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193

10.12.2014, 09:52

Musiker wollen immer Aufmerksamkeit, aber irgendwo zieh ich einfach die Grenze :mrgreen:
Bei Lindsey Stirling und den Zwillingen hab ich nu halt nicht den Eindruck dass sie es besser könnten als andere Musiker (vll. liegts daran), aber dass sie sich aufspielen als wären sie Megakünstler und totall tiefgründig (meine Interpretation) mit der Musik die sie spielen verwurzelt.

Gerade bei Lindsey Stirlings Fassung vom Herr der Ringe-Soundtrack fand ich das demonstrative Hin- und Hergewiege ("O, seht mal! Ich bin ja soooo in der Musik!") habe ich das als geradezu widerwärtig-aufgesetzt empfunden. Ich versuch mal ne Faustformel aufzustellen:
Die Grenze ist für mich da erreicht wo meinem Empfinden nach die Musik halt nur noch ein Vehikel ist um sich als besonders musikalisch oder kunstvoll darzustellen.
Ich seh dann keine Musiker mehr sondern einfach nur Poser. Da ist für mich einfach ne Grenze überschritten.

Das trifft auch auf Gangsta und sonstwas zu ^ ^ Also da bin ich ganz fair, denk ich.
Ich denke sowas würd ich sogar bei Metal so sehen. Rammstein find ich ja auch zum Kotzen seitdem sie sich so einen "tiefgründigen" Anstrich mit Hau-dich-Reimen geben wollen.
Obwohl das freilich wieder ein bisschen was anderes ist. Aber das ist auch scheiße :mrgreen:

Ich find das auch im Übrigen bei Van Canto ziemlich unangebracht. Das ist ne Band die Accapella Metal nachsingt und mittlerweile auch eigene Lieder gemacht hat.
Ich dachte am Anfang "Haha! Witzige Idee!", aber diese Typen sind einfach so derbe unsympathische Schmocks. Anstatt es locker zu machen müssen sie andauernd zeigen wie toll und in der Musik sie vermeintlich sind. Und zwischendurch macht man einen auf betont locker (aber man ist ja so toll yeah).
Dabei machen sie (imo) nichts besonderes, führen sich aber halt so auf.
Die nehmen sich imo viel zu ernst und finden sich einfach zu toll. Für mich ist sowas ein Abturner. Vielleicht hab ich die japanische Mentalität zu sehr intus hier.
Wenn ich sowas sehe dann schäm ich mich schon fast für die Leute.
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

194

10.12.2014, 11:54

Kraftwerk macht das, was ich am meisten mag. Sie sind voll die Helden und haben es trotzdem nicht nötig wie Bekoppte rumzuspringen. Einfach nur dastehen und Musik machen:

Sir Pommes: "What the Fatsch!"

henrikf

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195

10.12.2014, 21:45

Ich habe gerade noch etwas von Pentatonix gefunden:

--== Island2Live / Henrik Fisch==--
Homepage: http://www.island2live.com/ deviantART: http://island2live.deviantart.com/
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196

11.12.2014, 00:06

Gerade bei Lindsey Stirlings Fassung vom Herr der Ringe-Soundtrack fand ich das demonstrative Hin- und Hergewiege ("O, seht mal! Ich bin ja soooo in der Musik!") habe ich das als geradezu widerwärtig-aufgesetzt empfunden. Ich versuch mal ne Faustformel aufzustellen:
Die Grenze ist für mich da erreicht wo meinem Empfinden nach die Musik halt nur noch ein Vehikel ist um sich als besonders musikalisch oder kunstvoll darzustellen.
Ich seh dann keine Musiker mehr sondern einfach nur Poser. Da ist für mich einfach ne Grenze überschritten.

Das sehe ich da ziemlich ähnlich. Ab dem Moment wo es unglaubwürdig wirkt, verliere ich auch schnell das Interesse. Aber ansonsten finde ich rumgepose durchaus okay, solange die eigentliche Musik nicht darunter leidet bzw. die jeweiligen Künstler auch beweisen, dass es in erster Linie um die Musik geht oder man sich beim posen selbst nicht zuu ernst nimmt. Gut, da sind die Grenzen schon fließend.

Wer in meiner Musikwelt gerne rumposen darf, bis der Notarzt kommt, ist definitiv Rob Halford


und King Diamond

8-)


Zitat

Das trifft auch auf Gangsta und sonstwas zu ^ ^
Da habe ich ein anderes Problem mit. Grade die Metalszene ist nicht grade unterpräsent an guten Bands, die aber dennoch gerne rumposen als wären sie das ultimative Alphamännchen. Aber ich glaube dass die meisten Bands sich durchaus bewusst sind, dass sie eigentlich grade nur eine Riesenparty feiern. Bei den ganzen selbsternannten Gangstas stört mich weniger das Gepose, sondern das Wertebild was häufig vermittelt wird. Da bekomme ich häufig das Gefühl, dass einfach ein gewalttätiges Asiverhalten romantisiert oder gerechtfertigt wird. Da sehe ich noch einen gewaltigen Unterschied zwischen einer, vielleicht überagilen Geigerin und dem Glorifizieren von Gewalt und Kriminalität.
"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

henrikf

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197

11.12.2014, 01:22

Bei mir geht es um Originalität: Ich habe das Gefühl, dass ich bei Rock, Metal, Punk und wie die ganzen Spielarten davon heißen, einfach nur alles wiederholt. Meistens sogar schlechter als die Bands aus den 70ern. Genau das selbe gilt für diesen ganzen Gangsta-Rapper-Krampf. Das ist mal ganz nett ... aber wenn das jeder macht, dann ist das einfach nur noch totlangweilig. Und eben wegen jener von Monty angesprochenen Glorifizierung von Gewalt kann ich das sowieso nicht hören.

Ganz im Gegenteil der hier, vor dem man auch Angst haben könnte, aber mir gefällt das:



Seitdem ich eine Dokumentation über den auf YouTube gesehen habe und er in Californication mitgespielt hat, mag ich den.

Lindsey Stirling ist meines Wissens nach die einzige Geigerin, die DABEI auch HipHop tanzen kann. Das ist schon mal interessant. Und wenn man sich die Videos auf ihrem Kanal ansieht, dann scheint das absolut keine »Poserin« zu sein, sondern einfach nur eine total Nette überschäumend Lebenslustige, die obendrein süß aussieht und dann eben auch noch geigen und tanze kann. Keine Ahnung, was daran schlecht sein soll. Außer, dass der persönlich Geschmack nicht in die Richtung funkt. Aber die Argumente gingen ja in eine anderen Richtung. Ähnlich verhält es sich mit Pentatonix: Das ist einfach ungewöhnlich, was die machen: A-capelle mit BeatBoxing und Cello ... und es klingt auch noch saugut.

Aus dem selbe Grund kann ich heute immer noch die von Acrid erwähnten Kraftwerker hören ... und das obwohl die mich sehr zur Unfreude meiner Eltern rauf und runter durch meine ganze Jugend begleitet haben ... und zwar zu einer Zeit, als Die Mensch-Maschine brandneu war. Die hatten einfach etwas grundlegend Originäres. Inzwischen verwalten die ja leider auch nur noch ihren alten Kram im Stile eines George Lucas. Aber die alten Sachen sind nach wie vor genial.

Und damit wäre ich bei dem hier, was ich auch hören und sehen kann ... eben, weil es mal etwas ganz anderes ist, und ich habe mir sogar damals die DVD gekauft, als das neu heraus kam. Manche vermuten deswegen bei mir einen erhöhten LSD-Konsum, wobei ich tatsächlich in meinem ganzen Leben noch nie etwas Härteres als Whiskey zu mir genommen habe. Ich garantiere, dass ihr so etwas noch nie gehört und gesehen habt (bitte anschnallen):

--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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198

11.12.2014, 15:49

Wer in meiner Musikwelt gerne rumposen darf, bis der Notarzt kommt, ist definitiv Rob Halford
Er würde wohl gerne noch ein wenig rumposen aber auf den letzten Konzerten die ich mit ihm gesehen habe war er eher damit beschäftigt seine Stimme halbwegs zu halten ;)

henrikf

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199

21.12.2014, 20:39

--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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200

22.12.2014, 02:42

Die ganze Pegida Geschichte ist so armselig, das ich nicht einmal Lachen kann. Ehrlich gesagt widert mich dieser ganze Mob nur an. Lustiger ist das hier...







Ganz im Gegenteil der hier, vor dem man auch Angst haben könnte, aber mir gefällt das:



Wer Angst vor Marilyn Manson hat, hat noch nicht in den wahren Abgrund der Gitarrenmusik gestarrt...*hust* GG Allin *hust*
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henrikf

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201

25.12.2014, 15:15

Unglaubliches R-Type [Arcade] GamePlay auf der originalen Hardware:

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202

27.12.2014, 11:28

So hier...für die "früher war alles besser" Fraktion. "Tolle" Reportage über Computernutzer aus den 80ern. Bestes Zitat ist wohl:"Computer gehören abgeschafft....Warum?....Weil sie die Menschheit vernichten!". Auch der schmierige Detlef in seinem Pferdestall ist der Knaller. Auch groß:" Musst du neuinstallisieren!"
Hipster-Pisser!

203

27.12.2014, 11:41

Das hab ich vorn paar Tagen auch schon gesehen :)
Das ist von dem Typen der auch Thrash Altenessen gemacht hat. Fands aber ein wenig einseitig gemacht. Der ganze Film schlägt so die ganze Zeit in diese Kerbe dass Computer gefährlich sind und der Gesellschaft nicht gut gun weil sie die Leute (sozial) verrohen und abstumpfen.

Dann lieber so:


Wo Commodore erscheint wie die Dharma Initiative.
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Miniblog

204

27.12.2014, 11:59

Ja Toll, ein Werbevideo. Werbung ist ja bekanntlich schon immer am Zahn der Zeit gewesen und dazu unglaublich realistisch! :P
Nee danke, da schaue ich mir lieber das Gestammel echter Menschen an. Zumal da auch keine lustigen Begriffe wie: Neuinstallisieren" fallen.
Hipster-Pisser!