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henrikf

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10.09.2021, 20:58

Tales of Arise [PS4]

Ersteindruck der ersten knapp 5 Stunden im Spiel:

-- Grafik phantastisch,
---- sehr detailliert, keine Spur mehr vom bunten Anime-Stil früherer Spiele
---- es gibt einen fließenden Tag/Nacht-Zyklus
---- die (normale) PS4 kommt sehr gut damit klar
---- leider ist die Umgebung meistens Fassade
---- sie sieht toll aus, hat aber ansonsten kaum eine Funktion

-- Story sehr düster
---- aber auch sehr interessant
---- es scheint eine gehörige Portion »Science Fiction« im Spiel eingebaut zu sein

-- die erste Stunde ist leider »betreutes Spielen«
---- in dieser Zeit darf man nicht sehr viel selber machen

-- die Karte macht leider auch den Eindruck von »Quests abklappern«

-- man kann - ähnlich wie bei Final Fantasy XV - Essen zubereiten
---- persönliche Notiz: ich LIEBE so etwas! :)

-- Animationen und die englischen Sprecher sind grandios
---- es gibt auch eine japanische Sprachausgabe, die habe ich mir aber nicht angehört

-- die Kämpfe sind weiterhin ein kunterbuntes Durcheinander
---- das ist typisch für Tales-Spiele
---- aber hier scheint es mir aufgeräumter zu sein
---- ich kam nach kurzer Zeit hervorragend damit klar
---- das war bei anderen Tales-Spielen erst nach mehreren Stunden der Fall

Erstfazit: Toll. Nicht grandios aber doch toll. Bisher erfindet Arise das Action-JRPG nicht neu, es bleibt auch seinen Wurzeln treu (zum Glück), es bringt aber vor allem Laune.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
Homepage: http://www.island2live.com/ deviantART: http://island2live.deviantart.com/
Spielt gerade: Yonder: The Cloud Catcher Chronicles

henrikf

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Gestern, 17:34

Tales of Arise [PS4]

Mein Eindruck nach ca. 20 Spielstunden:


Die Grafik ist bombastisch
Immer in Erinnerung behalten: Ich spiele es auf einer normalen PS4, also nicht Pro oder PS5. Die Grafik ist der Hammer. Ich bin jetzt in einem Palast zu Besuch gewesen, und ich hatte das erste mal in meiner Spiele-Geschichte den Eindruck, dass das hier wirklich ein Palast ist. So viel Glitzer und Funkel bei gleichzeitig großer Weitsicht ... es war eine Wonne. Das hat schon fast in den Augen weh getan, so überladen war das hier mit Grafik. Eben genau so, wie man sich einen königlichen - hier »fürstlichen« - Palast eben vorstellt.

Das ganze hat natürlich eine Gegenseite: Denn man sieht oftmals PopUps von Gegenständen in der Entfernung und es gibt auch immer mal wieder SlowDowns.

Ich sage dazu: Geschenkt! Bei einem Shooter würde es mich nerven ... nicht aber bei einem JRPG.


Die Animationen sind noch bombastischer
Das habe ich so auch noch nirgendwo gesehen, dass die Animationen mit dermaßen viel liebe zum Detail durchgeführt wurden. Gerade wenn sich die Charaktere unterhalten - was bei den Tales-Spielen fast schon ein Serien-Stilmittel ist - kommt das so dermaßen zum tragen. Man merkt regelrecht, wie ein Charakter verlegen wird oder auf eine Frage nicht so recht antworten will, nur weil sich die Augen ein klitze kleines bischen weg drehen oder der Kopf sich einen Tick neigt. Hinzu kommt eine wundervolle englische Synchro. Ganz großartiges Kino. Wir sind eigentlich schon bei einem gespielten Anime.


Charaktere und Story
Bisher waren die Tales-Spiele für mich immer ein wenig ... naja ... eben Anime und deswegen nicht so ganz ernst zu nehmen (Anmerkung: »Tales of Berseria« habe ich noch nicht gespielt, wird aber nachgeholt). Tales of Vesperia hat zwar durchaus eine ernste Story, das wird aber konterkariert durch eben die manchmal doch recht kindlich agierenden Protagonisten (auch wenn ich alle aus Versperia einfach liebe).

Das ist hier anders: Hier geht’s um Sklaverei und Unterdrückung, eine höchst ernsthafte Protagonistin, die keiner anfassen kann, weil dann eine Art Stromschlag bekommt und ein ebenso ernster Protagonist mit einer Eisenmaske auf dem Gesicht, der keinen Schmerz verspürt und sie deswegen doch mal berühren kann. Sie kann ein Feuerschwert beschwören, welches jeden Träger gnadenlos verbrennt, was er dann aber wieder führen kann, eben weil er nichts fühlt. Und die ersten beiden zu befreienden »Reiche« haben mir schon ein wenig auf's Gemüt geschlagen.

Ja, das hier ist ernst.


Schwierigkeitsgrad
Da sind wir bei einem Thema, das mir bisher etwas auf der Leber liegt: Denn das Spiel ist echt einfach. Ja, klar, ich habe zwar bei einem Boss einmal die Anläufe benötigt ... aber, ganz im Ernst: So wild ist das alles nicht. Es könnte ruhig knackiger sein (ich spiele auf »normal«). Es ist aber auch nicht so, dass ich mich unterfordert fühle.


Alles in allem bisher ein ganz ganz großartiges Spiel. Ys VIII und Ys IX haben mir (bisher) zwar besser gefallen ... aber insgesamt ist Tales of Arise einfach nur großartig. Das Warten hat sich echt gelohnt ... auch für die Noch-Besitzer einer normalen PS4. Ich werde weiter berichten.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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