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henrikf

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29.04.2021, 11:53

@dmon: / Death Stranding
Das lässt vermuten, dass Deine Frau als Lehrerin arbeitet, irgend etwas mit Forschung zu tun hat, in der Quantenphysik tätig ist oder Physik einfach nur klasse findet. Oder? ;)
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dmon

nanakyū

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29.04.2021, 18:29

@henrikf:
Gut erkannt, sie ist in der Tat in der Forschung(Hardware/Detektoren) und arbeitet bei einem internationalen Projekt in der Naehe von Genf ;) D.h. es is zu grossen Teilen Projektmanagement verteilt ueber alle Zeitzonen was teilweise sehr nervig ist.

3 591

30.04.2021, 07:07

@Death Stranding: Auch so ein Titel der hier noch rumliegt. Nach zahlreichen Berichten und Podcasts bin ich recht gespannt, was ich am Ende von dem Titel halten werde. Hier gehen die Meinungen ja extrem auseinander.

Sir Pommes

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30.04.2021, 19:11

@henrik bislang ziemlich inhaltlich gleich zum OG Nier, nur halt schöner und spielt sich besser. Es soll aber auch neue Inhalte geben, auf die ich natürlich sehr gespannt bin. :)
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henrikf

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07.05.2021, 19:42

Resident Evil (8) Village [PS4]

Sodele, kurzer spoilerfreier Ersteindruck nach ca. 1:30 h Spielzeit.

Zunächst das für mich am Wichtigsten und auch das, was man sofort sieht: Die Grafik ist UN-GLAUB-LICH! Ich glaube, ich habe noch nie ein so detailliertes Spiel gesehen. Des letzte dieser Art - Schnee und Dreck und alles zerfallen und so - war Metro Exodus [PS4], aber das kommt mit dem hier gezeigten nicht mit. Das ist echt der Hammer, was die Capcom-Designer da an Grafik gezaubert haben. Gut, im Moment bin ich noch im Dorf am Anfang des Spiels, wo alles schmutzig, verfallen und düster ist. Allerdings lehne ich mich mal ein wenig aus dem Fenster und behaupte, dass hier ist die Mutter allen Schmutzigen, Verfallen und Düsteren.

Ich bin auch erstaunt, dass die Standard-PS4 - ich habe keine »Pro« - ohne großartige Framerate-Einbrüche damit klar kommt. Die Framerate ist augenscheinlich fast immer bei 30 fps, gelegentlich kommt es zu winzigen Rucklern. Spielbar ist es auf der Standard-PS4 hervorragend und das waren meine größten Bedenken.

Das eigentliche Spiel ... hmm ... ich kann bei 1:30 h noch keine Aussage treffen. Es gibt jetzt wieder eine Crafting-Komponente, Resi 3 und Alien Isolation lassen grüßen. Mir gefällt das.

Weniger gefällt mir, dass so gut wie kein Horror aufkommt. Es gibt dafür jede Menge Jump-Scares, für die ich relativ unempfänglich bin und mich deshalb kalt lassen. Das ist etwas langweilig und hat nichts mehr mit dem durchaus subtilen Horror zu tun, der noch in Resi 1 bis 4 vorherrschte. Hier wird der Spieler mit der Dampframme durch die Geschichte getrieben.

Was mich sogar genervt hat: Viel zu oft bin ich in diesen 1:30 h schon durch in Situationen geraten, von denen ich nicht mehr zurück kam. Der Rückweg war viel zu oft versperrt, was einem wohligen Grusel-Erkunden der Umgebung - die wie erwähnt aufgrund ihres Detailreichtums aus vollem Halse danach brüllt, erkundet zu werden - völlig entgegen steht. Ich würde gerne, aber das Spiel lässt mich nicht.

Ach so, und dann der Anfang ... so etwas mag ich GAR NICHT. Das erinnert in etwa an die Story-Weiterführung im Kinofilm »Alien 3«. Furchtbar.

Gut, klar, kann alles noch kommen, kann sich alles noch ändern. Aber soviel erst einmal dazu.
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08.05.2021, 10:54

Bei Village gehen die Meinungen wohl auch wieder sehr stark auseinander. Ich habe mein Exemplar gestern erhalten und gerade wird es kopiert, installiert, gepatcht etc. :roll:
Wird in diesem Zusammenhang auch mal Zeit, dass Capcom ein neues Revelations ankündigt. Apropos Revelations, Village soll ja auch wieder so eine Art Mercenary-Modus beinhalten, was mir schon einmal sehr gut gefällt. Der Rest wird sich dann im Verlauf der nächsten Tage zeigen ^^

Zuletzt habe ich übrigens Return of the Obra Dinn beendet, welches meinen guten ersten Eindruck nicht bis zum Ende hin halten konnte. Drei oder vier Schicksale konnte ich bspw. nur durch raten/herumprobieren auflösen, da mir die Darstellung der Todesszene nicht deutlich genug dargestellt wurde und bei zwei weiteren Schicksalen habe ich kurzum in die Lösung geschaut :oops:
Grundsätzlich war das aber mal ein Spiel der etwas anderen Art welches vor allem atmosphärisch überzeugen konnte, was nicht zuletzt an dem großartigen Soundtrack gelegen hat.

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3 595

10.05.2021, 23:15

Alpha Centauri

Das Sci-Fi-Civilization aus dem Jahre 1999. Zu dieser Zeit habe ich mich an komplexere Spiele als Arcade- oder Action-Games nicht herangetraut, was ich tatsächlich ziemlich bereue, weil so viele Perlen an mir vorbeigingen und ich nicht viel Zeit fürs Nachholen habe.

Ich habe inzwischen etliche Stunden mit dem Spiel verbracht, mit Sitzungen von etwa 5-20 Runden. Derweil haben sich meine Akademiker (oder eher der von Zakharov) gut ausgebreitet, schon einige Geheimprojekte fertiggestellt und Miriam und ihr christlich fundamentalistisches Völkchen zu meinen hörigen Jüngern erzogen. Auf ihrem Gelabere und ihren Bibelzitaten wollte ich zunächst mit dem Genozid antworten. Ich bin aber dann weich geworden. Und weil sie meine Planetenpräsidentschaft unterstützt und mir quasi jeden Wunsch erfüllt, habe ich ja auch Verwendung für sie und ihre Follower.

Die Ideen sind durchaus hervorragend und erfrischend anders als in den Civs und Call-to-Powers. Nun das obligatorische Aber: es wird nach einer gewissen Zeit etwas langweilig, repetitiv und stellenweise undurchsichtig. Vielleicht liegt es daran, dass ich bei Civilization mit dem Erreichen eines Zeitalters besser belohnt werde - auch mit mehr grafischen Abwechslungen.

Bei Alpha Centauri weiß ich außerdem nicht so recht, was mir "sozialtechnische" Entwicklungen langfristig bringen. Natürlich kann man das Handbuch oder das Glossar konsultieren. Es bleibt aber festzuhalten, dass der Entwicklungsbaum nicht sonderlich intuitiv ist. Die Fertigstellung so mancher Technologien hätte ich schon auf dem Planeten Erde erwartet, werden aber offenbar erst nach Landung auf einem über 4 Lichtjahre entfernten Sonnensystem erforscht. Das passt irgendwie nicht zusammen und büßt bei mir etwas an Glaubwürdigkeit ein. Darüber hinaus komme ich nicht auf den psychologischen Touch in Alpha Centauri klar, dessen Ende offenbar mit dem Geheimprojekt Transzendenz erreicht ist - neben dem militärischen Sieg natürlich. Irgendwie klingt das alles ein wenig nach einem Bewusstsein eines Planeten, was mir sehr seltsam vorkommt.

Ein wenig erinnert mich das Geschmäckle an "Zero Dawn Horizon", dessen Setting an den Haaren herbeigezogen wirkt. Ganz so schlimm ist es bei Alpha Centauri erfreulicherweise nicht. Aber die Motivation bröckelt mit jedem merkwürdigen Geheimprojekt und ich glaube nicht, dass ich bis zum Ende durchhalten werde. Yang wird außerdem so stark, dass ich vermute, dass ich bei einem Konflikt den Kürzeren ziehe. In jedem Fall werde ich reumütig zu einem der Civ-To-Power wechseln oder mal Colonization anschauen.

3 596

14.05.2021, 08:14

Nach rund 12 Stunden habe ich nun Resident Evil Village auf dem Standard-Schwierigkeitsgrad beendet und bin am Ende doch ein wenig ernüchtert darüber, wie viel Gold Capcom hier streckenweise hat liegen lassen.

Technisch macht das Spiel auch auf der betagten Holz-PS4 einen guten Eindruck und Capcoms RE Engine zaubert zahlreiche stimmungsvolle und schön ausgeleuchtete Szenarien auf den Bildschirm. Hier und dort findet man zwar einige hässliche Matschtexturen welche stellenweise erst spät nachgeladen werden und aufploppen, an einiges Stellen flimmert es etwas unschön aber insgesamt schmälert das kaum den positiven Gesamteindruck. Schaut man etwas genauer hin, stellt man fest, dass die Welt insgesamt dann aber doch sehr statisch ist und kaum auf die Aktionen des Spielers reagiert. Nur wenige Gegenstände lassen sich zerstören, Vorhänge wirken massiv wie Felsgestein etc.
Schön ist ebenfalls, dass sich die Ladezeiten in Grenzen halten und kaum störend wirken. Weniger schön ist, dass ich mit HDR, Auto-HDR & Co. offenbar auf Kriegsfuß stehe. Ich weiß nun nicht wo die Probleme liegen, ob am Spiel, meinem Monitor oder der Kombination aus beidem. Ich musste HDR jedenfalls ausschalten, da das Spiel aufgrund der dunklen Darstellung andernfalls unspielbar gewesen wäre.


Das grundsätzliche Gameplay funktioniert für mich sehr gut und die Mischung aus Kampf, eingestreuten Rätseln, crafting & co. spricht mich persönlich sehr an. Das namensgebende Dorf dient praktisch als Hub und anliegende Gebiete werden nach einer festen Reihenfolge freigeschaltet. Nach und nach schalten sich Abkürzungen im Dorf frei, hier und dort entdeckt man ein kleines Geheimnis oder kann kleinere optionale Gebiete inkl. Zwischenboss aufsuchen.
Aus aufgesammelten Verbrauchsmaterialen stellt man Medizin, Munition oder Granaten her, beim Händler kann man seine aufgesammelten Schätze zu Geld machen, sein Portfolio an Waffen aufstocken und verbessern oder dauerhafte Perks wie beispielsweise verbesserte Gesundheit oder schnellere Bewegung erwerben.
Etwas mehr Augenmerk hätte man allerdings auf das Gunplay resp. dem Trefferfeedback legen können. Feinde reagieren nur gelegentlich auf Treffer was ich als extrem störend empfunden habe und was mich bereits beim Nemesis-Remake gestört hat. Das Remake des zweiten Teils hat das insgesamt deutlich besser gemacht. Vielleicht patcht Capcom das aber auch noch nach, der Titel ist ja gerade erst frisch auf dem Markt und so eine Änderung dürfte nicht viel Aufwand verursachen.

Horror- oder Gruselatmosphäre kann man bei Village ebenfalls mit der sprichwörtlichen Lupe suchen. Was im Schloss Dimitrescu zu Beginn des Spiels noch recht gut funktioniert verkommt spätestens im letzten Drittel des Spiel zu einer absoluten Schießbude die mich nur noch kopfschüttelnd zurücklässt. Während mich Lady Dimitrescu wütend durch ihr Schloss jagt und mir ein wohliger Schauer über den Rücken läuft wenn ich ihr gerade eben so entwischt bin, muss ich mich später in bester Call of Duty-Manier mit Dauerfeuer durch unzählige Gegnerhorden ballern oder in einen Panzer steigen und allerlei abstruse Gegner erledigen.
Apropos abstrus. Capcom serviert hier ein Potpourri aus bekannten Horror- und Actionelementen ohne überhaupt irgendeiner Linie zu Folgen. Vampire, Werwölfe, Puppenhoror, Frankensteins Army, Terminator, Transformers...hier wurde wirklich gar nichts ausgelassen.

Auf die Spitze treibt man es dann mit der Story. Sicherlich nie eine besondere Stärke der Serie gewesen, versucht man das hier und im Vorgänger aufgeworfene Szenario mit absurden Twists und Erklärungen mit dem alten Umbrella-/Spencer-Szenario zu verwursten und scheitert damit mehr als krachend. In den Credits habe ich nach Paul W. Anderson Ausschau gehalten und hätte Geld darauf gewettet, dass er seine Griffel im Spiel hatte.

Unabhängig von meiner Kritik hat mich das Spiel trotzdem unterhalten auch wenn ich am Ende enttäuscht über die vielen liegen gelassenen Möglichkeiten bin.
Ich hoffe, dass man die Ethan Winter/Eveline-Story mit Village nun abgeschlossen hat und mit einem kommenden Serienableger wieder andere Pfade einschlagen wird.

Ich werde mich jetzt mal dem Mercenary-Mode widmen und schauen was sich sonst noch so alles freischalten lässt.

henrikf

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Gestern, 15:36

Ys IX: Monstrum Nox [PS4]

So, hiermit bin jetzt durch (eben gerade sogar). Ich habe das Spiel direkt nach Persona 5 Strikers angefangen, habe daran also so zirka 3 Wochen gespielt. Netto habe ich rund 56 Stunden gebraucht, bis ich durch war, allerdings habe ich auch jede Neben-Quest mitgenommen.

Ich sage mal so: Ys IX erscheint mir nicht ganz so gut wie Ys VIII ... aber nur um Haaresbreite. Und wenn man sich dann noch in Erinnerung ruft, dass ich Ys VIII durchaus auf dem Thron der besten JRPGs sähe, wenn es Persona 5 nicht gäbe, dann kann man sich vorstellen, wie unglaublich geil auch Ys IX ist.

Man muss allerdings gerne eine Story mit einigen Verwicklungen verfolgen wollen, denn Ys IX ist gespickt mit Handlung und mit viel viel Text. Ich behaupte auch hier mal, dass die Leute, die das Spiel in unter 40 Stunden durchspielen, von der Handlung nix mitbekommen haben, weil immer den Text weggedrückt. Ist OK, jedem das Seine, aber bisserl schade wäre es hier schon, weil sich Falcom jede Menge Mühe mit den Charakteren und deren Entwicklung gibt. Überhaupt scheint Falcom dafür seit langem schon ein echtes Händchen entwickelt zu haben, denn auch das von mir gespielte - und genossene - Tokyo Xanadu eX+ [PS4] kam entsprechend daher. Und wenn ich meinen Lieblings-YouTubern Glauben schenken darf, dann kommt die bisher vierteiligen Serie »Trails of Cold Steel« genau so daher (der erst Teil liegt hier bei mir auch schon seit einiger Zeit).

Wobei die Ys-Serie keine rundenbasierten Kämpfe bietet, sondern Action-Kämpfe. Deswegen würde ich es auch eher als Action-RPG bezeichnen (ARPG). Allerdings ist Ys IX eher auf »bunt« und »fun« getrimmt, also ganz anders als das eher düstere Skyrim oder gar Dark Souls. Anders als bei diesen kommt hier eben außerdem das ausgiebige Gequatsche mit den Protagonisten hinzu.

Kurzgefasst: Boa, ist DAS ein geiles (A-)JRPG. Falcom hat's echt drauf und ich freue mich schon auf Ys X, womit sie aber, glaube ich, noch nicht einmal richtig angefangen haben. Wer's spielen möchte, dem empfehle ich UNBEDINGT vorher Ys VIII, weil es dezente Anspielungen auf den Vorgänger gibt. Und, wie gesagt, ich halte es noch für einen Tick besser.

Ich habe mir bereits bei GoG »Ys 1 & II Chronicles+« zugelegt, weil ich zumindest den ersten Teil endlich mal spielen möchte (meine Versuche mit der Version für das Sega Master System verliefen allesamt im Sande). Und dann gibt es ja auch noch Ys: Memories of Celceta.

Auf das jüngst gekaufte Resident Evil Village habe ich dagegen im Moment eigentlich gar keine Lust. Ich habe so einige Meinungen und Testberichte gelesen - der Bericht oben von Gunlord deckt sich mit dem, was ich sonst noch so gehört habe - naja, so dolle ist es leider nicht.
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3 598

Gestern, 20:00

Auf das jüngst gekaufte Resident Evil Village habe ich dagegen im Moment eigentlich gar keine Lust. Ich habe so einige Meinungen und Testberichte gelesen - der Bericht oben von Gunlord deckt sich mit dem, was ich sonst noch so gehört habe - naja, so dolle ist es leider nicht.


Wolf Speer, den ich u.a. aufgrund seiner Filmbesprechungen sehr schätze, hat das eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht und sein Review in einem Extravideo ausführlich begründet. Es ist schon gut, dass Capcom bei RE nicht zwangsläufig auf der Stelle tritt, sondern auch mal andere Wege beschreitet und neue Dinge ausprobiert. Teil 4 und 7 heben sich von der sonstigen Hauptreihe ja vergleichsweise stark ab. Auch der achte Teil beschreitet andere Pfade, was bei Village ja auch eine ganze Weile lang gut geht. Muss man als Fan der Reihe aber nicht mögen, ganz klar.
Ich weiß nicht wie lang Du gespielt hast Henkrik, aber bis zum Heisenberg-Abschnitt geht Village schon in Ordnung ;)

henrikf

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3 599

Gestern, 21:37

Resident Evil Village [PS4]

So, ich habe jetzt rund 3:30 h gespielt. Ich bin im Schloss der Vampirdame mit den riesigen ... ähm ... ihr wisst schon ...

... und ich finde es langweilig. Immer dann, wenn das alte Resi-Feeling durchschimmert, immer dann, wenn man sich gerade anfängt zu freuen - damit meine ich das aktuelle Gebiet erforschen, Dinge suchen und Rätsel lösen - dann kommt irgend eine bekackte (sorry) Zwischensequenz, die das Feeling komplett mit Füßen tritt. Das Ganze erinnert an ein schlechtes B-Movie. Nun zeichnete sich Resi ja noch nie durch Genialität der Story-Erzählung aus, aber hier wird lange Strecken nichts anderes gemacht, als eine Filmsequenz gezeigt. Ja, klar, zwar mit der grandiosen Technik der Game-Engine, aber eben nicht interaktiv. Ich will ein Spiel spielen und keinen Film sehen. Streckenweise kommt mir Resi 8 so vor, wie The Evil Within (1), was ich auch nicht mochte, was aber deutlich mehr Spiel zu bieten hat.

Das hier ist stattdessen gnadenlos und unnötig brutal und eklig und es kommt Null Horror auf. Oder sagen wir mal: Immer dann, wenn man sich gerade ein wenig eingefunden hat und nun die Umgebung erforschen will, dann ... siehe oben. Rätsel sind von alten Resis recyclt: Ein Auge in eine Tür einsetzen - verdammt noch mal, das ist ja echt eine ganz neue Idee! Und dann der Name »Heisenberg« - in welcher grandiosen Fernsehserie habe ich das nur gesehen?

Ich weiß auch nicht. Irgendwie fällt denen nix mehr ein. Und wenn einem nichts mehr einfällt, dann lässt man Grafik sprechen. Genau wie die langweiligen Hollywood-Filme der letzten Zeit. 4Players hat das Spiel durchaus für die ersten zwei Drittel des Spiels gelobt und die doch recht harsche Wertung von 68% aufgrund des letzten Drittels vergeben. Ich finde es jetzt schon doof. Dabei hätte man mit DIESER Grafik so ein unglaublich geiles Puzzle-Feuerwerk abbrennen können. Aber vermutlich wollen die Spieler das nicht mehr. Schade. Ich hoffe noch, dass ich mich evtl. daran gewöhne. Aber ich glaube es nicht.

Ich halte erst einmal für mich fest, dass dieses das letzte mal war, dass ich ein brandneues Resi zum Vollpreis gekauft habe (70 Steine, *schluck*). Und ich hoffe auf das Remake von Resi 4, was ja wohl in der Mache sein soll.
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3 600

Heute, 12:27

Resident Evil Village [PS4]

Ich habe vorhin hin und her überlegt ... und ich werde das Spiel nicht weiter spielen. Ich habe es eben bei eBay eingestellt. Ich werde es vielleicht noch einmal angehen, wenn ich eine PS5 habe und es das für EUR 15,00 zum verramschen gibt.
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