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DustyBits

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157

21.11.2014, 17:28

Ja diesen "Tänzer" kannte ich schon bzw. das Video.

Aber zurück zu den Musikvideos ...

Bei der "Verfremdung" mit Effektprozessoren usw. nutzt er die Stimme als Wellenformgebung. Im Grunde ahmt er da Wellenformen nach, die moderne Synthesizer als Basis für ihre Synthese nutzen. Trotzdem ist das mehr als beeindruckend und ich kann mir garnicht vorstellen, wie extrem kreativ man da sein kann. Allerdings schreckt michdaran ab, dass es wieder 50 Geräte zu brauchen scheint ... (man schaue mal die ganze Kabellage an).

Ich habe nur noch ein Gerät Zuhause und zwar ein Korg Oasys. Darauf klimpere ich ab und zu herum, aber mehr zur Entspannung als zur kreativen Musikerstellung. Ich musste als Kind (ab 7 und das habe ich dann bis zum 18. Lebensjahr gemacht) Klavieruntericht nehmen. Anfangs hasste ich es - später machte es aber echt Spaß und die Mädels standen drauf, wenn man da mal ein wenig herumklimperte. :-D
Kreatives Arbeiten "mit Musik" habe ich aber erst nach dem Klavierunterricht begonnen. Ich war anfangs nur darauf fixiert, klassische und moderne Dinge zu interpretieren - erst so mit 20 begann ich da mal eigenes zu entwickeln. Irgendwann musste ich alles zu Geld machen, was ich besitze und auch die Synthesizer mussten weg :-(.
Vor einigen Jahren stand ich bei "Musik Produktiv" in der Synthi-Abteilung vor dem Korg Oasys und traute meinen Ohren nicht. Ich finde diesesGerät wirklich faszinierend und ich wünschte ich hätte mehr Zeit oder weniger Hobbies :-)

henrikf

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158

21.11.2014, 17:49

[...] Ich habe nur noch ein Gerät Zuhause und zwar ein Korg Oasys. [...]

Du besitzt ein OASYS?!?!? Meine Fresse! Das Ding ist die eierlegende Wollmilchsau in der Musikproduktion! Gibt es irgend etwas, was das Ding nicht kann? Außer evtl. richtig analog sein. Aber alleine mit der »HD-1«-Synthesengine kann man ja sein halbes Leben verbringen. Von den ganzen anderen tollen Synthese-Dingsbumsen ganz zu schweigen. Meine Fresse, ein (*Trommelwirbel*) OASYS!!! Da hast Du bestimmt mal richtig viel Geld für hingelegt, oder? Als die Kiste heraus kam, waren das - wenn ich mich recht erinnere - über 10K Steine.

Der Nachfolger von Korg ist ja der »Kronos«, auf den ich auch schon mal ein Auge geworfen habe. Aber dann habe ich die sowieso schon traurig vor sich hinstaubende Burg an Synthesizern gesehen und daran gedacht, was man damit schon alles tolles machen könnte ... und hab' dann nicht weiter gedacht.
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DustyBits

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159

21.11.2014, 20:20

Ich bin ein Korg-Kind. Hatte zuletzt ein Trinity und habe mich da an Programm und Combination Sounds gewöhnt.

Faszinierend an der Oasys fand ich die Möglichkeit nun im Combination Mode - also dem Multimode direkt als Raw aufzuzeichnen und so auf 2 Kanäle zu reduzieren. Damit lassen sich erstaunliche Dinge anstellen :-)

Im Prinzip war Kronos technisch besser als Oasys, allerdings nur auf dem Papier, da dem Atom manchmal die Puste ausging.
Nen Kumpel hatte Kronos und diese fehlende Rechenleistung machte sich durch Reduzierung der Polyphonie bemerkbar. Zusätzlich musste das Teil mehrmals zur Reparatur und alles in allem wirkte das Teil recht billig.

Deshalb habe ich mich für OASYS entschieden und finde auch heute noch viele Sounds modern.

Ich habe damals 4800€ für nen nackiges Oasys bezahlt habe aber 3 installierte EX Module behalten dürfen ...
Bin immer noch sehr zufrieden damit :-)

160

22.11.2014, 15:05

Ich bin ja richtig begeistert, was ich in diesem Forum und Thread lese. Gibt es von euch irgendetwas zu hören? Auch was Unvollendetes? Ich bin neugierig...

Ich hatte leider nie ein (Hardware-)Synthesizer besessen und hatte nur mit Tracker (z.B. Soundmonitor auf dem C64, OctaMED auf dem Amiga, zuletzt Renoise auf dem PC) Musik gemacht. Erst kürzlich habe ich mir einen Macbook Pro, Ableton Live und Ableton Push gegönnt. Mit den zahlreichen VST-Plugins bieten sich ganz neue und effizientere Möglichkeiten.

Der Vorteil dieser Anschaffung ist auch, dass ich die wenigen Geräte überall hin mitnehmen kann. Den MacBook muss ich ohnehin aus beruflichen Gründen immer dabei haben. So kann ich mich dann auch mal im Hotelzimmer beim Experimentieren und Erstellen eigener EDMs oder Chiptunes entspannen.

Ihr solltet unbedingt wieder etwas kreativ werden - besonders bei DEM Equipment. Ideen kommen von ganz allein. Dabei sollte man nicht den Anspruch haben, etwas Bahnbrechendes hinzubekommen. Das ist ohnehin kaum noch möglich.

henrikf

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161

22.11.2014, 19:55

Ich habe mal eines meiner Stücke als Menü-Musik für die CD-ROM der PC-Player verwendet. Mal sehen, ob ich das noch finde. Das war eher zahmes elektronisches Gezumpel - heute würde man wohl »Chillout« sagen - und das war damals komplett mit der Soundkarte »Maestro-32« von Terratec komponiert. Die Soundkarte war einfach obergeil und mit einigen MIDI-Events konnte man auch die Filter des Synthesizer traktieren. Das habe ich in besagtem Stück ausprobiert und es kam eben genau dieses dabei heraus.

Seit ein paar Jahren habe ich meine eigene Stimme als Instrument entdeckt und das geht auch ganz gut. Stimmlage: Tenor ... also eher hoch, was bei aktuellen Pop-Produktionen ja sowieso gut kommt.

Tja, mit der »Kreativität« ist das so eine Sache. Ich habe mit dem Martin »Mash« Schnelle (ebenfalls ehemals PC-Player) verabredet, dass wir musikalisch etwas zusammen machen. Er hat auch vier Stücke komponiert (!), die mir ziemlich gut gefielen. Das war zwar Schlager, aber meine Güte. Das gefiel mir trotzdem. Ich bin das dann aber viel zu lax angegangen, so dass Martin zu Recht sauer geworden ist ... dann hat es zwischen uns geknallt und jetzt habe ich das Thema »professionell Musik machen« erst einmal wieder zu den Akten gelegt. Ich habe nach der Schlappe für mich entschieden, dass es mir einfach nicht wichtig genug ist und ich will nicht noch jemanden enttäuschen. Das mit Martin tut mir immer noch in der Seele weh!

Kreativ tobe ich mich im Moment mit meinem eigenen Spiel aus ... dann singe ich ja hobbymäßig, ich tanze seit 8 Jahren (kein Witz), mein Beruf als Software-Entwickler bringt auch so viel Spaß, dass ich da sowieso sehr viel Zeit hinein versenke (einfach um Neues zu lernen) ... es gibt also so einiges, so dass ich die Synthies nicht so wirklich vermisse. ;) Ich muss auch sagen, dass ich im Moment kaum die Muse habe, um mich in Melodien und so einzudenken. Und ich verspüre auch nicht das »Feuer«, um so etwas zu machen.
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DustyBits

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162

22.11.2014, 20:24

Ich kann leider mit wenig (oder besser gesagt) gar keinem Material dienen ...
Ich klimpere - wie schon erwähnt - meist nur auf dem Synti herum und erstelle keine Tracks/Songs.
Ich versuche meine Kinder dafür zu begeistern, was mir bisher noch nicht so recht gelungen ist :-(

163

22.11.2014, 20:39

Ein paar meiner Sachen hört man in den frühen Folgen meiner Serie. Es sind die TB-303 Acid Tracks...

164

22.11.2014, 21:24

dann hat es zwischen uns geknallt und jetzt habe ich das Thema »professionell Musik machen« erst einmal wieder zu den Akten gelegt
Erfreulicherweise habe ich nicht vor, Musik professionell zu machen. Musikmachen dient nur zur Entspannung. Deshalb mache ich auch lieber EDM (Techno, House, usw.). Dafür muss dann das Zocken vernachlässigt werden ;) Bei mir stapeln sich also eher die Konsolen- und Computerspiele...
Ich versuche meine Kinder dafür zu begeistern, was mir bisher noch nicht so recht gelungen ist
Das habe ich auch gemacht oder eher versucht. Der Kleinste hat vor einem halben Jahr mit dem Keyboard(-unterricht) aufgehört, der Große spielt auch nicht mehr so gerne E-Gitarre. Noch geht er aber regelmäßig zum E-Gitarren-Unterricht. Solange nicht Computer-/Videospiele der Grund für's Aufgeben ist, haben die Kinder Mitspracherecht und Entscheidungsfreiheit ;)

165

22.11.2014, 21:30

Ein paar meiner Sachen hört man in den frühen Folgen meiner Serie. Es sind die TB-303 Acid Tracks...
Ja, die kenne ich. Hast du die mit einem richtigen (Hardware-)Synthesizer gemacht?

166

22.11.2014, 21:33

Nee, mit Rebirth. Das gibt's ja mittlerweile kostenlos.

henrikf

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167

23.11.2014, 00:32

[...] Ich hatte leider nie ein (Hardware-)Synthesizer besessen und hatte nur mit Tracker (z.B. Soundmonitor auf dem C64, OctaMED auf dem Amiga, zuletzt Renoise auf dem PC) Musik gemacht. [...]

Dafür muss sich niemand entschuldigen. Tracker ermöglichen einen ganz eigenen Musikstil. Gerade was den repetitiven Charakter von den meisten Techno-Stücken angeht, sind Tracker fast ideal. Abgesehen davon gibt es heute kaum noch einen Grund, sich einen Hardware-Synthesizer zu kaufen. Außer a) man mag die Haptik eines Geräts mit Tasten lieber als per Maus Knöpfchen drehen, b) durch den direkten Zugriff ist Hardware evtl. intuitiver und das wichtigste Argument c) man findet Hardware einfach geil! ;-)

Trotzdem gibt es so dermaßen affengeile Software-Synthesizer. Ich habe hier zum Beispiel die 1. Version des »Absynths« von Native-Instruments. Meine Güte, damit kann man sich schon alleine ein halbes Leben befassen. Die Synths von »u-he« sind oberklasse und haben einen richtig fetten Sound. Wenn ich dann an »Reaktor« denke, der ja quasie ein Baukasten für Synthesizer ist. Und eigentliche kostet das Zeug kaum etwas. Als Jugendlicher konnte ich mir so etwas nie leisten. Aber die EUR 400,00 für Reaktor plus die rund EUR 300,00 für Ableton »Live« sind ja heutzutage keine Hindernisse mehr, wenn man ein Hobby ernsthaft betriebt. Oh mann, und dann gibt es ja auch noch »MAX for Live«!!

Und damit wären wir bei meinem nächsten Augenbrauen-Rümpfer: ...

[...] Erst kürzlich habe ich mir einen Macbook Pro, Ableton Live und Ableton Push gegönnt. Mit den zahlreichen VST-Plugins bieten sich ganz neue und effizientere Möglichkeiten. [...]

Neid und Missgunst! Nein, Spaß! ;-)

Wenn ich ernsthaft wieder Musik machen wollen würde, dann wäre »Live« wohl die erste Anschaffung. Alleine die ganzen Samples in Verbindung mit den eingebauten Effekten und der unglaublich universellen Verschaltung des Ganzen bietet schon so unendlich viele Möglichkeiten Musik zu machen. Und dann kommen noch die mitgelieferten Synthesizer hinzu. Ableton Live ist tatsächlich so etwas wie ein feuchter Traum von mir! ;-)
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168

23.11.2014, 10:45

Ich hatte einfach kein Geld für Synthesizer. Heute habe ich es, aber den Platz dafür nicht (auch wegen der alten Computer und Konsolen ;) ).
Abgesehen davon gibt es heute kaum noch einen Grund, sich einen Hardware-Synthesizer zu kaufen
Genau so ist es. Absynth, Massive, Z3TA+, Rob Papens Predator, usw. eröffnen Klangvielfalten, die von einem einzigen Gerät gar nicht generiert werden können. Zugegeben: man muss sich für eigene Sounds in die Bedienung und Funktionen jedes einzelnen Plugins einarbeiten. Gerade Massive habe ich noch nicht ganz unter Kontrolle.

a) man mag die Haptik eines Geräts mit Tasten lieber als per Maus Knöpfchen drehen
Nur Knöpfchen drehen ist bei mir nicht ;) Das machen eher DJs mit Traktor und Traktor Kontrol, was mir persönlich zu beschränkt ist. Ich verwende ganz selten Loops oder fertige Patterns / Clips. Samples verwende ich natürlich, meist aber durch Effekte und Filter abgeändert.

Ich habe mir das Klavierspielen zwar autodidaktisch auf einem E-Piano beigebracht. Die grundlegenden Kenntnisse in der Musiktheorie hatte ich gehabt und waren beim Lernen natürlich hilfreich. Allerdings komme ich wegen meiner Talentfreiheit nicht über das Anfängerniveau hinaus. Meine alten Wurstfinger wollen nicht mehr so, wie ich will :D Meine Eltern haben mich als Kind, der deutlich begeisterter war, leider nie unterstützt, sondern eher meine widerwillige Schwester, die ein damals teures Keyboard und Unterricht bekam.

Ich spiele jede Note, damals mit der Computertastatur und heute mit dem Ableton Push, selbst ein. Push finde ich ein echter Fortschritt, weil man die Noten schneller greifen kann und auch - bei Wahl einer Tonart - zweimal pro Oktave vorliegen. Ich komme mit dem Push jedenfalls besser klar als auf eine Klaviertastatur, zumal die Pads eine deutliche größere Fläche gegenüber Klaviertasten haben und selbst von Grobmotorikern mit der richtigen Anschlagdynamik getroffen werden. Ich gebe natürlich zu, dass durch die Voragabe der Tonart bei Push das Live-Einspielen viel leichter ist. Ich wähle z.B. E-Dur und Noten, die nicht dazugehören, werden ausgeblendet. Man kann natürlich auch die Scales weglassen und alle Noten spielen... Aber den Komfort will man nicht mehr missen.
Wenn ich dann an »Reaktor« denke, der ja quasie ein Baukasten für Synthesizer ist
Das ist das nächste, was ich mir anschaffe. Ich hatte mir das schon einmal im Vorfeld unter Windows angeschaut. Bis man hörbare Sounds designed hat, vergeht schon ein bisschen Zeit.

Oh mann, und dann gibt es ja auch noch »MAX for Live«!!
Den habe ich im Bundle dazubekommen, aber mich noch nicht damit befasst. Ich weiß noch nicht einmal, was mich da erwartet ;)
Neid und Missgunst! Nein, Spaß! ;-)
Was soll ich denn sagen? Deine Synthesizer rufen ähnliche Reaktionen bei mir hervor :thumbsup:

Nee, mit Rebirth. Das gibt's ja mittlerweile kostenlos
Ups, ich habe es gesehen und war wirklich überrascht. Das gibt es offenbar schon sehr lange kostenlos. Ich hatte es mal in einer "erweiterten Evaluierungsversion" von einem Kumpel bekommen. Ist das echt wieder so lange her? Wie schnell die Zeit doch vergeht... Leider wird eine ordnungsgemäße Funktion unter Mac OSX nicht garantiert :(

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