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28.12.2020, 01:21

Darkest Dungeon

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich ein Spiel so lange am Stück gespielt habe. Jedenfalls habe ich gerade fast 5 Stunden "Darkest Dungeon" auf dem Notebook hinter mir. Ich wollte mal etwas weniger Stressiges abseits von der XBox Series S, von Cyberpunk und Forza Horizon 4 (beides saugeile Games). Ruhiger ist Darkest Dungeon tatsächlich, weil es rundenbasiert ist und daher keine blitzschnellen Reaktionen (wie für Forza) an einem funktionsüberladenen Controller benötigt (wie bei Cyberpunk).

Der Schwierigkeitsgrad von Darkest Dungeon ist dennoch echt happig. Ich musste zweimal ganz neu starten, weil ich das Gold zum Stressabbau oder zur mentalen Heilung meiner Crew (oder eher meiner "Psychos") in die Taverne, in das Kloster oder Sanatorium versenkt hatte. Denn ohne Gold gibt es keine Nahrung, Schaufeln und vor allem Fackeln. Und ohne Licht gewinnt man im Dunkeln üblicherweise keine Scharmützel.

Hat man aber den Dreh raus, dann kommt man schon einigermaßen gut weiter. Gelernt habe ich, dass man zunächst die kurzen Dungeons betreten sollte, um Monetas und anderen Loot zu bekommen. Dennoch fallen die Teammitglieder in manchen Dungeons um wie die Fliegen. Liebgewonnene "hoch-geskillte" Kollegen finden sich zu schnell auf dem Friedhof wieder. Über Sieg und Niederlage scheinen meist ganz kleine Details zu entscheiden, wie zum Beispiel die Positionierung der Rekruten, die nach einem Blick in die Charakter-Eigenschaften verraten, auf welcher Position sie sich am wohlsten fühlen. Auch die Kampagnen-Skills geben Aufschluss darüber, wer im Team am besten zusammenpasst - auch für den Zusammenhalt und für die Stressbewältigung.

Was für ein Tiefgang dieses Spiel hat! Das hatte ich wegen der comichaften Grafik überhaupt nicht erwartet. Der orchestrale Sound und das sich viel zu schnell wiederholende Gebrabbel während des Spiels gehen mir allerdings nach einer Zeit ein wenig auf die Nerven. Die Sprachausgabe hätte man meiner Meinung nach weglassen sollen - zugunsten einer reinen Textausgabe. Aber zum Glück gibt es Lautstärkeregler.

Weil ich Heroes of Might and Magic 5 ebenso gern spiele, schätze ich, dass ich für rundenbasierte Spiele (oder sehr langsame Spiele) mit Tiefgang wohl echt ein Faible habe. Und vielleicht empfinde ich schnellere Videospiele deshalb als immer stressiger, weil das einzige sehende Auge mit zunehmendem Alter immer schwerere Arbeit leisten muss.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »djberningo« (28.12.2020, 09:21)


henrikf

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28.12.2020, 11:00

Oh Mann ... Du machst mir gerade den Mund wässrig ... ;)
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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Spielt gerade: Yonder: The Cloud Catcher Chronicles

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28.12.2020, 16:33

Ich habe inzwischen annähernd 20 Stunden mit Cyberpunk 2077 verbracht und mir ein vorläufiges Urteil gebildet.

Wie bezeichnet man ein Spiel, welches in den Grundzügen richtig gut funktioniert, dessen qualitativer sowie quantitativer Aufwand unübersehbar ist und dazu eine interessante Geschichte erzählt - dem aber genauso der Feinschliff fehlt, insgesamt fehlerbehaftet ist und man an jeder zweiten Ecke das Gefühl hat, hier ginge noch mehr?

Cyberpunk 2077 ist so ein Spiel, bei dem in meinem Freundeskreis allgemeine Begeisterung herrscht, wobei jeder Kommentar mit einem “aber” fortgesetzt wird. Es ist schlicht unfertig, an sich ein Early-Access-Titel. Meiner Meinung nach nicht nur in dem viel gescholtenen technischen Zustand, doch erstmal zur Erwartungshaltung:

Nach den Trailern seit 2018 hatte ich den Eindruck, eine Art Witcher 3 als actionlastige SciFi-Variante mit bombastischen Stadt-Panoramen zu bekommen. Mit der Zeit wirkte es immer mehr danach, dass das Spiel etwas mehr in die GTA-Richtung abbiegen würde. In veröffentlichten Gameplay-Videos wird auch sehr viel Wert auf Inszenierung gelegt. Nur war hier schon nicht ganz klar, ob das Spiel nun mehr Rollenspiel oder Action-Adventure werden will. Der Cyberpunk-Lizenz nach wohl ein Rollenspiel und die letzten Trailer vor Release rückten klar den Rollenspiel-Aspekt mit individuellen Entscheidungsmöglichkeiten nach vorne. Also, ich erhoffe mir letztendlich ein Spiel in der Richtung eines Vampire the Masquerade Bloodlines - nur halt in einem William-Gibson-Szenario.

Der Spieleinstieg gerät auch vielversprechend, bzw sowohl was den Charakter-Editor wie auch Origin-Story betrifft. Ich habe mich für den Nomad entschieden, Freunde von mir für die anderen Backstories, die auch alle einen anderen Spieleinstieg haben. Nur sobald man die Stadt erreicht hat, geht es im selben Handlungsstrang weiter. Soweit übrigens so cool, denn es gibt bei niemanden einen immersiven Bruch oder sowas. Was mich in dem Moment allerdings irritierte, wie linear einen das Spiel durch die Handlung lotst - zumindest für die ersten Stunden. Genau genommen dauerte das etwa an, bis irgendwann Keanu Reeves als Nebencharakter etabliert wird. Danach öffnet sich das Spiel.

Spoiler Spoiler

Ein paar Szenen aus einem kommentarlosen Let's Play


Bis zu dem Moment zeichnet sich bereits ab, dass das Spiel sich doch recht deutlich von einem Witcher 3 entfernt. Das Storytelling hat schon eine ähnliche Qualität, aber sonst ist es eher ein Gameplay-Mashup aus GTA, Deus Ex Human Revolution und Fallout 4. Das ist keine schlechte Mischung, möchte ich mal behaupten. Der Detailgrad der Stadt ist fast schon überwältigend, die Möglichkeiten sind breit gestreut und das Spiel lässt mir tatsächlich Raum, so zu spielen, wie ich es für richtig halte. In meinem Freundeskreis hat zb jemand nur die Hauptstory strikt verfolgt, ein weiterer befasst sich als Hacker nur mit den Nebenmissionen und ich schnetzel mich mit Katana als Nahkämpfer durch und bin dabei nicht gerade zimperlich. Soweit hat niemand von uns dabei irgendwelche Nachteile in der Spielweise erfahren. Die globale Gameplay-Struktur scheint also solide.

Spoiler Spoiler

... und noch eins von der ersten Mission. Auf meiner Konsole läuft das Spiel in 30fps, schaut aber qualitativ sonst genauso aus.


A propos: Kampfsystem und Missionsumgebungen sind an sich auf eine heimliche Vorgehensweise ausgelegt. Innenräume erinnern an Arenen von Cover-Shootern, welche mit diversen technischen Gerät zum Hacken ausgestattet sind. Hier möchte ich bei der Kritik von dmon einhaken: Das Gegnerverhalten ist in Schusswechseln in der Tat alles andere als intelligent. So wirklich störend habe ich das nicht empfunden, denn das ist ja in Spielen wie Fallout auch nicht anders. Wobei das hier doch oft damit zu tun hat, dass offensichtlich die Technik Aussetzer hat. So schauen manche Gegner nur stupide in eine Richtung, andere verfolgen wie in Dauerschleife Bewegungsmuster oder bleiben auch mal in Hintergrundobjekten hängen. In Nebenmissionen zeigten allerdings vereinzelt Gegner schon eine gewisse Intelligenz, wobei das auch geskriptet gewesen sein kann. Bislang waren die Fehler bei mir nicht spielentscheidend, wobei Freunde sogar vereinzelt Plotstopper hatten.

Jetzt unabhängig von der Kampfmechanik, an der ich wirklich meinen Spaß habe, finde ich die Art, wie Missionen in der Welt eingebunden sind, sehr gelungen. Auf der Stadtkarte werden alle möglichen Aufgaben eingeblendet, die nach klassischer Open-World-Manier markiert werden können. Nähert man sich dem Zielgebiet, erreicht einen nochmal ein Anruf, wo kurz der Hintergrund erläutert wird. Die Missionsorte sind nahtlos in die Stadt integriert, ebenso die Charaktere (jedenfalls in der Regel, hier kommt es auch schon mal zu Bugs). Alles ist vertont, es sei denn, es handelt sich um Textnachrichten als SMS oder Logfile. Es gibt auch keine Zwischensequenzen in dem Sinne. Gescriptete Handlungen sind organisch im Spielablauf integriert. Hat man die Mission hinter sich gebracht, bekommt man wiederum einen Anruf, der zuweilen auch die Leistung beurteilt.

Ich bleibe noch etwas beim Missionsdesign mit Blick auf das Skillsystem. Nach etwa 10 Stunden Spielzeit hatte ich etwas den Eindruck, dass es zwar coole Perks gibt, sich aber recht wenig Einsatzmöglichkeiten ergeben. Dazu passt auch ein Tipp eines Freundes, verfügbare Skillpunkte nur einzusetzen, wenn man sie gerade braucht. Aufleveln ist tatsächlich nicht unbedingt nötig, wenn man in einem Gebiet bleibt, was etwa den aktuellen Fähigkeiten entspricht und Erfahrungspunkte quasi wie Keycards benutzt. In dem Moment bröckelt bei mir auch langsam der Eindruck, dass das Spiel auf einem funktionierendem Rollenspielsystem aufsetzt. So ähnlich verhält es sich mit Dialogen, die an sich das gleiche Schema verfolgen, dass man aus Witcher 3 gewohnt ist. Die Optionen zeigen eigentlich immer in unterschiedliche Richtungen, wobei die Gespräche allgemein zum Charakter passen (es sei denn, die Animation passt zwischendurch nicht dazu. Kommt schonmal vor, dass das Gegenüber einen anbrüllt und dabei ganz entspannt vor sich hin starrt). Unabhängig davon habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass die Gesprächsführung Einfluss auf die Handlung nimmt. Das lässt sich auf diverse Spielmechaniken ausweiten, dass die Räder nicht so richtig ineinandergreifen wollen oder weniger relevant sind, als sie scheinen. Es wirkt auf mich teils sogar gimmicky, wobei ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt habe.

Zusammengefasst bleibt Cyberpunk 2077 vorerst ein skurriles Unterfangen. Auf der einen Seite das eindrucksvollste Open-World-Spiel, dass mir bislang untergekommen ist. Mich haut die Detailversessenheit um, mit der die Stadt umgesetzt wurde, die Story finde ich toll, die Missionen machen Spaß. Jedoch erlebt man kaum eine halbe Stunde am Stück, wo einen nicht kleine bis große Bugs anspringen. Ich hatte bislang das Glück, dass die Framerate auf der XBOX Series S konstant blieb und ich von Abstürzen verschont wurde. Das ist in meinem Freundeskreis nicht der Fall gewesen, dazu kamen auch noch Streaming-Probleme und scheinbar häufen sich Fehler, je länger man am Stück spielt. Das sind alles Bugs, welche die Entwickler hoffentlich in den Griff bekommen. Ein bitterer Beigeschmack bleibt mMn, dass offensichtlich nicht nur die Technik zum Releasetermin geprügelt wurde, sondern zum Teil auch das Gameplay. Zwar würde ich davon nichts als wirklich gravierend einstufen, doch da wäre, wie eingangs gesagt, mehr drin gewesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »v3to« (28.12.2020, 17:05)


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28.12.2020, 21:27

Danke für die sehr gute Zusammenfassung deiner Eindrücke, die sich mit meinen weitestgehend decken.

Die Bugs waren bei mir nie Showstopper. Jedoch gab es einige Fehler, die mich aus der Welt und damit aus der Immersion regelrecht "rausgeworfen" haben. Wenn ein fremdes Auto um die Ecke kommt, plötzlich abhebt und auf meinem Dach landet, einschließlich Clipping-Fehler, weswegen das linke Vorderrad durch das Dach über dem Fahrersitz "durchscheint", dann ist das für einige Sekunden ein-, zweimal lustig, aber die Realitätsnähe entfernt sich schlagartig um einige astronomische Einheiten. Selbst als ich dann anfuhr, schleifte ich das Auto, dessen linkes Vorderrad mir die Sicht versperrte, im Huckepack etliche Meter mit, bis es schlagartig verschwand. Oder erledigte Gegner hängen in der Luft oder deren Oberkörper ragen aus dem Mauerwerk, wie zuletzt bei der Flucht aus dem Hotel gesehen. Es gibt noch mehr solcher Bugs, die man ganz leicht sogar in einer halbstündigen Spielesitzung findet.

So sehr mir die Thematik gefällt, Cyberpunk 2077 stößt Witcher 3 definitiv nicht von meinem Thron. Witcher 3 hat viel mehr Überraschungen parat, bilderbuchschöne Landschaften (Skellige!), Gänsehaut-Soundtracks, viele unterschiedliche Monster und Geschichten. Die Cyberpunk-Welt ist bezüglich der Gestaltungsmöglichkeiten und Freiheiten dagegen natürlich "schmalbandiger" und muss daher im Detail mehr (und vor allem bugfrei) liefern, um mich in höchste Begeisterung zu versetzen.

Ich frage mich ernsthaft, warum eigentlich die Witcher3-Code-Basis nicht verwendet wurde, die am Ende nur ganz wenige Fehler enthielt. Die sechs bis acht Jahre Entwicklungszeit deutet meiner Meinung nach auf einen kompletten Neuanfang hin - oder auf unfähige Führungskräfte oder Projektleiter.

Versteht mich nicht falsch. Ich bereue den Kauf des Spiels für die XBox und bei GOG überhaupt nicht und bin echt "heiß" auf das Spiel. Allerdings spiele ich derzeit nicht mehr als zwei Stunden pro Woche, weil ich jedes Mal herausgerissen werde. Ich lasse das Spiel lieber etwas reifen und warte noch einige Patches ab. Dann tauche ich noch mal richtig ab.

3 569

29.12.2020, 09:31

Witcher 3 mag ich nicht mit Cyberpunk 2077 vergleichen. Dafür weicht es dann doch recht deutlich von der Struktur her ab.

Mir selbst liegt das Cyberpunk-Setting schon wesentlich mehr. Liegt aber auch daran, dass Mittelalter allgemein nicht zu meinen Lieblings-Settings zählt. Ähnlich geht es mir mit Geralt von Riva. Ich finde ihn zwar als Charakter recht interessant, aber er ist so ein grummeliger Antiheld, was ich auch nicht haben muss.

Witcher 3 ist auch so ein Spiel, was ich immer mal für ein paar Stunden rauskrame (idr auf der Switch), danach monatelang nicht anrühre. Was nicht heißen soll, dass ich das Spiel nicht mag. Ich mag das Storytelling sehr, finde das Spiel aber etwas anstrengend, was hauptsächlich am Kampfsystem liegt. Nur sehe ich auch die Qualitäten, es ist visuell toll, ich mag das Pferd, die Welt ist lebendig, die relevanten Charaktere haben alle was zu erzählen.

3 570

03.01.2021, 16:39

Neben der ein oder andere Hochglanz AAA-Produktion habe ich auch mal wieder etwas altes eingelegt. Hexuma - Das Auge des Kal. Das dritte Textadventure des Entwicklers Weltenschmiede welches 1992 für Amiga und DOS veröffentlicht wurde. Ich habe die DOS-Version mit der aktuellen DOSbox gespielt und das Spiel lief vom Start weg problemlos.
Wobei problemlos sich auf den reinen technischen Teil bezieht. Ansonsten hat das Spiel leider gelegentliche Probleme mit dem Parser welcher einige Befehle scheinbar einfach verschluckt. Da steht man auf einem Tisch, versucht in eine Dachbodenluke zu klettern und das Spiel interpretiert die Befehle jedes mal so, als wenn ich wieder vom Tisch heruntersteigen möchte. Zwanzig Versuche später, wird der Befehl dann angenommen und ich befinde mich auf dem Dachboden.
Eigentlich sehr schade, da ich die Atmosphäre des Spiel sehr gelungen finde aber so wohl sicherlich niemals ohne Lösung das Ende des Spiel erreichen werde. Laut Aussagen anderer Spieler hat Hexuma nämlich einige wirklich harte Kopfnüsse zu bieten. Wenn ich allerdings nicht weiß, ob ich gerade aufgrund meines eigenen Unvermögens scheitere oder wegen des Parsers, bringt mich das nicht weiter.
Na, mal schauen welches alte Spiel ich als nächstes ausgraben werde ^^

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3 571

06.01.2021, 17:35

Unravel (XBox Game Pass)

Ich spiele derzeit auf der XBox Series S das Spiel "Unravel". Hier hüpft und schwingt man mit einer niedlichen roten Wollfigur, der einen Faden hinter sich zieht und nach einer Weile der Faden ausgeht, wenn man diesen nicht an Spindeln verlängert. Diese Spindeln sind in den bildschönen Landschaften (Level), in gewissen Abständen zu finden und nicht immer einfach zu erreichen.

In den verschiedenen Landschaften müssen - thematisch immer passend - einige Rätsel gelöst werden, die zwar nicht besonders schwer zu verstehen und zu lösen sind, aber manchmal gutes Timing erfordern. Mal dient der Faden dabei als Seil zum Schwingen, mal zum Verbinden von Elementen für einen hohen Sprung oder einfach zur Arretierung. Manchmal scheint dabei die einfachste Lösung zu funktionieren. Kurz vor Abschluss reicht dann entweder der Faden nicht mehr oder man schafft das nicht auf diese Weise erneut (oder mit viel Geduld) und muss einen anderen Weg finden. Dieses "Trial and Error" hält sich aber echt in Grenzen. Und manchmal ist die einfachste Lösung doch nicht die beste.

Bemerkenswert ist die Ruhe, die das Spiel ausstrahlt. Ein meditatives Spiel ("Zen") ist es aber keineswegs, denn dafür gibt es auch ein paar, wenn auch kurze, hektische Passagen, z.B.

Spoiler Spoiler

wenn ein sich rächender Hamster den Wollknäuel verfolgt, nachdem der "Killernager" in einem vorigen Abschnitt mit den Sporen der umliegenden Pilze zum Husten gebracht worden ist, um ihm was für den nächsten Sprung auf eine höhere Plattform abzuluchsen.

Die Spielzeit scheint auch eher kurz zu sein. Mehr als 10 Stunden dürften das am Ende nicht werden. Für diesen Titel ist das meiner Meinung nach das aber genau richtig. Grundsätzlich bin ich kein Freund von zu ausgedehnter Spielzeit, die durch sich wiederholende oder besonders schwierige Passagen Inhalt vorgaukeln.

Kurz: Mir gefällt das Spiel außerordentlich gut!

Den zweiten Teil werde ich wohl eher nicht direkt danach starten. Ein Abstecher in die Cyberpunk-Welt ist dann mal wieder angesagt und "Shadow of the Tomb Raider" wartet auch noch auf mich.

Ich finde, 4Players hat es echt gut zusammengefasst:

3 572

07.01.2021, 06:48

Mein Sohn und ich spielen total gerne den zweiten Teil, weil man den coop spielen kann. Den ersten gibt es leider nicht für die Switch. Zumindest nicht auf Modul. Im eShop habe ich nicht nachgesehen.
Sir Pommes: "What the Fatsch!"

3 573

07.01.2021, 08:53

Teil 1 von Unravel gibt es meine ich nur für PS4, XBOX One und PC.

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