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13.01.2016, 16:10

Seitdem sich neben meinem Schreibtisch ein Synology NAS befindet, fühle ich mich sicher.
Wöchentlich wird der Krams auf eine USB3-Platte bei den Eltern gebunkert und gut ist.

Arbeitslaufwerke => Archivlaufwerke => Synology NAS => USB-Platte bei Eltern

Bis vor einigen Jahren waren die Online-Lösungen für Privatpersonen nicht nennenswert und es ist trotzdem nichts abhanden gekommen.
Da möchte ich nicht anfangen, meine Dokumente sonstwo zu lagern.

14

13.01.2016, 16:27

Ein richtiges Backup besitze ich eigendlich garnicht.
Was ich aktell brauche habe ich immer auf meiner Notbookfestplatte, alles zum längeren archivierenkommt auf eine 2TB Platte und nur selten angesprochen wird.

15

13.01.2016, 16:34

Jetzt nur mal ein Gedanke, bau doch mal die Festplatte aus dem Notebook aus und schließe Sie mal an einen Pc mit Linux an, ... nehme mal an die Festblatte hat einen Sata Anschluss, ... Sata zu USB und Linux wird dir sicher sagen was mi der Festblatte ist. So ein ähnliches Problem hatte ich selber mit einer der ersten SSD Festblatten was erhältlich waren unter Windoof war s Tot und Linux hat die Platte erkannt obwohl sie beschädigt war.
I Can't Wait , The End Will Be the Same, I Can't Wait

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henrikf

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16

13.01.2016, 16:49

Wenn es meine Festplatte wäre, würde ich das auch so machen. Ich würde dafür das Live-Image von »Partition Magic« verwenden, welches ein Festplatten-Partitionierungs-Tool ist (brauche ich alle Nase lang mal) und unter Linux läuft. Das Live-Image startet von CD oder von USB-Stick. Allerdings ist die Dame nicht hier bei mir um die Ecke ... und ich habe im Moment genügend eigene Probleme an der Backe, so dass ich nicht noch die von anderen Leuten benötige. ;)
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17

13.01.2016, 16:55

Wenn es meine Festplatte wäre, würde ich das auch so machen. Ich würde dafür das Live-Image von »Partition Magic« verwenden, welches ein Festplatten-Partitionierungs-Tool ist (, kostet rauche ich alle Nase lang mal) und unter Linux läuft. Das Live-Image startet von CD oder von USB-Stick. Allerdings ist die Dame nicht hier bei mir um die Ecke ... und ich habe im Moment genügend eigene Probleme an der Backe, so dass ich nicht noch die von anderen Leuten benötige. ;)


So in etwa habe ich das auch gemacht, ... soll Sie Dir doch das Notebook schicken, weis ja nicht wie eng ihr beiden bekannt seid

Na dann würde ich ihr den Rat geben die 1800€ zu bezahlen und die Steuerlich ab zu Sätzen, ... :cursing:

So wie ich das sehe gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten, die eine sehr Teuer dafür aber sehr sicher, die andere etwas günstiger mit etwas Risiko behaftet und die letzte kostet nur ein paar €ronen Porto, kostet aber Deine freie Zeit .
I Can't Wait , The End Will Be the Same, I Can't Wait

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18

13.01.2016, 17:13

Um genau diesem GAU vorzubeugen, habe ich Platten im Raid1-Verbund laufen, eine weitere Interne, auf die jeden Tag die Daten um 03:00 Uhr per Cronjob & rsync kopiert werden. Eine weitere Platte extern, auf die jeden Tag um 05:00 Uhr inkrementelle Änderungen gespeichert werden und einmal pro Woche ein vollständiges Archiv geschrieben wird. Nach drei Monaten werden die ersten Archive gelöscht.

Das Alles durchläuft noch einen MD5-Checksum-Vergleich (ja, ich weiß, dass es Collisions gibt. Aber die sind recht unwahrscheinlich), um die Datenkonsistenz sicherzustellen.

Jeden Montagfrüh wird nach OneDrive gespeichert - als verschlüsseltes Archiv. Und einmal pro Monat (nach Monatsabschluss) wird als einziger manueller Schritt (per Erinnerung) noch ein verschlüsseltes Archiv auf mein Notebook erzeugt.

Ich verfüge also auch über eine gewisse Georedundanz. Die Wahrscheinlichkeit, dass drei Örtlichkeiten und alle Platten gleichzeitig abrauchen, dürfte recht gering sein. Und den Verlust von den vier Platten in den letzten 5 bis 6 Jahren habe ich sehr gut verkraftet.

Was sich jetzt so flott liest, war das Ergebnis einer länger durchdachten Backup-Strategie. Das habe ich nicht eben so nebenbei gemacht...

Aus den Datenverlusten im Zeitalter des "C64" und "Amiga" habe ICH jedenfalls sehr gut gelernt.

henrikf

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19

13.01.2016, 17:21

Google Drive
Ich habe gerade mal nachgesehen: »Google Drive« stellt kostenlos 15 GByte zur Verfügung. Mehr kostet Geld. Insgesamt gibt es folgende Staffelungen:

15 GByte: kostenlos
100 GByte: 1,99$ / Monat
1 TByte: 9,99$ / Monat
10 TByte: 99,99$ / Monat
20 TByte: 199,99$ / Monat
30 TByte: 299,99$ / Monat

15 GByte ist für meine eigenen Zwecke aber zu wenig (kein Witz), 100 GByte ginge gerade eben so, 1 TByte wäre schön, ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer (womit wir wieder bei der Wichtigkeit von Backups wären: Wie wichtig sind sie denn einem selber).

Für das Ganze stellt Google auch eine API zur Verfügung ... da juckt es mich in den Fingern, für Pixelor.de so etwas einzurichten und mit einem automatischen Backup zu versehen, welches die Daten zu Google rüberschaufelt. ^^


Amazon Cloud
Amazon hat so etwas auch (die haben ja sogar damit angefangen) und die Fassen alle Dienste in der Ricntung (zum Beispiel auch Datenbanken und ganze Server) unter dem Begriff »Amazon Cloud« zusammen. Als ich in der Bank war, habe ich mich damit ein wenig befasst, aber die Server-Dienste sind vergleichsweise richtig teuer. Für Backup-Zwecke ist vor allem folgender Dienst spannend:

Amazon »Glacier«
https://aws.amazon.com/de/glacier/

Das hat vor allem den Vorteil, dass die Datenmenge anders als bei Google nicht begrenzt ist und nach tatsächlich verbrauchtem Gbyte/Monat abgerechnet wird. Man kann sich außerdem aussuchen, wo auf der Welt die Daten gespeichert werden. Wenn es in Frankfiurt sein soll, dann ist man bei 1,2 USCent pro Gbyte. Umgerechnet auf die oben genannten Google-Kapazitäten wären das also:

15 GByte: 0,18$ / Monat
100 GByte: 1,20$ / Monat
1 TByte: 12,29$ / Monat
10 TByte: 122,88$ / Monat
20 TByte: 245,76$ / Monat
30 TByte: 368,64$ / Monat

Hinzu kommen dann noch kosten für das Hoch- und Runterladen, die sich zwar im USCent-Bereich bewegen, aber bei Google trotzdem kostenlos sind. Der große Vorteil von Amazon ist, dass man nicht Kontingente kauft, sonder nur das bezahlt. was man auch wirklich nutzt (wenn ich das auf die Schnelle richtig verstanden habe).

Ach so, ja, API. Dazu wird man bei Amazon mit Informationen totgeworfen. ;)
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20

13.01.2016, 17:22

Um genau diesem GAU vorzubeugen, habe ich Platten im Raid1-Verbund laufen, eine weitere Interne, auf die jeden Tag die Daten um 03:00 Uhr per Cronjob & rsync kopiert werden. Eine weitere Platte extern, auf die jeden Tag um 05:00 Uhr inkrementelle Änderungen gespeichert werden und einmal pro Woche ein vollständiges Archiv geschrieben wird. Nach drei Monaten werden die ersten Archive gelöscht.

Das Alles durchläuft noch einen MD5-Checksum-Vergleich (ja, ich weiß, dass es Collisions gibt. Aber die sind recht unwahrscheinlich), um die Datenkonsistenz sicherzustellen.

Jeden Montagfrüh wird nach OneDrive gespeichert - als verschlüsseltes Archiv. Und einmal pro Monat (nach Monatsabschluss) wird als einziger manueller Schritt (per Erinnerung) noch ein verschlüsseltes Archiv auf mein Notebook erzeugt.

Ich verfüge also auch über eine gewisse Georedundanz. Die Wahrscheinlichkeit, dass drei Örtlichkeiten und alle Platten gleichzeitig abrauchen, dürfte recht gering sein. Und den Verlust von den vier Platten in den letzten 5 bis 6 Jahren habe ich sehr gut verkraftet.

Was sich jetzt so flott liest, war das Ergebnis einer länger durchdachten Backup-Strategie. Das habe ich nicht eben so nebenbei gemacht...

Aus den Datenverlusten im Zeitalter des "C64" und "Amiga" habe ICH jedenfalls sehr gut gelernt.


hört sich extrem Sicher an, nur für den Privat Mann/Frau und Normal User zu komplex, ... also ich habe meine Daten auf 3 verschiedenen USB Sticks und einer SSD und einer alten IDE und zwei DVD RW. Für meine Datenmenge reicht das, Sind ja nur ein paar wichtige Dokumente und viele Familienbilder.

Nur mal ein Witz am Rande, da sieht man mal wieder Papier ist geduldig, darum lehne ich auch Steam ab. Punkt

Und noch eine extrem sichere Methode wäre, allerdings nicht ganz günstig aber extrem Langlebig, sieht man ja Atari VCS Module gehen immer noch, sich einen Eprom Brenner zu kaufen und mal schön die 64 Meg s überschreiten. Denke bei konstanter Raumtemperatur Staubfrei auf bewahrt im Schrank, könnte es über 100 Jahre halten, wenn nicht mehr.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SMD« (13.01.2016, 17:40)


21

13.01.2016, 19:07

15 GByte ist für meine eigenen Zwecke aber zu wenig (kein Witz), 100 GByte ginge gerade eben so, 1 TByte wäre schön, ist mir aber ehrlich gesagt zu teuer (womit wir wieder bei der Wichtigkeit von Backups wären: Wie wichtig sind sie denn einem selber).
Genau das ist der (entscheidende) Punkt. Geschäftliche Daten und Quell-/Projektdateien sind erfreulicherweise noch verhältnismäßig klein, wenn man nicht gerade einen Haufen RAW-Grafiken und Videos hat, die von existenzieller Bedeutung sind. Zeitweise war meine Paranoia so groß, dass ich sogar noch manuelle Kopien auf MO-Disks angefertigt hatte, bis ich herausgefunden habe, dass die 2,3GB-Laufwerke kaum noch zu haben sind. Die Medien sind ja noch leicht zu bekommen. Bei einem Laufwerksdefekt habe ich aber ebenso ein Problem...

Meine Musik(dateien) befinden sich sogar in Kopie auf einer losen übrig gebliebenen 2,5"-Notebookplatte, die ich bei Bedarf in eine USB-Dockingstation schiebe. Sind die Daten pfutsch, bin ich vielleicht etwas betrübt, aber nicht wirklich traurig.
Nur mal ein Witz am Rande, da sieht man mal wieder Papier ist geduldig, darum lehne ich auch Steam ab. Punkt

Und noch eine extrem sichere Methode wäre, allerdings nicht ganz günstig aber extrem Langlebig, sieht man ja Atari VCS Module gehen immer noch, sich einen Eprom Brenner zu kaufen und mal schön die 64 Meg s überschreiten. Denke bei konstanter Raumtemperatur Staubfrei auf bewahrt im Schrank, könnte es über 100 Jahre halten, wenn nicht mehr.
64 MBit sind heute etwas zu wenig. Außerdem braucht man einen Eprom-Brenner, der im Zeitalter von Flash inzwischen auch keine Massenware mehr ist, aber noch leicht selbst zu bauen ist. Und dann ein Modul als Schnittstelle, und dann noch ein Rechner, mit dem man das Ganze auslesen kann... Die klassischen Computer halten nicht ewig. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich Fan von Adaptern (z.B. Retrode), Nachbauten/FPGAs und Emulatoren bin, wobei es natürlich auch hier Einschränkungen gibt.

Und... ewig halten die Eproms auch nicht. Trotz guter Lagerung und gutem Schutz gegen UV-Licht war das Speeddos-Eprom im C64 nach 22 Jahren nicht mehr in Ordnung. Gut, dass ich da über ein entsprechendes Equipment verfüge...

Außerdem: So manche Datei dürfte sich schlecht auf Papier bringen lassen. Möglichkeiten - auch des Einlesen - gibt es: manuelles Abtippen mit Checksummen wie damals bei den Listings (mach das mal mit "Witcher 3" :P ) oder ein Code ausdrucken (Barcode, QR-Code, o.ä.), das man im Notfall wieder einscannen könnte.

Einen solchen QR-Code habe ich tatsächlich für die Keypass-Schlüsseldatei gedruckt und versuchsweise wieder eingelesen. Das klappt grundsätzlich. Wenn diese Datei abhanden kommen sollte, ohne die mein Kennwort nutzlos ist, kann ich sie mit dem Smartphone oder einem Scanner wieder in eine elektronische Datei umwandeln (natürlich habe ich meine Kennwörter vollständig ausgedruckt im Safe liegen).

22

13.01.2016, 19:38

also was ich jetzt schreibe bitte nicht ernst nehmen, Die Antwort Lochkarten, denke die gehen immer noch.

Und hier mal etwas SteamPunk ... Wasser wenn es zu gefrieren beginnt mit Schalwellen Daten einschreiben ( Schallwellen gehen heute schon bzw. Tonhöhen, die form schaut beim zustand Fest als Eis immer gleich aus wenn die Tonhöhe gleichbleibt, immer wieder so oft man diesen versuch macht, nur noch gibt es keine Geräte die diese auslesen würde, solange das Wasser Gefroren bleibt, bleibt die Information, daran Forscht so ein Japanischer Wissenschaftler gerade, habe ich vor kurzen in BILDderWissenschaft gelesen.

Was denkt ihr wie lange dauert es bis eine Atari VCS 2600 Game nicht mehr gelesen werden kann?

Meines Wissens benutzt die magnavox odyssey auch Lochkarten. :wink:
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23

13.01.2016, 19:52

Früher oder später werden alle Roms in den Modulen abnippeln, da führt kein Weg dran vorbei. Tollerweise ist aber schon alles im Netz archiviert und könnte diese Module wieder retten.

Das Odyssey hat keine Lochkarten benutzt.
Hipster-Pisser!

24

13.01.2016, 19:53

@technetikum: Bist Du freiberuflich unterwegs? Das Datensicherungskonzept ist ja sehr ausgefeilt, für den reinen Privatanwender aber wohl etwas überambitioniert...oder ich habe einfach nicht so viele wichtige Daten ^^

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