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henrikf

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07.10.2019, 20:52

Blade Runner 2049 [Netflix]

Ich habe heute das vierte mal Blade Runner 2049 gesehen (bzw. heute fertig gesehen). Ich finde den Film mit jedem mal sehen besser. Das erging mir auch schon mit dem Original so. Inzwischen bin ich soweit, dass ich den Film genau so gut, wie den Vorgänger finde. Und zwar aus völlig anderen Gründen, als beim Vorgänger. Was mir am meisten imponiert ist die Tatsache, dass Blade Runner 2049 seinen Vorgänger respektiert, nichts uminterpretiert und trotzdem eine eigene Geschichte erzählt. Die Schluss-Szenen mit dem gleißend weißen Flugauto in den Fluten gefällt mir mit jedem mal ansehen besser.

Nur eine einzige Szene finde ich in dem Film unpassend, und das ist die mit »Rachel«. Die hätte nicht sein müssen, denn da weidet sich der Film zu sehr an Erinnerungen und an Brutalität. Und das völlig unnötig, denn der Film würde auch ohne diese Szene funktionieren.

Ansonsten: Klasse!
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11.10.2019, 20:33

El Camino [Netflix]

Wer es noch nicht mitbekommen hat (was bei dem diesbezüglich explodierenden YouTube allerdings nur schwer möglich ist): El Camino ist ein Film im Breaking-Bad-Universum, der direkt ans Ende der Serie anschließt. Der Film erzählt, wie es Jesse Pinkman nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft bei den Nazis ergeht, und was er mit seiner neu gewonnenen Freiheit anstellt. Dabei gibt es jede Menge Rückblenden mit bekannten Darstellern aus der Breaking-Bad-Serie. Im Moment gibt es ihn ausschließlich auf Netflix zu sehen.

Den Film kann man nur sehen und verstehen und damit auch genießen, wenn man Breaking Bad zur Gänze gesehen hat. Ich persönlich hätte mir zwar ein bischen mehr erwartet, wüsste aber auch nicht, was man hätte anders und mehr machen sollen.

Der Film ist aber vor allem, so wie er ist und mit seinem Ende, sehr befriedigend. Sehr schön.
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13.10.2019, 20:05

Der Film ist aber vor allem, so wie er ist und mit seinem Ende, sehr befriedigend. Sehr schön.

Dem kann ich nur zustimmen. Meiner Frau war das zwar zu "storyarm" (sie kennt die Serie nicht), aber ich fand Inhalt, Dichte und Geschwindigkeit genau richtig, da der Unterschied in puncto "Erzählgeschwindigkeit" im Vergleich zur Serie sonst zu groß wäre. Gut, man hätte sich auch entscheiden können, eine neue Serie - dann allerdings mit mehr Inhalt - daraus zu machen. Aber momentan fehlt mir die dafür die Zeit, mich durch eine Serie "durchzuarbeiten". Daher: Genau richtig.

henrikf

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13.10.2019, 22:18

Ich fand's auch wirklich einen schönen »Fan-Service«, weil einem Jesse während der Serie ja doch ans Herz wächst. Am Ende dachte ich wirklich: »Jesse ist in Sicherheit! Uff!« Deswegen mein Urteil mit »sehr schön«.
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22.11.2019, 08:20

Ich muss gestehen, dass ich vieles von dem, was da erzählt wird, nicht so ganz verstanden oder vielleicht auch nicht geschluckt habe. In den letzten drei Folgen dreht die Serie dann total ab. Ich habe verstanden, was mit die Serie in der letzten Folge sagen will; sehr gut sogar. Ich verstehe nur nicht, wie das noch mit dem Anfang der Serie in Verbindung zu bringen ist....

...Es kommen dann zum Beispiel aber auch Szenen, in denen einfach nur ein Standbild zu sehen ist - zum Beispiel relativ am Schluss der Serie Rei und Asuka im Fahrstuhl oder das »fünfte Cild«, Kaworu, in der Faust des Evangelion - in denen man als Zuschauer einfach nur immer gespannter darauf wartet, dass etwas passiert. Das hat schon was, und das habe ich so auch noch nie gesehen.


So geht es vermutlich den meisten Leuten. Ich habe NGE damals auch 3-4 mal sehen müssen um da wirklich durchzusteigen. Wobei es eben auch extrem viel Platz für EIgeninterpretationen gibt. Auch wenn mein Interesse an Animeserien seit den 00er Jahren stark nachgelassen hat, gehört NGE zu den wenigen Serien die ich selbst heute noch für ziemlich großartig halte.

Das die Serie gegen Ende bei der Animation so stark nachlässt, liegt übrigens daran dass die Gelder während der Produktion ausging. Nach meinem Wissensstand waren viele Geldgeber damals ziemlich entsetzt über die plötzliche Wendung in der Grundstimmung und die physische und psychische Gewalt in der Serie, weshalb da viele Geldquellen zugedreht wurden.
NGE lässt aufjedenfall raum zum spekulieren und immer wenn ich die serie erneut schaue fallen mir kleine details auf, wodurch ich andere teile im neuen licht sehe ^^ schaue die serie immer mal wieder seit ich ca. 14 jahre alt bin, also es gibt viel zu entdecken. :) der film death and rebirth ist nochmal eine kleine zusammenfassung der serie, glaube nur mit 1 oder 2 neuen szenen überhaupt. also kann übersprungen werden, nachdem die serie kürzlich geschaut werden. die serie hatte ja gegen ende mit starken budget kürzungen zu kämpfen, nach der szene wo der eva den einen kopf zerquetscht und man halt gehirn und sowas sieht. deshalb musste hidekoi anno überlegen wie er die serie zu ende bringen konnte mit dem zu verfügung stehenden budget. er war mit dem ergebniss sehr zu frieden, aber die fans nicht so gab es damals zahlreiche todesdrohungen und verunstaltungen des gainax studios (was grade in japan ein sehr weiter und aggressiver schritt ist). so wurde der film the end of evangelion gemacht, welcher die glaube letzten beiden episoden "neu macht". manche sagen es redcond das ende der serie, andere sagen es ist ne andere perspektive. ^^ wie gesagt NGE lässt raum.
Interessanterweise finde ich End Of Evangelion nochmal ein ganzes Stück verstörender als das ursprüngliche Ende.
"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

henrikf

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Gestern, 23:09

Star Wars - Episode VIII - Die Letzten Jedi [BluRay]

Irgendwie hat mich irgendwas dazu aufgerufen, mich doch noch einmal mit den ganz aktuell neuen Star-Wars-Filmen zu befassen, bzw. diese noch einmal in Ruhe zu sehen. Da ich tatsächlich vorhabe, »Episode XI« in ein paar Wochen im Kino zu sehen, habe ich mir jetzt »Episode VII« und »Episode VIII« auf BluRay gekauft und in den letzten beiden Tagen geschaut. »Episode VII« kannte ich schon, habe aber damals bei meiner Erstsicht aus verschiedenen Gründen nicht viel mitbekommen. Gestern also »Episode VII« noch einmal in Ruhe und heute »Episode VIII«.

Ich habe im Vorfeld verschiedene Kritiken zu »Episode VIII« vernommen, die den Film in keinem guten Licht dastehen lassen. Gott sei Dank habe ich auf die nicht gehört. Ich finde den Film richtig gut. Deutlich besser als »Episode VII«, allerdings auch nicht so gut, wie die ganz alten ursprünglichen Filme.

Wieder einmal kann ich nur betonen, wie wichtig es ist, auch in Krach-Bumm-Action-Filmen gute Schauspieler zu haben. Und schon in »Episode VII« ist mir Adam Driver (Kylo Ren/Ben Solo) aufgefallen, der auch hier eine echt richtig gute Figur macht. Der Mann kann einfach was. Noch dazu haben sie ihm in der deutschen Synchro eine total freundliche sympathische Stimme gegeben, so dass man als Zuschauer die ganze Zeit nicht so recht weiß, ist er nun wirklich ... oder eben nicht? Klasse, echt klasse.

Die Story ist zwar im Prinzip auch wieder mehr oder weniger das, was wir aus »Episode V« kennen. Und ganz eindeutig dominiert hier der gealterte Mark Hamill (Luke Skywalker) den Film. Die Szenen mit ihm sind echt klasse, und das nicht nur, weil wieder ein alter Bekannter aus den ursprünglichen Filmen auftaucht. Nein, der Skywalker hier ist - bis kurz vor Schluss - echt ein anderer, als den, den wir kennen.

Spoiler Spoiler

Wie er achtlos sein altes Lichtschwert wegschmeißt, weil ihn das so gar nicht mehr interessiert ...

... auch hier: Klasse!

Es gibt nur eine Situation, die ich persönlich total daneben finde, und die hat mit der Rettung von Prinzessin Leia zu tun. Aber gut, Schwamm drüber. Und zwischendurch ist die Story des Films dann auch mal ein wenig arg ... naja ... ich spreche davon, wie die Rebellen den genialen Codeknacker überreden. Das ist alles ein wenig hopplahopp.

Aber ansonsten: ich war sehr gut unterhalten. Das ist ein Prädikat, das ich bei aktuellen Filmen nur selten vergebe. Den Film kann ich mir öfters ansehen.

P.S.: Star-Wars-Fan bin ich deswegen allerdings noch lange nicht. ;)
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