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henrikf

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2 881

27.06.2017, 23:39

Es gibt zwei in dem »SNES mini« enthaltene Spiele, die es in Deutschland nie offiziell gab und bei denen Nintendo sogar einen extremen Aufwand getrieben hat, dass diese selbst mit den damals erhältlichen »Konvertern« nicht abspielbar waren (vielen Dank an Nintendo):

-- Final Fantasy III (in der japanischen Zählweise »Final Fantasy VI«)
-- Super Mario RPG (habe ich in der US-Version sogar hier)

Theoretisch freue ich mich auf das Gerät. Theoretisch! In der Praxis überwiegen aber folgende Gefühle: Gibt es das Gerät auch wieder nur in homöopathischen Stückzahlen, genau wie das »NES mini«? Ist das dann auch wieder sofort ausverkauft? Liefert Nintendo auch wieder monatelang nicht nach? Wird die Produktion dann auch wieder urplötzlich eingestellt?

Die beiden oben genannten Spiele habe ich im Original hier - und kann sie aus den genannten Gründen auf der Hardware nicht spielen (noch mal allerherzlichsten Dank dafür an Nintendo) - habe also keine Skrupel, mir die ROMs aus dem Internet zu laden und auf einem Emulator zu spielen. Einen Großteil der anderen Spiele habe ich ebenfalls sowieso hier; auch da keine Skrupel wegen der ROMs oder ich kann sie auf der Original-Hardware spielen. Wobei die Batterie in »Super Mario World« bereits vor Jahren ihren Geist aufgegeben hat und man das Modul nur mit Super-Spezial-Torx aufbekommt (die ich aber auch alle hier habe). Aber auch hier noch einmal lieben Dank an Nintendo, es den Fans so schwer zu machen.

Nee, Danke! Wisst ihr was ich stattdessen spielen werde? AM2R (Another Metroid 2 Remake), das supergeil gemacht Fan-Remake von Metroid 2 [GB], dessen Fertigstellung 10 Jahre gedauert hat und bei dem Nintendo einen Tag nach Veröffentlichung nichts Eiligeres zu tun hatte, als dem dahinter stehenden Team die Verbreitung zu verbieten. Auch dafür herzlichsten Dank an Nintendo, diese Liebeserklärung an »Metroid« kaputt machen zu wollen, obwohl die Pfeifen selber seit einem Jahrzehnt kein 2D-Metroid mehr auf die Reihe bekommen. Andere Spielefirmen stellen solche begnadeten Programmierer in ihren Dienst. Nintendo hat das natürlich nicht nötig. Stattdessen machen sie Metroid Prime: Federation Force [3DS], die bösartigste Verunglimpfung der Marke Metroid, seit es diese gibt (wobei das Spiel an sich gut ist).

Und so weiter und so weiter. Alles nicht schön. Natürlich werde ich mir Switch zulegen. Aber »SNES mini«? Leck mich Nintendo!
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2 882

28.06.2017, 07:00

Ich habe nichts gegen das Gerät einzuwenden, ist ja eigentlich eine gute Sache. Möchte man die enthaltenen Spiele im auf der VC spielen muss man deutlich mehr Geld hinlegen (Contra 3 oder Super Castlevania IV kosten im Nintendo e-Shop knapp 8,-€).

Bei mir würde das Gerät aber vermutlich nur staub ansetzen und da sind mir die 100,-€ dann einfach zu schade für...im Zweifelsfall kann ich ja die Recalbox anwerfen.

2 883

28.06.2017, 07:42

@henrikf: Im eShop wurden häufiger mal bisherige US oder auch reine Japan-Titel für Virtual Console reingebracht, inkl FF3 und Contra 3 (oder zb auch Sin and Punishment vom N64). Allerdings aus irgendwelchen Gründen Starwing und Starfox 2 nicht. Nach Hörensagen hatte Nintendo wohl Probleme mit der Emulation des SuperFX-Chips, welche jetzt offensichtlich ausgeräumt wurden.

A propos Virtual Console und unveröffentlichte Spiele. Auf der ursprünglichen WII gibt es im eShop, der immer noch online ist, einen ganzen Schwung an Games, die es nie nach Europa geschafft haben. Beispielsweise diverse PC-Engine Titel, zb auch sowas wie Gates of Thunder, Lords of Thunder, Gofer no Yabou, Rondo of Blood, ... Nur ist der Store von den Preisen her eine Apotheke.

Edit: Das mit dem Fan-Remake war schon eine harsche Nummer. Einerseits typisch für Nintendo America, angesichts des offiziell angekündigten Metroid2-Remakes fürs 3DS rückblickend nicht wirklich überraschend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »v3to« (28.06.2017, 07:59)


2 884

28.06.2017, 23:14

Wie sie alle wegen diesem Super Nintendo Classic Mini abgehen... Dabei gibt es doch überall die normalen großen, mit denen man alle Spiele spielen kann. Und außerdem ist kein einziges Shoot 'em up dabei (Star Fox ist keines von denen, die ich meine). Nintendo hätte Star Fox 2 lieber als Modul herausbringen sollen. Vermutlich wäre dann die Orgasmuswelle noch viel größer


Damit bist du nicht alleine. Der selbe nervige Hype wie schon beim Mini Nes. Ich kann mir bei so viel unreflektiertem Fanboy gewichse nur noch an den Kopf fassen- Nintendo kann man da keinen Vorwurf machen, Retro Horst kauft es ja.

Irgendwer in meinem Haus möchte wohl unnötig Streit anfangen und schmeißt mir täglich vollgerotzte Taschentücher vor die Tür. Derjenige sollte sich nicht erwischen lassen, keine Ahnung was das soll. Ich kenne keinen meiner Piss-Nachbarn.
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2 885

29.06.2017, 01:07

Da mein 18 Jahre altes Headset so langsam merkliche Abnutzungserscheinungen zeigt, habe ich mich entschlossen, hier mal endlich was Neues anzuschaffen. Die Wahl traf auf ein Sony Wireless Headset, welches an der PS4 wohl Virtual Surround Sound bietet (auf Raumklang lege ich normal keinen Wert, bin aber doch neugierig) - und - zusätzlich ein separates Mikrofon für meine Notebooks, da mich die Aufnahmequalität schon länger nervt und ein Samson Meteor Mic Titanium geordert. Hoffentlich hab ich mich nicht verkauft, bin aber guter Dinge.

2 886

29.06.2017, 06:42

Dann berichte doch mal bitte wie zufrieden Du mit dem Headset bist, ich suche nämlich auch noch nach einem neuen Headset für die PS4.
Sony soll für diverse Spiele ja spezielle Treiber anbieten, welche den Raumklang verbessern - wird das Headset unterstützt?

henrikf

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2 887

29.06.2017, 13:43

Ich bin auch an einem Bericht interessiert. :)
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henrikf

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04.07.2017, 18:51

Programmiersprache »Python« lernen
Seit ein paar Tagen schaffe ich es tatsächlich meinen faulen Hintern in Bewegung zu halten und eine neue Programmiersprache zu lernen. Die Zeit dafür habe ich vor allem deshalb, weil ich mir für diese Woche eine Woche Urlaub genommen habe. Ursprünglich wollte ich mir »Rust« ansehen, welches eine sehr junge Sprache der Mozilla-Foundation ist (die Jungs und Mädels, die auch den FireFox entwickeln). Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass für meine tägliche Praxis eine relevantere Sprache von Vorteil wäre. Deswegen habe ich mich für »Python« entschieden (ja, genau wie in »Monty Python«).

Zunächst habe ich gedacht, dass Python auch »nur« wieder die Dinge ein bischen anders als PHP macht (in letzterem kenne ich mich sehr gut aus). Weit gefehlt! Python ist eine durch und durch objektorientierte Sprache, die echt einige supergeile Dinge zu bieten hat und vor allem dramatisch besser durchdacht zu sein scheint, als das fricklige PHP. Und genau wie PHP ist es erst einmal ein Interpreter, was den unschätzbaren Vorteil hat, dass man in den Python-Code (meistens) auch hineinsehen kann (bei PHP hat mir das diverse mal den Popo gerettet).

Außerdem ein großer Vorteil: Python ist eine universelle Programmiersprache. Man kann es für Desktop-Applikationen, für Web-Entwicklung, wenn man will für Embedded-Anwendungen (»Waschmaschinen-Steuerung«) ... und auch für Spiele einsetzen. Ja, genau! Für letzteres sogar, um entweder das ganze Spiel in Python zu programmieren (»Eve Online« ist komplett in Python programmiert, wenn auch eine spezielle Variante, das sog. »Stackless Python«), oder aber um gewisse Komponenten eines Spiels per Skript zu steuern (wie zum Beispiel in »Civilzation IV« genutzt).

Auch wenn ich noch nicht viel gelernt habe, so mag ich die Sprache jetzt schon.

Wer Spaß dran hat, hier habe ich zwei Online-Tutorials gefunden, die ich gerade durchackere:

https://www.learnpython.org/
https://learnpythonthehardway.org/book/

Ich halte das zweite für das deutlich bessere Tutorial, weil es nicht nur Python vermittelt, sondern auch programmieren an sich und vor allem das Selbststudium schult (nichts anderes ist ja »studieren«). Das erste Tutorial ist für den allerersten Einstieg ganz nett, hat aber leider später einige Unlogiken eingebaut, bei denen man einfach nicht weiß, warum man etwas jetzt so und nicht anders machen soll.

Ach ja, fast vergessen: Es gibt noch einen Grund, warum ich mich für Python entschieden habe. In Montys 2. Video zu der DoReCo 2016 (siehe hier: Kraut & Rüben & Videospiele 62) erwähnt der Spiele-Entwickler Christian Gleinser, dass er eine Demo-Version des C64-Spiels »Shotgun« zunächst als »Proof of concept« in Python entwickelt hat. :)

Nachtrag
Seht euch mal in dem Tutorial »Learn Pythin the hard way« in »Exercise 14« auf der Seite unten unter »Study Drills« den ersten an. Ich weiß schon, warum ich das mag. :thumbsup:
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2 889

09.07.2017, 20:17

Großartig :evil:

Jetzt habe ich Epicondylitis radialis humeri - auf Deutsch auch Tennisarm genannt. Beim Training mal ein klein wenig übertrieben und schon ist die Kacke am dampfen...

Man man man...Dinge die die Welt nicht braucht :cry:

2 890

09.07.2017, 20:20

Ich habe mir beim Tragen einer zu fetten Oma die Bauchmuskulatur gezerrt. Auch ein herrliches Gefühl. =)
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2 892

09.07.2017, 22:05

Programmiersprache »Python« lernen
Seit ein paar Tagen schaffe ich es tatsächlich meinen faulen Hintern in Bewegung zu halten und eine neue Programmiersprache zu lernen. Die Zeit dafür habe ich vor allem deshalb, weil ich mir für diese Woche eine Woche Urlaub genommen habe. Ursprünglich wollte ich mir »Rust« ansehen, welches eine sehr junge Sprache der Mozilla-Foundation ist (die Jungs und Mädels, die auch den FireFox entwickeln). Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass für meine tägliche Praxis eine relevantere Sprache von Vorteil wäre. Deswegen habe ich mich für »Python« entschieden (ja, genau wie in »Monty Python«).
Mit Python macht man nichts falsch. Wirklich schlimm fand ich allerdings den Übergang von Python 2 auf 3, weshalb es eine Art Fragmentierung bei den Bibliotheken gibt. WxWidgets gibt es z.B. noch nicht für Python 3, QT5-Bindings dagegen nicht für Python 2.

Rust hat seine Stärken, gängelt mich aber zu stark mit References, Borrowing und Lifetimes. Kröten, die man für die Sicherheit schlucken muss. Ich muss mich zu stark um das "Wie" kümmern als um das "Was".

Ich code derzeit meine Tools mit Go bzw. Golang. Die Executables lassen sich einfach an Kollegen geben, ohne dass Sie eine Runtime, Packages oder Libs installieren müssen, was die Akzeptanz vergrößert.

Daneben schaue ich mir Nim an, das zwar noch nicht den Reifegrad erreicht hat, aber wirklich plattformunabhängig ist. Es läuft überall dort, wo es einen C-Compiler gibt (gcc, clang), weil es den Code zunächst in C übersetzt.

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