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1 429

22.05.2017, 07:00

"John Carpenter's The Ward"

Eine junge Frau (Amber Heard) wird in eine Nervenheilanstalt eingeliefert, muss allerdings auch dort mit ihren verstörenden Visionen zurechtkommen.
Nach Ghosts of Mars die letzte größere Arbeit von Altmeister Carpenter, aber viel bekommt man davon leider nicht mit. Das bedeutet ncht, dass der Film besonders schlecht ist, sondern eher eine halbwegs solide aber auch vielfach bekannte Umsetzung des Stoffes - hätte auch von irgendeinem x-beliebiegen Regisseur kommen können. Die Auflösung ist nett aber in der Form ebenfalls schon mehrfach umgesetzt worden. Auch die Endszene schaute aus wie eine Blaupause eines typischen Genrefilms. Kann man sich anschauen wenn man alles von Carpenter gesehen haben möchte, ist aber sicherlich keine besondere Empfehlung.
Ach ja, besonders gute Musik bietet der Film leider auch nicht.

henrikf

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1 430

22.05.2017, 15:10

Ich fand Ghosts auf Mars schon eher ein wenig schnarchig. Und das von einem Regisseur, der Die Klapperschlange und Das Ende inszeniert hat.


Mad Men [Netflix]
Ach, was LIEBE ich diese Serie. Nachdem ich entdeckt habe, dass Netflix die von mir noch nicht gesehene 7. und letzte Staffel anbietet, habe ich diese vor drei Wochen sofort gesehen. Und noch einmal komplett von vorne angefangen, inzwischen bin ich wieder in der 3. Staffel angelangt, deren Ende ich sowas von genial finde (weil die Werbe-Agentur in einer wortwörtlichen Nach-und-Nebel-Aktion neu gegründet wird).

Wer die Serie nicht kennt: Die Serie handelt von einer Werbe-Agentur in den 60ern, und reflektiert einfach alles, was die 60er ausgemacht haben: Rollenverhalten von Männern und Frauen, Mode, Autos, Poltik, Weltgeschehen, Seitensprünge, Ehebrüche, Chefs heiraten ihre Sekretärinnen und so weiter, etcpp. Das alles von charismatischen Darstellern vorgetragen ... und man muss aufpassen. Kritiken an Kollegen oder Ehefrauen werden nahezu niemals ausgesprochen, sondern meistens nur im Subtext angedeutet und das immer cool und besonnen. Das aber meistens so pointiert, dass ich mich hier vor Lachen öfters schon gebogen habe. Lieblingscharakter: »Roger Sterling«, einer der beiden Gründer der Agentur »Sterling Cooper«.

Geniale Serie. Und ich muss jetzt selber mal einen »Old Fashioned« und einen »Gibson« probieren.
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1 431

22.05.2017, 20:52

Ich bin mit 10 Staffeln Red Dwarf durch und muss sagen dass mir die bis auf die siebte und neunte Staffel alle ganz gut gefallen haben.
Waren doch einige gute Lacher dabei! Viel Kontinuität sollte man aber nicht erwarten.



Ich schaue jetzt aus Trotz über Discovery FLASH GORDON: SPACE SOLDIERS von 1936 :mrgreen:
Zu meinem Erstaunen stelle ich fest, dass Ming der Unbarmherzige gar nicht so unbarmherzig wirkt. Er hat sogar ein Rettungskommando losgeschickt und räsoniert mit Zarkov.
Er ist fast zahm!



Als zweites fällt auf dass es sich um römische Hochkultur halten muss, denn keiner trägt Hosen in diesem Machwerk.

Wenn ich damit fertig bin schaue ich mal ob es das alte Kinoserialdings von BUCK ROGERS gibt.

Und um Discovery noch mehr zu trotzen freu ich mich schon rein aus Trotz lieber auf The Orville ~_~
Frieden. Brotbier. Möpse.
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henrikf

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1 432

23.05.2017, 21:15

Twin Peaks - Staffel 3 - Episode 1 [Sky Ticket]
Gerade gesehen. Ich habe meinen Eindruck im Twin-Peaks-Thread niedergeschrieben:

Neues aus Twin Peaks
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1 433

24.05.2017, 21:21

Krull



Ich hab den zum ersten Mal gesehen gerade - und bin total perplex.
Ich hab echt einen miesen Film erwartet und bin jetzt unerwartet beeindruckt! Der war so richtig schön stimmungsvoll gemacht, mit tollen Effekten und einem kurzweiligen, knackigen Plot. Da waren auch einige tolle Ideen mit drin. Echt stark! Hätte ich von diesem Film wirklich nicht erwartet, da der ja immer recht berüchtigt ist.
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1 434

24.05.2017, 22:51

Oh. Ich habe Krull vor einem halben Jahr das erste mal gesehen. Allerdings hatte er mir nur so mittel gefallen, bzw fand diese Mischung aus Laserwaffen und Schwertern etwas schwer verdaulich.

1 435

24.05.2017, 23:46

Ich sitz im Moment noch ein bisschen auf dem He-Man-Video von Oxx. Sachen wie Flash Gordon und - zu nem gewissen Maß - auch Krull schlagen auch so ein bisschen in die Hightechbarbaren-Kerbe - ist mir aber vorher nie so bewusst geworden.

Bei Krull find ich aber auch dass es eigentlich ein reiner Fantasyfilm ist, in dem irgendwie ganz schräg zumindest die Bösen Laserwaffen haben. Alle anderen kämpfen ja nur mit Schwert unf Pfeil und Bogen. Ist ein echt seltsames Szenario, da stimm ich zu. Hätte allein deswegen auch erwartet, dass der Film viel unzugänglicher wäre
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1 436

25.05.2017, 11:37

Ich finde Krull durchaus gelungen. Schwerter und Laser passen für mich schon zusammen - bin aber auch He-Man Fan :D
Ist bei mir auch schon ne Weile her dass ich den Film Film zuletzt gesehen habe aber für mich geht der Streifen voll in Ordnung.

Etwas anders sehe ich das bei "Hunt to Kill" was ich letze Woche angesehen habe. Ich habe allerdings immer mal wieder ein paar Minuten vorgespult wenn ich es gar nicht mehr ausgehalten habe. Puh, ich finde zwar durchaus Action Filme aus den 80igern in denen die Helden keine Gefühlsregung zeigen und mit OneLinern um sich hauen super aber dieses "Hunt to Kill" ist sowas von Hölzern. Keine Ahnung ob das auf so 80iger Jahre Actionfime anspielen wollte, aber irgendwie fand ich den Film einfach nur mies.
.
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1 437

31.05.2017, 10:30


Man vs Snake: The Long and Twisted Tale of Nibbler

Das war mit Abstand die spannendste Doku über ein Videospiel, die ich bisher gesehen habe. Unbedingte Empfehlung für jeden, der sich für Video- bzw. Arcade-Spiele interessiert. Gibt es bei u.a. bei Netflix und Steam als Stream oder als DVD/BD auf der offiziellen Seite (Links unter dem Trailer).
10/10 Punkten :thumbup:



https://manvssnake.com/
http://www.imdb.com/title/tt2933794/
https://en.wikipedia.org/wiki/Man_vs_Snake
http://store.steampowered.com/app/490180…ale_of_Nibbler/
https://www.netflix.com/de/title/80083235

henrikf

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1 438

31.05.2017, 14:38

Ja, schöne Dokumentation. Ich habe sie eben in der Mittagspause bei Netflix gesehen. Sehr spannend vor allem und der »Hauptdarsteller« kommt auch ziemlich sympathisch rüber. Witzig ist die »Idee«, dass so viele Freileben angehäuft werden, dass man auch mal ein paar Minute Pause machen kann.

Das mit dem »schneller laufenden Prozessor« auf dem Nibbler-Motherboard vom Dwayne Richard glaube ich so wie erklärt erst einmal nicht (und dass es bewusst betrogen haben sollte, sowieso gleich dreimal nicht). Ich kann mir eher vorstellen, dass da ein Quarz auf dem Nibbler-Motherboard ausgetauscht wurde, und der eben ein bischen schneller lief. Aber dass durch einen Defekt auf dem Nibbler-Board die »RDY«-Leitung des 6502 schneller getaktet wird ... zumal der RDY-Eingang synchron zum restlichen Speicherdesign laufen muss ... die Erklärung ist Quatsch.
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1 439

06.06.2017, 08:46

Zuletzt habe ich mir "The Body" angeschaut, einen spanischen Thriller/Krimi der eine schöne Stimmung sowie ein wirklich interessant konstruiertes Ende zu bieten hat.

Das ganze ist fast wie ein Kammerspiel aufgebaut, spielt fast ausnahmslos in einem Bestattungsinstitut/Leichenschauhaus und dreht sich im Kern um eine verschwundene Leiche, deren Ehemann, einem ermittelnden Komissar sowie zahlreichen mysteriösen Vorfällen.

Laut Wikipedia wurde den Zuschauern bei der Fimpremiere jeweils ein Bier versprochen falls Irgendjemand das Ende des Films erraten könne - dazu ist es dann aber nicht gekommen.


Es wundert mich fast schon ein wenig, dass es noch nicht das obligatorische Remake aus Hollywood gibt. Wirklich spannend und sehenswert.

1 440

06.06.2017, 09:25

Hört sich wirklich interessant an. Danke für den Tipp. Der Hollywood-Kino-Pirates-Caribbean-Kram interessiert mich seit Jahren nicht mehr und diesen anscheinend außergewöhnlichen Film aus Spanien schaue ich mir auf jeden Fall mal an.
Sir Pommes: "What the Fatsch!"

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