Du bist nicht angemeldet.

Beiträge: 800

Wohnort: Ingolstadt

Beruf: Senior Software Engineer

  • Private Nachricht senden

3 577

07.04.2021, 20:52

Im Urlaub in der zweiten Osterwoche konnte ich endlich wieder entspannen und einige Spiele zu Ende bringen oder anschauen.

Black Mirror (PC)
Wegen des vielen Hin- und Herlaufens, insbesondere um Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten, um wieder die vorige Person damit zu konfrontieren, war dieses Adventure stellenweise ziemlich öde. Aber das Mysthische hielt mich irgendwie bei Laune. Im Großen und Ganzen ist das Spiel durchaus in Ordnung, aber wahrlich kein Hit. An die altbackene vorgerendete Grafik hat man sich recht schnell gewöhnt.

Das Ende war etwas überraschend und dürfte nicht jedermanns Geschmack sein. Ich habe bisher gar nicht mal so viele Adventures gespielt. Aber gehört es zum guten Ton, dass ein Adventure gefälligst immer ein Labyrinth enthalten muss?


Monster Train (PC)
Dieses Spiel für Zwischendurch ist eine Mischung von "Slay the Spire" und "Tower Defense". In diesem Spiel entspricht der Tower einem mehrstöckigem Zug. Die Idee ist schon ziemlich abgefahren, macht aber - oder vielleicht gerade deshalb - eine Heidengaudi! Typisch für dieses Genre ist der Roguelike-Charakter, bei dem man etliche Fehlschläge erdulden muss, um immer weiter zu kommen.


Zelda DX - Links Awakening (Gameboy Color)
Beinahe hätte ich diese Perle nicht zu Ende gespielt. Die Rätsel selbst sind relativ einfach. Bei einigen Stellen habe ich mich allerdings gefragt, wie ein Normalsterblicher den einen oder anderen Eingang findet. Ich habe zum Absuchen offensichtlich nicht die größte Geduld. Daher musste ich tatsächlich das eine oder andere Mal einen Blick in die Lösung werfen. Die Story ist wirklich klasse, auch wenn sie vielleicht etwas kindisch sein mag. Jetzt verstehe ich, warum dieses Spiel in fast allen Hitlisten auftaucht.


Desperados III (XBox Series S, Game Pass)
Dieses Stealth-Spiel habe ich erst am Ostermontag begonnen. In der ersten Hauptmission angekommen, versuche ich mich an die Spitze des Zuges zu schleichen. Die Steuerung ist recht komplex. Erfreulicherweise kann man sich jedoch die Controller-Belegung mit einem einzigen Tastendruck anzeigen lassen. Weil man die Kamera im dritten Teil drehen kann, nein, eher muss, und sich selbst um das Scrolling kümmern muss, ist der Schwierigkeitsgrad allein dadurch etwas höher als in den früheren Teilen.


Gremlins - The Adventure (C64)
Dieses Textadventure wollte ich schon früher angehen. Die ersten Screens sind noch ziemlich einfach. Der Parser ist erfreulicherweise sehr primitiv. Aber die Rätsel werden nach einer Zeit recht undurchsichtig, wenn man nicht weiß, was das eigentliche Ziel ist. Genervt haben später auch die scheinbar zufälligen Tode. Erst der Tipp aus dem C64-Wiki erklärte mir, dass man alle Gegenstände "droppen" sollte, die man nicht benötigt. Wer denkt sich so etwas - auch im Jahr 1985 - aus? Hat man auch das Ziel verstanden, kommt man schon sehr weit. Den einen oder anderen Blick auf die Lösung brauchte ich aber auch hier definitiv. Insgesamt: Nett für Textadventure-Fans.


Doom Eternal (XBox Series S, Game Pass)
10 Minuten. Ungelogen. Mir wurde speiübel. Selbst meine Frau war besorgt, als sie mich sah. Ehrlich. Wer kommt damit zurecht? Das ist superschnell, superflüssig... und das auf einer Series S! Das bekommt mein einziges funktionierendes Auge nicht mehr hin. Das ist allergrößte Belastung. Und dabei habe ich so dermaßen Bock drauf... Vielleicht versuche es noch einmal mittels Streaming auf das Smartphone ;-)

3 578

Gestern, 17:34

Mein Sohn und ich spielen zurzeit Forza Horizon 4 auf der Series X. Zwar fühle ich mich ziemlich verarscht, weil von der Disc gerade mal knapp 3 GB installiert und ca. 90 GB runtergeladen wurden, aber wenigstens macht das Spiel mehr Racing-Spaß als alle anderen, die ich in den letzten Jahren gespielt habe. Open World reizt mich sowieso schon, weswegen ich auch Burnout Paradise sehr mag. In Horizon 4 ist das ebenfalls ziemlich geil umgesetzt. Auf der Karte von einem Event zum nächsten zu fahren ist ziemlich gut. Und anscheinend sieht man auch viele andere Spieler, die wohl gerade zur selben Zeit spielen und irgendwas machen. Mein Sohn hat sehr viel Spaß und wir fahren abwechselnd. Mittlerweile bin ich sehr begeistert vom Series-X-Joypad. Für Sammler ist die Konsole aber nix. Bislang habe ich nur ein einziges Spiel, welches alles von der Disc installiert und ohne Downloads auskommt. Was für ein Scheiß heutzutage. Wenn es ein Spiel für die X und auch für die Switch gibt, kaufe ich deswegen immer die Switch-Version. 4K und so sind mir echt weniger wichtig.
Sir Pommes: "What the Fatsch!"

henrikf

Pixelor-Team

Beiträge: 6 766

Wohnort: Bad Aibling / Bayern

Beruf: Software-Entwickler

  • Private Nachricht senden

3 579

Heute, 16:10

Persona 5 Strikers [PS4]

@Gunlord:
Resident Evil 3 [PS4] steht auch noch auf der Liste. Bei den ganzen JRPGs, die ich in letzter Zeit so spiele, ist ein kurzer Titel mal wieder willkommen. Resident Evil 3: Nemesis [PSX] war übrigens vor ca. 22/23 Jahren meine erste Begegnung mit der Serie. Hat damals echt sehr viel Spaß gebracht. Dieses Item-Management, die doofen Zombies (also nicht »doof« im Sinne von »stupide«) und dann dieser nervige »Nemesis« ... das war schon echt toll und hat auch so einen ganzen eigenen Horror-Charme gehabt.

@djberningo:
Ich habe das Problem sehr abgeschwächt auch, und zwar dann, wenn ich vor dem Bildschirm stehen muss und nicht bequem sitze. Das passiert immer dann, wenn mitten im Spiel der Accu des PS4-Controllers aufgibt, und ich den anschließen per Kabel anschließen muss, um wenigstens den Spielstand zu speichern. Dann komme ich auch mal leicht ins Torkeln. Nun kenne ich Doom Eternal noch nicht ... sehr gut aber Dom (2016) [PS4]. Da habe ich das Problem (im Sitzen) allerdings gar nicht.


Persona 5 Strikers [PS4]
Sodele, über 20 Stunden im Spiel verbracht, ich bin jetzt in der dritten Stadt, »Sapporo«, und zur Hälfte durchs dortige Gefängnis durch ... und es ist sooo geil! Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Nicht-Kenner vom Urspungs-Spiel »Persona 5« ein wenig überfordert werden. Es hilft schon deutlich, wenn man das Prinzip der »Personas«, deren Vor- und Nachteile, deren »Fusion« und Entwicklung verinnerlicht hat.

Ansonsten hatte ich zu Beginn des Spiels ein wenig Bedenken, dass mich der Wechsel vom rundenbasierten Rollenspiel zum kunterbunten Chaos-Prügeln eines Musou-Spiels ein wenig überfordern würde. War aber nicht der Fall. Im Gegenteil: Das geht jetzt genau so flüssig von der Hand, wie damals die rundenbasierten Kämpfe und deren taktische Ausrichtung (wer macht wann was, welche Kollegen hat man im Team und welche Personas benutzt man). Es ist schon erstaunlich, wie gut man alles steuern und während des Kampfes beeinflussen kann, auch wenn gefühlt hundert Figuren mit allen ihren Animationen und Status-Einblendungen gleichzeitig über den Bildschirm wuseln. Ich lehne mich mal ein wenig aus dem Fenster und behaupte, dass sogar ein noch größer »Flow« aufkommt, als im alten Spiel.

Was mir aber noch einmal ganz besonders positiv aufgefallen ist, das ist die Fortführung der Geschichte aus »Persona 5« und die Charaktere, die alle wieder genau so präsent sind und die auch alle ihre alten (englischen) Sprecher haben. Ganz großes Kino. Wobei man, wie gesagt, den Musou-Ausrichtung mögen muss.

Ich mag's. Und ich bin glücklich.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
Homepage: http://www.island2live.com/ deviantART: http://island2live.deviantart.com/
Spielt gerade: Yonder: The Cloud Catcher Chronicles

Zur Zeit sind neben dir 7 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

7 Besucher