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henrikf

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1

24.02.2015, 22:54

Atari-Spiel programmieren

24-Feb-2014

Ich habe mir erlaubt, einen eigenen kleinen Tagebuch-Thread aufzumachen, in dem ich meine wirren Gedanken zum Besten geben kann.

Boa, Leute, mir QUALMT die Birne! Ich habe heute (endlich) mal wieder an meinem Spiel für den Atari 800 weiter gearbeitet. Und ich habe AUSSCHLIESSLICH nachgedacht ... 2 Stunde lang ... keine einzige Zeile programmiert. Man sieht auch noch recht wenig ... im Moment fliegen da nur bunte Blöcke durch die Gegend. Aber zum Testen reicht es.

Im Moment sitze ich an der Gegner-Routine, die in bestimmten Abständen Gegner auf dem Bildschirm erscheinen lassen soll. Jeder Gegner hat - ähnlich wie in der objektorientierten Programmierung - für sich private Speicherstellen, wo er seine eigenen Daten verwaltet. Jeder Gegner hat außerdem eine eigene Routine. Das Verhalten der Gegner hängt also von diesen einzelnen Routinen ab. Das kann ganz blöde »von links nach rechts« sein, oder eben auch komplizierte Bewegungen, die dann in Tabellen verwaltet werden. Aber erst einmal ist jeder Gegner gekapselt und weiß nichts von dem Rest des Spiels. Ich liebe es, wenn man so ein Problem »Spiel« in viele kleine »Black-Boxen« zerlegen kann. ^^

Nun ist Speicherplatz ja nicht endlos, und schon gar nicht in einem 8-Bit-System wie dem Atari 800. Also muss der Speicherplatz gut verwaltet werden. Und damit man auch noch Zeit während der Verarbeitung spart (Stichwort: Framerate), müssen diese Speicherblöcke in mehreren verketten Listen verwaltet werden. Gut, bei mir sind maximal vier Gegner auf dem Bildschirm. Aber die generelle Idee dahinter könnte man auch auf jedes andere Ballerspiel übertragen (zum Beispiel PC oder Dreamcast ... *hint hint*). Deswegen mache ich es mir kompliziert und denke gleich einmal VERNÜNFTIG darüber nach. Das soll ja nicht das einzige Spiel bleiben (*more hint hint*). ;)

Ach so, nur mal als kleiner Teaser: Das Spiel wird stark inspiriert sein von »Atlantis«, welches die Firma »Imagic« mitten im ersten Konsolenkrieg Atari vs. Coleco vs. Intellivison vs. etcpp. heraus gebracht hat. Ich habe letztes Jahr bei einem kleinen Gewinnspiel auf AtariAge mitgemacht (ein Spiel mit nur 10 Zeilen Basic-Code programmieren) ... und dabei auf Anhieb den 4. Platz belegt. Und dieses einfache Spiel war auch noch schon ein Atlantis-Clone. Also warum jetzt nicht richtig machen? :D
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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DustyBits

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2

25.02.2015, 06:43

Ja cool - ich werde "Atari 800 Tagebuch Stammleser" Danke ...

Ich mache dann die Amstrad CPC Umsetzung :-D.....



























uh ne doch nicht ... bin zu faul

3

25.02.2015, 07:26

Ja cool - ich werde "Atari 800 Tagebuch Stammleser" Danke ...
Da schliesse ich mich sehr gerne an. So etwas könntest Du ja fast schon als eBook herausgeben. Von der ersten Idee über die ersten Codezeilen bis hin zu allerlei Problemen auf dem Weg zum Ziel (bspw. Modulhüllen ;) )...wäre sicherlich interessant zu lesen.

4

25.02.2015, 07:30

*hust* Wir haben da einen Blog auf der Hauptseite. Henrik nutzt den leider nicht. Hier im Forum geht das immer recht schnell unter, schade eigentlich.
Hipster-Pisser!

henrikf

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5

25.02.2015, 08:19

*hust* Wir haben da einen Blog auf der Hauptseite. Henrik nutzt den leider nicht. Hier im Forum geht das immer recht schnell unter, schade eigentlich.

Keine Bange, da kommt auf jeden Fall etwas; das hatten wir ja auch so ausgemacht. Im Moment gibt es nur absolut nichts zu zeigen. Bzw. das was man im Moment sieht, ist noch nicht so wirklich vorzeigbar oder für den Laien eher lächerlich. Ich habe ja schon einige optische »Evolutionsstufen« des Spiels. Nur sollte da auch am Ende schon sichtbar sein, was es denn mal werden wird. Wenn ich das zum jetzigen Zeitpunkt ins BLOG auf der Hauptseite packe, dann ist das einfach total unsexy. ;)
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6

25.02.2015, 08:55

Finde ich nicht. Bilder müssen zum jetzigen Zeitpunkt nicht sein. Ein schön geschriebener Text reicht doch erst mal. Oder mach doch eine kleine Konzeptzeichnung. Irgendwas gekrikeltes.

henrikf

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7

28.03.2015, 19:12

28-Mär-2015

Zwischendurch beschäftige ich mich ja immer wieder mal mit der harten »physischen« Produktion des Spiels (unabhängig von der Tatsache, dass ich auch irgend wann einmal etwas haben sollte, was man überhaupt produzieren könnte). Im Moment habe ich noch einmal über die Verpackung nachgedacht. Der von mir entdeckte Karton ist zwar schon schick (von »Ravensburger Juniorenfirma«) und auch nicht sonderlich teuer ... er ist nur etwas klein. Für ein Spielmodul ist die Verpackung toll, aber wenn es dann doch mal eine Disketten-Ausgabe werden soll, dann passt in den Karton leider keine 5 1/4 Zoll Diskette hinein. Und es gibt sie leider auch nur in vier knalligen Farben (rot, gelb, grün, blau) und nicht in schwarz. Die Schachtel kann man hier gut sehen:

https://www.ravensburger.de/ueber-ravens…teln/index.html
Schachtel »SG-90« in blau

Ich würde die blaue Schachtel nehmen und dann vorne und hinten einen formatfüllenden vierfarbigen Aufkleber draufkleben. Das ist zum Glück nicht teuer. Aber alles zusammen ist trotzdem eher doch ein Kompromiss.

Deswegen habe ich jetzt noch mal überlegt, die Verpackungs-Kartons selber zu basteln. Ich habe mir dazu einen alten der großen Computerspiele-Kartons aus der goldenen Ära der Spiele geschnappt (»Monkey Island«) und mir angesehen, wie der eigentlich hergestellt wird. Und dabei ist mir aufgefallen, dass das eigentlich ganz einfach ist. Der Trick wird nur sein, dass man da sauber und genau arbeiten muss, damit das gut aussieht. Aber so einen Bogen schwarzen Bastelkarton ist ja schnell mal in einem Schreibwarenladen gekauft. Das muss ich jetzt mal ausprobieren.
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8

29.03.2015, 07:56

Ich persönlich würde alle vier Farbe nehmen und dann mit entsprechenden Aufklebern arbeiten. Extremsammler müssten dann nämlich direkt vier Exemplare bestellen :D

henrikf

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9

29.03.2015, 12:49

OK, ja ... :D ... das ist auch noch eine Idee.

Ehrlich gesagt widerstrebt mir das aber. Ich will ja auch etwas verkaufen, was ich auch selber gerne kaufen würde. :)
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10

30.03.2015, 14:07

30-Mär-2015

Verpackung
Das Verpackungsproblem ist gelöst. Ich habe die Firma Yoda Zhang ausfindig gemacht. Die produzieren für Spiele-Autoren eigentlich Brettspiele in jedweder Form. Dafür bieten die jede Menge Zubehör an ... und eben auch bedruckte sog. »Stülpschachteln« in Kleinauflage. Die sind zwar auch nicht ganz billig (ca. EUR 4,00 bei Abnahme von 50 Stk.). Aber wenn ich meine bisherige Lösung mit den Schachteln von der »Ravensburger Juniorenfirma« umsetze, muss ich die Schachteln auch erst noch bekleben. Und mit den Aufklebern bin ich dann auch bei dem Preis. Also dann lieber ein professionell hergestellte Schachtel.

Darauf gekommen bin ich übrigens durch einen Thread bei AtariAge.com:

AtariAge.com - New game released: Tecno Ninja 25 years anniversary edition

Dort bietet das Forumsmitglied apemaster sein Spiel Tecno Ninja [A800] in einer Edeledition an. Den habe ich einfach mal per PM im dortigen Forum angeschrieben. Und es stellte sich heraus, dass apemaster der Besitzer der Forma Yoda Games ist und er hat mir ein Angebot unterbreitet.

Ist das nicht geil? Wieder ein Problem weniger auf der Liste. :)


Deutsche und Europäische Prüfsiegel für Güter
Ein wenig Kopfzerbrechen bereiten mir noch zwei andere Punkte: Die USK und das »CE«-Zeichen. Die USK wegen der Altersfreigabe des Spiels und das »CE«-Zeichen, weil in Europa kein Produkt ohne dieses in den Handel gebracht werden darf.

Die USK umgehe ich vermutlich, indem ich einfach keine Prüfung vornehmen lasse. Evtl. mit der Vorgabe, dass ich das Spiel nicht innerhalb von Deutschlands verschicken kann. Die Prüfung bei der USK kostet nämlich EUR 1.200,00 und damit wäre sämtlicher zu erwartender Gewinn mit einem Schlag weg. Soweit ich auf der Website der USK gesehen habe, muss man nämlich nicht zwingend ein Spiel von der USK prüfen lassen. Andere Quellen sagen anderes, aber das muss ich mir noch genauer überlegen.

Deutlich kritischer ist dagegen das »CE«-Zeichen. In Europa darf nämlich kein Produkt ohne dieses Siegel verkauft werden (keine Ahnung ob es evtl. Ausnahmen gibt). Noch dazu fällt das Produkt evtl. auch noch in drei Kategorien, nämlich:

-- Elektromagnetische Verträglichkeit
-- Niederspannung
-- Spielzeugsicherheit

Da wartet ein BERG an EU-Dokumenten auf mich, den ich erst einmal durchlesen muss. Die gute Nachricht ist, dass bestimmte Produkte nicht unbedingt bei einer wie auch immer gearteten Prüfstelle geprüft werden müssen. Stattdessen muss eine genaue Dokumentation angelegt werden, in der alles zum Herstellungsprozess vermerkt ist. Und diese Dokumentation muss eben SEHR genau sein. Aber es fallen wohl kaum oder keine Kosten an.
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