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henrikf

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20.11.2017, 20:28

The Punisher - Episode 4-13 [Netflix]
Fertig, durch, uff! Und zwar echt ... UFF!

Ich behaupte mal, dass das bisher nicht nur die brutalste und blutigste Serie von Marvel auf Netflix ist, sondern auch die beste. Schon »Daredevil« bekommt in seiner Serie ja so dermaßen auf die Fresse, aber das ist hier noch mal eine Stufe weiter. Und das ganze wirkt vor allem deshalb, weil es eben nicht als Superhelden-Zeugs inszeniert ist, sondern - naja, mehr oder minder - halbwegs realistisch. So man denn die Prügel, die Frank Castle einsteckt und danach doch immer wieder aufsteht, als realistisch ansehen kann.

Neben The Punisher/Frank Castle gefällt mir in diesem Licht in der Serie auch sein Computernerd-Sidekick Micro/David Liebermann. Der ist hier eben nicht der videospielende, coole Sprüche schwingende aber ansonsten weicheiige Nerd, wie es in anderen Filmen gerne so klischeehaft und eindimensional dargestellt wird (wir erinnern uns zum Beispiel an »Die Hard 4«). Nein, er ist ein Computerexperte, der eine Familie mit Frau und zwei Kindern hat, die er über alles liebt. Sehr sehr geil. Überhaupt sind auch die ganzen restlichen Charaktere wieder einmal sehr gut ausgesucht.

Die Serie ist so gut und abwechslungsreich inszeniert, dass man sie sich gerne zwei oder dreimal ansehen kann.

Meine Fresse! Ansehen! Voll geil!
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henrikf

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22.11.2017, 23:38

Iron Man [Netflix]
Den gibt es im Moment auf Netflix, also habe ich ihn mir mal angesehen.

Bzw ... die letzten 35 Minuten habe ich nicht mehr gesehen, weil ich zu müde und er mir zu langweilig war.


The Expendables [Netflix]
Gibt's auch im Moment auf Netflix.

Jaaaaaa, mei .... Schwamm drüber.
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23.11.2017, 02:50

The Expendables [Netflix]
Gibt's auch im Moment auf Netflix.

Jaaaaaa, mei .... Schwamm drüber.
An den hatte ich damals recht wenig Erwartungen, die tatsächlich nochmal unterboten wurden.
Nee, der war echt nix. An sich Schade, weil Stallone mit John Rambo eigentlich zeigte dass er noch Action inszenieren kann.
Aber Expendables funktioniert auf gar keiner Ebene.


Grade mal die Punisher Verfilmung mit Dolph Lundgren gesehen.
Keine Ahnung warum der immer übersehen wird, aber das ist tatsächlich ein sehr ordentlicher Spät-80er Jahre Actionfilm.
Meine Lieblingsumsetzung des Punishers ist zwar immer noch der, ebenfalls untergegangege "War Zone". Aber Dolph Lundgren - der IMHO eh gnadenlos unterbewertet ist und durchaus eine größere Karriere verdient gehabt hätte -stellt einen großartigen Punisher dar.
Die Action ist gut inszeniert, die Handlung ist gut und der Film hat großartige Schurken. Ich kann mir nicht erklären warum der in Kritiken immer so schlecht abschneidet.

Halloween 2 (1981)
Mmh... den habe ich seit knapp 20 Jahren nicht mehr gesehen, aber irgendwie düsterer, ruppiger und vor allem besser in Erinnerung gehabt.
Der ersteTeil funktioniert immer noch gut. Aber teil 2 ist wirklich fies gealtert. Wäre es nicht der zweite Teil einer langlebigen Serie, wäre der Film im Laufe der Jahre komplett in der damaligen Slasherwelle untergegangen und heute komplett vergessen.
Keine Vollkatastrophe, aber auch nichts was aus der damaligen Slashermasse hervor sticht. Es hat seine Gründe, warum der damals ursprünglich vorgesehene Regisseur, nach der Sichtung des Drehbuches abwinkte. Selbst Carpenter, der für den ersten Teil verantwortlich war und den zweiten zumindest noch schrieb, redet nicht sonderlich euphorisch über den Film.

Halloween 3 (1982)
Einer der meistgehassten Teile der Halloween Reihe. Und ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum.
ja, es ist kein Michael Myers Film. Auch ist die Handlung etwas konfus. Aber dank der zeitweise arg surrealen Inszenierung wirkt das Geschehen eher wie ein abgedrehter Alptraum, inklusiver seiner eigenen Logik. Und als solches macht der Film richtig Spaß.

Bloodsport (1987)
Gemessen an chinesischen Martial Arts Filmen der 70er- 80er Jahre, war die Kampfcheografie in Bloodsport selbst damals schon schwach.
Der war vermutlich auch nur populär, weil die Kämpfe für damalige Maßstäbetatsächlich ziemlich hart inszeniert wurden.
Die Handlung ist strunzdoof und dass der Film auf Tatsachen basieren soll, halte ich jetzt einfach mal für eine schamlose Prahlerei, seitens des Autoren der Buchvorlage. Auf jeden Fall hat mich der Film gelehrt, dass Frank Dux (den es wirklich gibt) ungeschlagener Meister des Kumitees ist, sämtliche Rekorde brach und irgendwie eine Martial Arts Legende ist. Steht zumindest im Abspann.
Der Film ist geil-doof, super männlich und dank des prolligen Soundtracks wohl ewig mit den 80er Jahren verbunden.
Wenn man an Actionfilme keine allzuhohen Ansprüche hat - oder schlichtwegs Spaß an strunzdoofen, testosterongebadeten Actionkloppern oder sich einfach nur nochmal die Definition der 80er Jahre auf die Fresse schlagen lassen will - ist der witzig. Aber nix was man schaut, weil man sich einen guten Actionfilm verspricht. Videospielhistorisch ist der ziemlich interessant, weil Bloodsport einer der Hauptinspirationen für die Mortal Kombat Spiele war. Einer der Special Moves wurde im ersten Teil sogar "Van Damme" genannt.

Enter The Ninja (1981)
Ein früher Film unserer allers Lieblingsfilmschmiede Cannon, an den vermutlich kein Kinder der 80er jahre vorbei kam.
Der Film ist eher doof-langweilig. Der hat eine handvoll Szenen die wirklich witzig waren - wenn auch eher unfreiwillig - ist aber zu zahm und wirklich zu rocken. Historisch aber interessant, weil das der Film war der seinerzeit quasi diesen Ninja-Hype lostrat, der ja bis heute noch nicht abgeflaut ist.
Ansonsten aber selbst für Trashfilmabende zu lahm.
"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Monty Mole« (23.11.2017, 03:01)


henrikf

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23.11.2017, 09:39

An den hatte ich damals recht wenig Erwartungen, die tatsächlich nochmal unterboten wurden.
Nee, der war echt nix. An sich Schade, weil Stallone mit John Rambo eigentlich zeigte dass er noch Action inszenieren kann.
Aber Expendables funktioniert auf gar keiner Ebene. [...]

Weil Du in Deinem Posting Dolph Lundgren erwähnst: Den empfand ich hier in diesem Film sogar noch mit am besten. Keine Ahnung warum. Auch Mickey Rourke spielt ja in »The Expendables« mit und kann ja nun eigentlich was ... aber der Monolog, den er weinerlich über seine verlorene Seele hält ... nee, muss echt nicht sein. Und das so ein Super-Oben-Obendrüber Martial-Arts-Künstler wie Jet Li hier so wenig Screentime bekommt und diese auch noch dank Schnittgewitter nahezu unkenntlich bleibt ... oh Mann! Da hätte man gerne die Privat-Geschichte um Jason Statham ein wenig zurückfahren können. Wobei ich nichts gegen Herrn Statham gesagt haben möchte. Und die anderen beiden im Expendables-Team: Was machen die eigentlich? Außer zum Schluss mit einer Monster-Schrotflinten-Wumme alles in Schutt und Asche zu legen?

Der Film ist im eigentlichen Sinne nicht wirklich schlecht. Aber er ist viel zu uninspiriert. Selbst als die überall zitierte Homage an die 80er-Actionsfilme funktioniert er nicht, weil es einfach viel zu ernst ist. Wenn ich 14 Jahre alt wäre, dann würde mich der Film vermutlich noch beeindrucken. Aber da man den ja erst ab 18 sehen darf, würde der also auch dann an mit vorbei gehen.

Herr Stallone ist halt eben eigentlich kein echter Regisseur.

[...]
Halloween 2 (1981)
Mmh... den habe ich seit knapp 20 Jahren nicht mehr gesehen, aber irgendwie düsterer, ruppiger und vor allem besser in Erinnerung gehabt. [...]

Den habe ich sogar damals in unserem Programmkino gesehen, als er neu war. Und ich kann mich an so gut wie gar nichts mehr erinnern. Bis auf ...

Spoiler Spoiler

... die Szene, in der irgendjemand auf der Bare dank eingesteckten Infusionsröhrchen verblutet und einer der Protagonisten dann unversehens in dem Blut ausrutscht. Das war damals schon ein Schocker.

Aber sonst ... alles weg. Nichts mehr hängen geblieben.
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23.11.2017, 19:28

An Halloween 2 kann ich mich ehrlich gesagt auch nicht mehr wirklich erinnern. Weder an das Original, noch an das Zombie-Remake. Aber der Punisher mit Lundgren - den habe ich damals so oft geschaut das er mir aus den Ohren herausgekommen ist, toller Film. Von den neueren Punisher-Sachen fand ich vor allem Warzone sehr gut. Schön kompromisslos hart, so wie es sein soll. Der Dirty Laundry-Kurzfilm ist aber auch sehr gelungen ^^

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24.11.2017, 02:04

Wall Street [Netflix]
Ich entdecke bei Netflix gerade den einen oder anderen Film, der alles andere als neu ist, der mir aber aus welchen Gründen auch immer bisher durch die Lappen gegangen ist. Dazu gehört »Wall Street« mit Charlie Sheen und Michael Douglas in den Hauptrollen. Der Film von 1986 1987 ist eigentlich nicht (nur) deshalb spannend, weil er auch ins aktuelle Zeitgeschehen passt und die Gier der Manager, Börsianer und Bänker aufzeigt. Wir erinnern uns an die Bankenkrise vor 10 Jahren. Spannender finde ich die Schauspielerei von Sheen, Douglas, dem anderen Sheen - der hier tatsächlich auch im Film den Vater von Charlie spielt - und überhaupt alle Akteure in dem Film.

Aus heutiger Sicht, der Film ist ja schon über 30 Jahre alt, ist er mir fast zu brav. Das drückt sich zum Beispiel in den Kraftausdrücken aus, die 3 Jahrzehnten vermutlich für rote Ohren bei den Zuschauern gesorgt haben, heute aber ein wenig zu lasch rüber kommen. Das drückt sich in der etwas zu stringent erzählten Handlung aus; da hätte man gerne noch die Rolle der am Schluss des Films alles zu Fall bringenden Börsenaufsicht ein wenig intensiver einbringen können. Und das drückt sich auch in der Schauspielerei von Michael Douglas aus. Vor allem auch wenn man überlegt, was dabei heraus gekommen wäre, wenn Al Pacino den Part von Michael Douglas gespielt hätte (da denke ich an »Im Auftrag des Teufels«, wo Al Pacino einfach unsterblich geil agiert). Und es gibt inzwischen auch solche grandiosen Filme wie »Der große Crash« und »Wolf of Wall Street«.

Und trotzdem ist dieser Film immer noch sehenswert, weil er natürlich auch Zeitgeschichte ist. Wenn vor 30 Jahren 50 Millionen Dollar noch so viel Geld waren, dass man nie wieder an Geld denken muss, dann kann man an die Summe heute getrost eine Null hinten dran setzen. So sehr hat sich die Gier vergrößert. Und eigentlich drückt der Film auch für mich das aus, was mein Stiefvater einmal zu mir sagte: »Banken und Versicherungen sind Dein Feind!«

Guter schöner Film, in dem auch noch einmal Sean Young (»Rachel« aus »Blade Runner«) zu sehen ist.
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24.11.2017, 15:21

Nicht angeschaut, sondern nur mal so als kleiner Hinweis. In den kommenden Tagen läuft die Serie "Dark" auf Netflix an bzw. die komplette erste Staffel ist direkt verfügbar. Dabei handelt es sich wohl um eine in Deutschland produzierten coming-of-age Serie bei der es um zwei verschwundene Kinder, Zeitreisen und diverse andere Dinge geht - wird als eine Mischung aus Stranger Things und Twin Peaks "beschrieben".

Weitere Infos: https://www.kino.de/serie/dark-2017/news…trailer-bilder/




Schaut gar nicht uninteressant aus und wäre ja mal wünschenswert, wenn auch hierzulande sehenswerte Serien produziert werden.

@Henrik: Wall Street ist auch noch so ein Film der auf meiner To Do-Liste steht. Schon seit Ewigkeiten ist geplant den Streifen anzuschauen aber irgendwie kommt immer ein anderer Film dazwischen.


@Topic: Auf prime ist derzeit der erste Teil von "Ghost in the Shell: Arise" verfügbar, allerdings konnte mich das gezeigte noch nicht wirklich überzeugen. Da wo es beim Film, also beim Original Anime, direkt Klick gemacht hat (lag wohl an der Intromusik und wie das Intro gestaltet wurde), wirkt das hier eher wie "Wir nehmen den Namen und stricken noch etwas drumherum"...schade.

henrikf

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25.11.2017, 22:23

Barfly [Fernsehaufnahme]
Mickey Rourkes wohl beste Schauspielrolle als Charles Bukowskis alter Ego »Henry Chinaski«. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich den Film bereits gesehen habe. Und bislang ist er nie langweilig geworden. Ich habe zum Glück eine ziemlich angeranzte Aufnahme von einer VHS-Kassette runter digitalisiert ... zum Glück deswegen weil die leicht verrauschte und unscharfe Optik dem Film irgendwie gut tut. Ich muss den gar nicht in kristallklarer HD-Optik auf BluRay haben. Und während und nach dem Film hat man irgendwie Bock, sich zu besaufen. ;)
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29.11.2017, 23:59

Falling Skies - Staffel 2 [Netflix]
Ich habe die Serie vor Jahren angefangen, als sie im Fernsehen lief (ich glaube Pro7). Ich habe dann aber entnervt aufgegeben, weil das trotz Militär und Tralala dramaturgisch immer auf Familienfreundlichkeit getrimmt und deshalb teilweise haarsträubend und obernervig unglaubwürdig ist. Außerdem nervt es mich langsam, dass diese US-Serie zwar Schmutz und Dreck und Elend vermitteln möchte, dann aber doch mit blitzblank geputzten Zähnen, manikürte Fingernägel, gestylte Haare - besonders die langen bei den Frauen - und überhaupt hübsche Schauspieler zeigt.

Jetzt habe ich mich doch mal an die 2. Staffel gewagt ... und ich habe immer noch die gleichen Bedenken. Die Serie möchte soooo gerne eine Art »Battlestar Galactica« sein, nur eben ohne Raumschiffe und auf der Erde. Mir fiel jetzt sogar die Musik negativ auf, weil die mit recht primitiven Tamm-Ta-Tamm-Militärmelodien - wobei man das kaum so nennen kann - auf den Gefühlen der Zuschauer herumtrampelt. Wenn es denn mal wirklich gefühlvoll und bedächtig zugehen soll, dann bemühen die Produzenten der Serie echte klassische Stücke.

Es klappt hinten und vorne nicht und es ist sooooo vorhersehbar. Es ist eben genau so, wie man sich so eine Serie mit Aliens, und Familie und Militär und so vorstellt, wenn Steven Spielberg die Finger mit im Spiel hat. Eigentlich ist es langweilig.

Eigentlich. Aber irgendwie ... ab der Mitte der 2. Staffel gibt es jetzt unter den Alien-Invasoren Widerständler in den eigenen Reihen. Und jetzt wird es doch ein wenig interessanter.
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1 654

30.11.2017, 07:25

Also ich habe gestern endlich die erste Staffel von Fargo zu Ende geschaut und die Serie gehört eindeutig mit zu den besten Serien die ich bislang gesehen habe. Die Geschichte, ihre Erzählweise, die vielen unterschiedlichen Charaktere und ihre Motivation, die Atmosphäre...einfach toll.
Eine Serie bei der ich dabei sitze und mir denke "Nein, dass kann er jetzt nicht wirklich tun, oder?" - also fast schon Momente zum Fremdschämen, ja...da hat die Serie mich.
Auch die Auswahl der Darsteller hat mir sehr gut gefallen. Mit Martin Freeman kann man auf der einen Seite Mitleid haben, auf der anderen Seite reitet er sich aber auch selbst immer tiefer in die Schei*** rein, Billy Bob Thornton als einer der eiskaltesten Killer der Filmgeschichte oder die mir vorher völlig unbekannte Allison Tolman als Polizistin die man auf den ersten Blick vielleicht unterschätzt - großartig.

Ich hoffe, die zweite Season - jetzt mit völlig anderen Darstellern - kann bei diesem Serienauftakt mithalten. Absolut Empfehlenswert...wie der Originalfilm übrigens auch :)

1 655

02.12.2017, 06:48

"Dame, König, As, Spion"

Bei dieser hochwertig besetzten Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans von John le Carre' dreht es sich um die Suche nach einem Maulwurf beim britischen Geheimdienst zur Hochzeit des kalten Krieges in den 70er Jahren. Unter anderem geben sich hier Gary Oldman, Colin Firth, John Hurt, Ciaran Hinds, Tom Hardy und Benedict Cumberbatch die Klinke in die Hand.

Der Film ist sehr ruhig, deshalb aber keineswegs unspannend erzählt. Bei der rund zwei Stunden andauernden Geschichte kann man bei all den Namen, Rückblenden und Möglichkeiten allerdings schon einmal kurzzeitig den Faden verlieren um ihn dann aber kurze Zeit später wieder aufzunehmen. Ich empfehle nach dem anschauen einmal kurz die Wikipedia-Zusammenfassung zu lesen, dann ist alles klar.

Ich mag solche Filme, könnte mir aber nicht einmal ansatzweise vorstellen, in so einer "Branche" zu arbeiten - ständiges Misstrauen, alles dreimal hinterfragen, Jeder arbeitet irgendwie gegeneinander...fürcherlich.

Wer solche Geschichten mag, wird sicherlich seine Freude daran haben. Unabhängig davon ist der Film allein schon wegen seiner fantastischen Besetzung sehenswert.

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02.12.2017, 11:14

Falling Skies - Staffel 3 [Netflix]
Ich bin noch nicht ganz durch ... aber jetzt lehnt sich die Serie noch mehr an »Battlestar Galactica« an. Oder man sollte besser sagen »klaut von«: Die Zuschauer haben bereist einmal ein »leuchten« des Rückgrats der von den Aliens usurpierten Menschen gesehen und ein Alien-Mensch-Hybrid-Baby gibt es ebenfalls. Zumal die Serie, wie so viele andere, den Fehler begeht, immer mehr Handelnde auftreten zu lassen, nur um irgendwie eine scheinbare Abwechslung in das Gezeigte zu bringen. Die selben Handelnden treten nämlich genau so schnell wieder ab. Da erinnert die Serie ein wenig an »The Walking Dead«, wobei man in »Falling Skies« sicher sein kann, dass von den zehn Hauptdarstellern keiner den Löffel abgibt.

Der Eindruck bleibt, dass die Wendungen und Irrungen in der Handlung nicht dem Zweck dienen, irgend wann einmal ein großes Ganzes zu ergeben (wie es »Battlestar Galactica« genial vorgemacht hat). Stattdessen geht es hier wohl nur darum, auf einfachste Weise dem Zuschauer irgendwie Emotionen zu entlocken. Sehr durchschaubar und deswegen auch langweilig.

Richtig nervig ist inzwischen der Hauptdarsteller, bzw. natürlich sein Charakter. Denn obwohl er Geschichtsprofessor ist und eigentlich aus der Geschichte wissen sollte, wie wenig zielführend unüberlegtes Handeln ist, geschieht genau das: Immer wieder ist er für haarsträubende Alleingänge verantwortlich, die von den befehlshabenden Militärs meistens auch noch geduldet werden. Wen ich dagegen richtig obergeil finde, das ist »Captain Weaver«, der Anführer der »2. Massachusetts«, gespielt von dem normalerweise eher unauffälligen Schauspieler Will Patton.

Naja, ich sehe mal weiter.
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