaue ich mir mal Teil 1 an und hab mit allerlei Abstrusitäten und einer seltsamen Spielgestaltung gerechnet. Ich wurde nicht enttäuscht :mrgreen:

Der Lösungsweg war ziemlich abstrus und bescheuert, da der Parser oft auch nur genau eine einzige, ganz spezielle Formulierung versteht und einem sonst nicht das richtige Ergebnis ausgibt. Dafür, dass der Parser halt ansonsten fast gar nichts versteht und nur sehr basisch arbeitet war es für mich total unerwartet wie verdammt spezifisch man teilweise werden musste. "Look stump" oder "examine stump" geben mir zwar ein Ergebnis aus und das Spiel versteht was ich will, aber nur "Look in stump" gibt das RICHTIGE Ergebnis aus. Solche Sachen halt. Ähnlich wie Clint oben im Video hab ich mir aber versucht vorzustellen, wie ich auf das Spiel seinerzeit reagiert hätte. Da hätten mich die ganzen nutzlosen und ungenutzten Gegenstände gar nicht gestört und wahrscheinlich wär ich einfach nur stundenlang durch die gegend gelaufen und mich einerseits über dieses Mittelaltersetting gefreut, andererseits drüber geärgert, dass ich da zwar einen Ritter spiele, aber keine Rüstung und kein Schwert und kein Pferd habe.

Ich hab auch noch die VGA-Fassung von AGDI gespielt, die natürlich viel komfortabler ist, aber im Wesentlichen halt das Gleiche nur ohne Parser. Apropos: Das Rätsel mit Rumpelstilzchen setzt dem Ganzen wahrscheinlich die Krone auf. Haja. Lustiges Spielchen :mrgreen:

Oh, und was mich sehr gestört hat: Der Befehl "Look" gibt nur Infos über spezifische Gegenstände. Sehr nervig. Ich hab vermisst, dass "Look" mir sagt mit was ich überhaupt interagieren kann.

King's Quest 2



King's Quest 2 ist mehr vom gleichen Zeug, aber mit vielen kleinen Verbesserungen. Allen voran: LOOK gibt mir jetzt mal aus, was auf dem Bildschirm ist und gibt daher Hinweise mit was ich interagieren kann.
Hab hier viel mehr auf Anhieb gepackt und musste weniger auf eine Komplettlösung zurückgreifen um herauszufinden, was ich überhaupt machen soll. Pushing Up Roses erklärt imo ganz gut wie so alte Puzzles funktionieren: Im Handbuch gibt es eine Geschichte oder anders geartete Hinweise und mit denen im Hinterkopf kann man viele der ansonsten unlösbar wirkenden abstrusen Rätsel easy peasy lösen. Dankenswerterweise gibts ab und an aber auch mehrere Möglichkeiten ein Rätsel zu lösen (trifft auch für Teil 1 zu btw).

Die Erweiterung der Story im Handbuch war auch relativ nötig imo. Haja, wurscht.
Ich bin gerade am VGA-Remake, wo sie die Story auch kräftig erweitert und abgerundet haben, allerdings wohl scheinbar auf eigene Faust und nicht so wie im Handbuch beschrieben. Generell scheint das zweite Remake interessanter zu sein als das erste Remake. Zum Einen weil sie sich nicht komplett auf ein Sierra-Remake stützen konnten und einfach die EGA-Grafik in VGA nachgemalt haben, zum Anderen weil sie - wie gesagt - den Plot ergänzt haben und auch das Spiel ein wenig abgeändert zu haben scheinen. So kann man jetzt bspw. nicht mehr einfach komplett einmal um die ganze Welt herumlaufen wenn man immer nach oben oder nach unten geht. Da ist halt einfach irgendwann ein unüberwindbares Hindernis.

Also Teil 2 fand ich alles in allem ziemlich super. Es war immer noch genau so abstrus wie Teil 1, aber viel spielbarer und besser abgerundet. Mehr Abwechslung und logischere Rätsel.

OH! Fast hab ichs vergessen. DAS Designschmankerl in Teil 2: TREPPEN! O M G. Hat sich das keiner in der Qualitätssicherung angeschaut?? Man geht im Turm die Treppe hoch und im nächsten Bildschirm wird das Bild horizontal gespiegelt. Die Figur läuft aber weiter in die gleiche Richtung und tritt damit automatisch ins Leere. Die Folge -> GAME OVER.
Da muss man sehr, sehr langsam und behutsam vorgehen um nicht dauernd zu fallen.

Bei Teil 1 gabs übrigens die schlimme Bohnenstange, bei der man nie weiß wann man fällt und wann nicht. Und beim VGA-Remake ist das im Übrigen die Wolkenlandschaft. Da läuft man über solide wirkende Grafik und fällt trotzdem durch und stirbt.
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01.12.2019, 14:17

Mensch, Out, dass Du Dich an die alten Spiele noch einmal heran traust ... Respekt! :-)

Irgendwie hätte ich auch noch einmal Bock, das eine oder andere Sierra-Spiel zu spielen. Bei mir wären allerdings vermutlich die Space Quest-Titel, die es mir angetan hätten. Eines habe ich, glaube ich, damals, als die Spiele neu waren, sogar mal gespielt, allerdings nicht fertig. Nach Deinen Schilderungen mit dem Parser sehe ich aber schon, dass man heute doch sehr sehr verwöhnt ist und ich weiß nicht, ob ich dazu noch den Nerv hätte.

Trotzdem und noch mal: Respekt! :-)
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01.12.2019, 17:19

In Kings Quest 2 gabs übrigens mindestens eine sehr dreiste und wirklich aufdringliche Werbung für Space Quest 1. Normalerweise fänd ich sowas lustig, aber da konnte ich irgendwie nur mehr mit dem Kopf schütteln. Sierra war schon irgendwie bekloppt. Space Quest 3 lieb ich ja für die Grafik und den Stil, aber als Spiel ist das auch ziemlich enttäuschend weil da die Hälfte fehlt O_o

Ich mag Parser. Aber es is halt ... ja, manchmal halt schon ärgerlich wenn du auf X Varianten was eingibst und nix rausbekommst ... und dann in der Lösung nachschlägst um zu sehen dass es nur an deiner Formulierung lag, dass dir da nicht die richtige Nachricht im Spiel ausgegeben wurde :'(


Ich hab das Remake von KQ2 erstmal hinten angestellt btw weil die das Spiel wirklich gründlich überarbeitet haben und das quasi ein neues Spiel für sich ist (aber ziemlich cool imo!). Stattdessen bin ich jetzt bei Kings Quest 3 gelandet, das zum ersten Mal wie ein richtiges, vollwertiges Spiel wirkt. Der Sprung von den ersten beiden Teilen zum dritten ist schon ziemlich groß. Würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die Reihe erst mit King's Quest 3 richtig anfängt. Aber mehr dazu wenn ich weiter fortgeschritten bin. Ich hab im Moment das Problem, dass der böse Zauberer irgendwann auftaucht und mich totschießt.
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03.12.2019, 20:52

Code Vein [PS4]

Ich habe letzte Woche Donnerstag (am 28.11.2019) drei Stunden lang NICHTS ANDERES gemacht, als meine Figur aufzuleveln, damit ich gegen »Kanonier & Klingenträgerin« (englisch »Blade Bearer & Cannoneer«) dann hoffentlich ENDLICH mal einen Stich sehe. In dieser Zeit bin ich von Level 140 auf Level 162 hochgeklettert. Das ist doch mal was.




Ich weiß nicht, wie andere das sehen, aber ich finde die Grafik von Code Vein einfach nur
wunderhübsch. Im oberen Bild sieht man übrigens das »Arnor Londo« von Code Vein, ein Gebiet,
dessen Optik doch arg von Dark Souls inspiriert ist.


Bevor alle aufstöhnen, weil man in Code Vein leveln muss: Nein, muss man nicht. Ich habe nur das Gefühl, dass ich mich bei den beiden Bossen ziemlich dusselig anstelle. Und Leveln ist eigentlich bei jedem JRPG eine adäquate Methode, um dann doch eventuell mal einen Stich zu sehen. Wobei, bei fast jedem JRPG müsste ich schreiben, und damit blicke ich streng in Richtung Final Fantasy VIII.

Außerdem geht das Leveln in Code Vein ziemlich schnell vonstatten, vor allem in dem Gebiet, in dem ich mich gerade befinde. Allerdings halten sich die spürbaren Auswirkungen des Auflevelns in engen Grenzen, was ja bei Dark Souls auch so ist. Man muss also schon ein Zehnerpotenz weiter kommen, um davon etwas zu haben.

Ehrlich gesagt habe ich während des Levelns eine ganze Menge weiterer Dinge gelernt. So habe ich mir die Angriffsmuster der Gegner besser eingeprägt, ich habe trainiert, wie ich mit der Waffe besser umgehen kann - da gibt es nämlich verschiedene Angriffsarten - und noch ein bischen was mehr. So habe bin ich jetzt von einer einhändigen auf eine zweihändige Waffe gewechselt. Die ist zwar langsamer - also das zuschlagen dauert länger - dafür macht die auch deutlich mehr »Wumms« als die vorherige. Ich habe mir auch mal genauer angesehen, welche Status-Änderungen - die »Buffs« in anderen RPGs - für mich im Moment eigentlich sinnvoll wären.

Außerdem habe ich mir einen anderen Mitstreiter, meinen »SideKick«, mitgenommen. Das ist jetzt die zierliche »Io«, die man ganz zu Beginn des Spiels kennen lernt und die mir etwas ... naja ... einfältig vorkommt. Die hat allerdings einen großen Vorteil: Sie kann mich während des Kampfes ziemlich gut heilen. Das konnte »Louis« zwar auch, aber eben nicht mit dieser Heftigkeit. Davon verspreche ich mir jetzt was.


Seit neuestem begleitet mich die kleine Io, deren Angriffswaffe ungefähr doppelt so groß wie sie selber ist

Gestern, am Montag (02.12.2019), habe ich mich wieder auf die Bosse gestürzt. Oh Mann, war DAS eine Frust-Aktion. Ich habe wohl so um die 20 mal versucht, die beiden platt zu machen. Dabei habe ich die Strategie ausbaldowert, erst die blitzschnelle »Klingenträgerin« anzugreifen, und mich danach erst um den Dickmops »Kanonier« zu kümmern. Meine neue Begleiterin »Io« gibt mir während des Kampfes wieder ordentlich HPs zurück, das hilft also schon mal gut ... wenn sie denn nicht selber zu dusselig ist und geplättet wird. Und wenn das passiert, was bei den gefühlt 20 Versuchen gefühlt 19 mal der Fall war, dann bin ich selber kurz danach Asche.

Ein mal, ein einziges Mal, bei meinem gestrigen letzten Versuch, konnte ich die »Blade Bearer« erledigen. Meine kleine »Io« war dann zwar auch platt, aber jetzt hatte ich nur noch einen Gegner übrig. Und das hat auch gut geklappt ... bis er mich dann doch erledigt hat. Es hätte noch ein Schlag, ein einziger schnöder öder dummer profaner Schlag meinerseits gefehlt, dann hätte ich ihn gehabt.


Im Kampf gegen »Kanonier & Klingenträgerin«. Mann, sind die hart!

Es sollte gestern nicht sein. Grrr ... naja. Ich habe gestern erst einmal gefrustet aufgegeben. Mal sehen, wann es hier weiter geht. Heute habe ich erst einmal keine Lust.
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Gestern, 12:22



King's Quest 3

Fertig!
Bwuoah, das Spiel ist soooo typisch Sierra.
Da man in diesem Spiel als Knecht bei einem bösen Zauberer angestellt ist gibt's direkt zu Beginn schon jede Menge tolle Gelegenheiten zu sterben.
Hast was falsches aufgehoben? -> Zauberer kommt und zappt dich tot.
Nicht schnell genug die Küche sauber gemacht -> Zauberer kommt und zappt dich tot.
Das Haus verlassen -> Zauberer kommt und zappt dich tot. Ich finds ziemlich cool, dass Roses das oben im Video zufälligerweise auch genau so darstellt :mrgreen:

Ich hab das Spiel nach längerem Spielen mindestens dreimal von vorne begonnen weil ich in einer Sackgasse war.
Nach einer gewissen Zeit verlässt der Zauberer das Haus- "Gwydion, ich gehe auf eine Reise!". Ich dachte ab da ist alles sicher und ungefährlich, aber nope! Nach einer gewissen zeit kommt der Zauberer wieder und zappt den Spieler tot wenn man nicht genau am richtigen Ort ist und alles richtig versteckt hat.

Die Theorie ist die folgende:
Man muss sich immer mal aus dem Haus schleichen wenn der Zauberer weggeht oder ein nickerchen hält o.ä. und heimlich Zutaten für Zaubersprüche besorgen, die einem am Ende ermöglichen den Zauberer zu verlassen ohne totgezappt zu werden. Das hab ich aber auch erst nachher kapiert. Ich dachte am Anfang man bekommt nur diese eine, einzige Chance alle Zutaten zu sammeln, die man für fast alle Sprüche braucht. Wenn man das auf normaler Geschwindigkeit laufen lässt reicht die Zeit aber nicht. Also musste ich nochmal von vorne anfangen und die Geschwindigkeit auf "Schneller" schalten. Dadurch laufen alle Figuren schneller, die Zeit vergeht aber trotzdem genau so schnell oder langsam wie auf "normal" Muss man auch erstmal wissen...

Richtig cool finde ich das Spielelement mit den Zaubersprüchen! Diese gibt das Spiel nicht als Anweisungen aus, sondern man hat sie in einem separaten Handbuch als Spielbeilage vorliegen. D.h. ich lese irl im Zauberbuch was ich holen und machen muss und tippe so schnell wie möglich und so richtig wie möglich alles ein - inklusive Zauberformel am Ende. Macht man auch nur einen Tippfehler geht der Spruch schief und das Spiel ist aus. Es gibt dann coole Animationen dazu und einen Schlaumeierspruch von Sierra.


Hier zu sehen ab etwa 2.09

Danach ist das Spiel halb so wild und die Rätsel sind erstaunlicherweise straightforward. Was mich wieder mal abgefuckt hat sind die Geschicklichkeitspassagen, wo man auf engen, gewundenen Pfaden herumeiern muss, rechts und links totbringende Schluchten. Das gabs bisher in jedem Kings Quest. Im Endeffekt war's aber nicht so random wie die Bohnenstange aus Teil 1 oder der Dornenweg vor der Burg in Teil 2. Da wusste man teilweise nicht wo man gehen kann und wo nicht. Zumindest das war hier ziemlich klar, auch bei den Wandkraxeleien. Und die Zaubersprüche sind halt echt cool!

Seltsam mutet aus heutiger Sicht auch an, dass man bei Teil 1-3 zahlreiche Gegenstände einfach nur einsammelt um Punkte zu bekommen. Goodies halt. Das bin ich von Adventurespielen nicht gewohnt, find ich aber auch irgendwie putzig. Das ist so aus einer komplett anderen Zeit :mrgreen:

Freue mich schon riesig auf Teil 4! Der hat die coole EGA-Engine von Sierra (wie Space Quest 3!), die ich irgendwie total cool finde. Und wenn man was im Parser eingibt pausiert das Spiel. Das wird klasse!
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