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henrikf

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06.06.2020, 02:44

Soma [PS4]

Ich habe zwar zwei Tage nicht gespielt ... heute aber schon ... und ich bin immer noch nicht durch. Ich bin jetzt gerade bei der Unterwasserstation »Tau« angekommen, und der Weg dorthin war alles andere als ein Spaziergang. Eher so eine Sandsturm nur eben unter Wasser. Ich komme zwar nicht umhin zu bemerken, dass das Spiel offenbar doch eine ganze Menge von Alien Isolation abgeschaut hat ... aber mir bringt's Spaß! :)
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08.06.2020, 12:26

Journey to the Savage Planet schaut wirklich toll aus. Hat auch recht gute Kritiken in den üblichen Videoformaten erhalten und steht ebenfalls auf meiner Liste.

Apropos Liste und Backkatalog/Pile of shame. Bei den ganzen Meldungen über einen möglicherweise verspäteten PS5-Launch fällt mit immer mehr auf, wie egal mir das derzeit eigentlich ist. Hier liegt noch so viel ungespielter Kram rum, es sind etliche Titel bereits erhältlich welche ich gerne mal (an)spielen möchte und auch für die nächste Zeit sind Titel wie The last of us 2, Ghost of Tsushima, Project Cars 3 oder Cyberpunk 2077 angekündigt - also eine neue Konsole kommt mir erst einmal nicht ins Haus.

henrikf

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10.06.2020, 22:10

Soma [PS4]

Fertig ... eben gerade.

Soma hat ganz eindeutig viel von Alien Isolation, allerdings ist es nicht so komplex und die Rätsel sind auch deutlich einfacher. Oder sagen wir mal, dass die Rätsel eigentlich so gut wie inexistent sind. Kunststück, »Frictional Games« ist auch deutlich kleiner als das Entwicklungsstudio, das Alien Isolation gemacht hat. Aber wegen der Rätsel spielt man Soma auch nicht. Die Athmosphäre ist grandios. Das Team von »Frictional Games« hat es wirklich geschafft, da etwas eigenes zu schaffen. Der Horror-Aspekt mit den Monstern tritt ab ca. der Hälfte des Spiels, zumindest für mich, in den Hintergrund, und macht den philosophischen Aspekten Platz. Die sind, wenn man sie nicht links liegen lässt und eine Sekunde darüber nachdenkt, ein noch viel größerer Horror. Das muss man sich erst einmal ausdenken und durchziehen, ist allerdings auch nicht neu. Ich denke da ein wenig an »Star Trek«.

Und das Ende ist absolut passend zum Spiel und ... fiese. Hey, und zwar ÄUSSERST fiese. Das Spiel wird mich eine Weile nicht loslassen.

Allerdings ist Soma auch ein Spiel, auf das man sich einlassen muss. Das ist so ein bischen so, als würde man heute zum ersten mal Silent Hill 2 spielen. Manche lässt der PS2-Titel völlig kalt. Aber wenn man affin für Psycho-Horror ist, dann ist Soma die Spiel-Empfehlung.

Das folgende bitte UNBEDINGT und NUR lesen, wenn man das Spiel schon gespielt hat oder anderweitig weiß, was es mit dem Spiel auf sich hat. Ich spoilere hier nämlich die Implikation des Spiels, die ich aber für diejenigen, die das schon kennen, unbedingt auch zur Sprache bringen will. Deswegen noch mal: NICHT LESEN, wenn man das Spiel nicht kennt.

Spoiler Spoiler

Mir hat dieser Aspekt des KOPIERENS einer Persönlichkeit eine Heiden-Angst eingejagt. Der Transfer in den Kampf-Tauchanzug und später in die Sonde bedeutet immer ein Kopiervorgang der Persönlichkeit, und dass es danach zwei identische Persönlichkeiten gibt. Eine ist am neuen Zielort und hat es geschafft und eine verbleibt dort, wo der Kopiervorgang gestartet wurde. Wer verbleibt, der hat die Arschkarte gezogen, und bei der von Soma erzählten Geschichte sogar richtig und mit Karacho.

Das ist so ein bischen so wie die philosophische Betrachtung des »beamens« bei »Star Trek«: Wird da nicht eine Kopie hergestellt und das Original vernichtet?

Jedenfalls hatte ich schon ein mulmiges Gefühl, als ich in den Kampf-Tauchanzug transferiert wurde und danach mein anderes ich in dem normalen Tauchanzug sitzen sah. Ich habe dann den armen Tropf abgeschaltet, und glaubt mir, die Entscheidung war keine einfache; auch wenn Soma nur ein Spiel ist und eine fiktive Geschichte erzählt. Keine Ahnung, ob man da eine Wahl hat.

Ja, und dann das Ende ... als Simon eben auf der Erde verbleibt und dann auch noch Catherine abgeschaltet wird ... meine Fresse! Heftig, heftig!
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11.06.2020, 11:59

Weil ich nicht eine Folge Star Trek gesehen habe, war mir die Idee vollkommen neu. Deswegen hatte ich noch sehr lange danach zu knabbern. Und das machte das Spiel (für mich) am Ende besser als Alien Isolation. Für solche Sachen bin ich sehr empfänglich...
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14.06.2020, 08:19

Nach einem Podcast von Jo Hesse habe ich mir mal Trials Rising auf der PS4 näher angeschaut. Eigentlich möchte ich das Spiel ja mögen, da mich das reine und vergleichsweise simple Gameplay doch sehr interessiert und es grundsätzlich sehr gut ausschaut - wenn man es denn kann. Da liegt aber das Problem...ich bin einfach zu ungeschickt für Trials und komme mit dem Spiel einfach nicht zurecht, wirklich sehr schade. Unabhängig davon hätte es für meinen Geschmack aber auch von allem etwas weniger sein dürfen - es wirkt schon etwas extrem abgedreht, wenn man sich mal durch die Menüs klickt. Dafür bin ich wohl ein Vierteljahrhundert zu alt.

Na, dann habe ich etwas Samurai Shodown gezockt, womit ich recht gut zurechtkomme und eine Menge Spaß habe. Mein derzeitiger Arcadestick reisst zwar auch keine Bäume aus, aber das Modell welches ich gerne hätte, schlägt mit knapp 200,-€ auf...das ist mir persönlich dann doch etwas zu viel. So gut und viel spiele ich dann nicht, um so eine Investition zu tätigen. In Sachen Präsentation kann es natürlich nicht mit dem aktuellen MK mithalten (auch wenn mir der reine Stil besser gefällt), aber MK ist mir mit seinen ganzen Kombos einfach zu viel.

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26.06.2020, 12:34

Eye of the Beholder [PC]



Kein Witz: Nachdem v3to in diesem Thread sein superspannendes Projekt Eye of the Beholder [C64] vorstellt und Sir Pommes dann auch noch anmerkte, dass es die Trilogie auf GoG.com für kurze Zeit umsonst gab ... habe ich die in meine Kollektion aufgenommen. Und jetzt spiele ich das erste Spiel. Wieder, wie ich sagen muss. Denn ich habe den ersten Teil damals, als er neu war, auf dem PC durchgespielt.

Kleines Problem: Das Karten-Zeichnen. Eye of the Beholder [PC] hat keine Automap-Funktion, wie so viele Dungeon-Crawler der damaligen Zeit. Und die Dungeons sind mir zu komplex, als dass ich die im Kopf behalten könnte. Ich hab's probiert, aber sobald ich mal vor einem Monster flüchten musste, war's das dann mit der Übersicht. Ich habe mich immer heillos verlaufen. Und eine Karte auf Karopapier zu zeichnen, darauf habe ich keinen Bock.

Also habe ich mich mal nach einem Karten-Generator umgesehen. Als erstes bin ich über die vielen - teilweise auch online verfügbaren - Kartengeneratoren für »Dungeons & Dragons« (also »Pen & Paper RPG«) gestolpert. Die sind aber für diese Art von Videospielen viel zu mächtig und komplex.

Dann habe ich mich nach sog. »Tile Mappern« umgesehen. Die sind eigentlich für Spiele-Entwickler gedacht, um alle Arten von 2D-Leveln zu bauen. Da gibt es auch heillos komplexe Programme, die ich nicht brauche. Aber ich habe für mich das sehr simple »MappyWin32« von Robin Burrows entdeckt. Das tut genau das, was es soll und nicht mehr oder weniger. Sehr schön.

Die ersten beiden Level habe ich durch - den ersten noch ohne Karte - und jetzt geht’s im dritten Stockwerk weiter.

Eye of the Beholder Trilogy @ GoG.com
https://www.gog.com/game/forgotten_realm…_collection_one

MappyWin32
https://tilemap.co.uk/
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29.06.2020, 07:41

Eye of the Beholder [PC]

So, mein Experiment mit Eye of the Beholder ist jetzt wohl wieder beendet. Ich habe fleißig Karten gezeichnet und aufgrund der Karten habe ich auch jeden Winkel der bisherigen Stockwerke erkundet. Das waren die Stockwerke 1 bis 6 (Stockwerk 1 noch ohne Karte). Und dabei habe ich auch jedes Monster erlegt, welches meinen Weg kreuzte. Das war auch alles gar nicht so schwierig ... und hat echt Spaß gebracht.

Jetzt durchstöbere ich die Stockwerke 7 bis 9, wobei ich die Nummer des Stockwerks gar nicht so genau weiß, weil das ab hier nicht mehr linear abläuft. Man teleportiert sich durch ein Portal in ein Stockwerk. Nur welches das nun ist, das weiß ich nicht so genau. Ich kann es nur vermuten.

Das Problem dabei: Die Biester hier sind echt hart. In dem gestrigen Gewölbe gibt es so eine Art »Höllenhund«, der mit Feuerbällen um sich wirft. Schon eine einzige dieser Tölen reicht aus, damit meine Truppe fast komplett dezimiert ist. Und die Etage ist voll davon. Dabei habe ich alles gemacht: Ich habe meine Mannschaft mit allem ausgerüstet, was es so gibt. Ich habe sogar aufgelevelt ... und bekomme trotzdem kaum eine Chance. »Heilen« ist auch nicht so einfach, weil man dazu schlafen muss, und das lässt wiederum den Hunger meiner Truppe steigen ... und zu essen habe ich kaum etwas.

Ich habe das Spiel bereits einmal, damals, als es heraus kam noch original auf einem 386er-PC, durchgespielt. Und ich habe nicht in Erinnerung, dass EotB das so hart war. Im Gegenteil, eigentlich kam mir das damals ziemlich einfach vor. Ich kann mich auch noch erinnern, dass meine Truppe ziemlich overpowert war, weil das Aufleveln so einfach vonstatten ging. Hier ist das Aufleveln ein elendig zähes Drama. Die Truppe wird so gut wie nicht besser. Ich vermute hier fast einen Bug in der GoG-Version, evtl. schlägt hier ein fehlgeleiteter Kopierschutz zu. Man soll nämlich laut Anweisung auf dem Bildschirm bei der Kopierschutzabfrage irgendwas eingeben. Vielleicht passt da etwas nicht.

Es gäbe noch eine andere Begründung: Das Spiel passt sich wohl mit der Härte seiner Gegner den zufällig gewählten Stats der Spielfiguren an. Ich weiß mit ziemlicher Sicherheit, dass ich damals, bei meinem ersten Durchgang mit dem Original, keine sonderlich hohe Aufmerksamkeit auf die Werte der Spielfiguren gelegt habe. Hier bei diesem Spiel aber schon: Meine Truppe ist eigentlich einigermaßen gut. Vielleicht werden die Gegner dadurch über gebühren heftig?

Im Moment artet das Spiel jedenfalls echt in fiese harte Arbeit aus. Und darauf habe ich keine Lust mehr.
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30.06.2020, 15:43

Eye of the Beholder [PC]

Ok, ganz so schlimm, wie ich es gestern geschildert habe, ist es dann doch nicht gekommen. Eine richtig große Erleichterung gab es, als meine Klerikerin einen Zauberspruch lernte, mit dem sie »Essen« herstellen kann. Bzw. sich bei der gesamten Truppe ein Sättigungsgefühl einstellt. Das bedeutet, ich bin ab sofort unabhängig von Lebensmittel-Funden bzw. Monster, die man essen kann.

Und trotzdem werde ich jetzt wieder aufhören. Die Dungeons werden mir jetzt zu komplex und selbst das Mitzeichnen wird zur Qual, weil es auf den unteren Ebenen nur so von Teleportern wimmelt.

Hat bis zur Hälfte Spaß gebracht ... jetzt muss ich das nicht mehr haben.
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30.06.2020, 15:57

Ich werde mir das demnächst auch mal anschauen. Entweder warte ich noch auf die C64-Version oder ich ziehe mir das doch auf dem PC rein. Auf dem PC erspare ich mir Diskettenwechsel. Ich bin gespannt, wie viele Disketten EoB haben wird.

Ach, und ich habe gerade gesehen, dass ich alle drei Teile in meiner GOG-Lib habe. Ist mir schleierhaft, wann ich diese erworben haben soll...
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30.06.2020, 22:34

@djberningo:
Vielleicht hat GoG.com die Eye of the Beholder Trilogy aus Dankbarkeit für Deine restlichen dreitausdenvierhundertzweiundachtzig gekauften Spiele (äh ... oder wie viele waren das noch?) in Deine Bibliothek zwangsintegriert. :D
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30.06.2020, 23:42

Vielleicht hat GoG.com die Eye of the Beholder Trilogy aus Dankbarkeit für Deine restlichen dreitausdenvierhundertzweiundachtzig gekauften Spiele (äh ... oder wie viele waren das noch?) in Deine Bibliothek zwangsintegriert.

:thumbsup: Hab ich herzlich gelacht. Nein, das ist locker eine Größenordnung weniger: 285 (gerade nachgeschaut). Tust ja gerade so, als wäre ich Besitzer und Wächter einer Pile of Shame 8-)
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01.07.2020, 04:26

Ich werde mir das demnächst auch mal anschauen. Entweder warte ich noch auf die C64-Version oder ich ziehe mir das doch auf dem PC rein. Auf dem PC erspare ich mir Diskettenwechsel. Ich bin gespannt, wie viele Disketten EoB haben wird.


Die C64-Version von Eye of the Beholder läuft mit Easyflash. Das aus gutem Grund, es wäre von Diskette unspielbar langsam. Sonst vermute ich mal, wären es 8 Diskseiten mindestens. Das Spiel selbst ist etwa ein MB groß, bzw. ein Spielstand passt noch aufs Modul (alternativ kann man auch auf Diskette speichern).

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