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277

02.01.2015, 07:42


[...] Wenn auch das Ansehen sehr unangenehm war für mich [...] Die Folterszenen sind auch sehr unangenehm
Bin ich schon derart abgestumpft? :shock: Bei mir hinterließ der Film nicht solche Eindrücke. Vielleicht liegt es auch daran, dass meine Söhne auch schon älter sind. Ähnliche Filme haben mich diesbezüglich damals ziemlich mitgenommen...


Ja, es hat damit zu tun. Vor seiner Geburt haben mich sogar weitaus schlimmere Filme kalt gelassen.
Sir Pommes: "What the Fatsch!"

278

02.01.2015, 08:05


Ich muss in diesem Zusammenhang auch auf Moon hinweisen, ein kleiner aber feiner SF-Streifen, der ein ähnliches Thema aufarbeitet. Außerdem spielt hier Sam Rockwell mit, was alleine schon ein Grund ist, sich den Film anzusehen.
Der Film ist wirklich klasse. Eine kleine aber sehr feine SciFi-Produktion die auch in den Details sehr überzeugen kann - so fand ich die Idee, den Roboter per Deckenschienen durch die Raumstation zu bewegen irgendwie genial. Irgendwie ein unwichtiges Detail aber mir hat es gefallen.

henrikf

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279

02.01.2015, 10:07

Ja, genau. Das fand ich in Moon gut durchdacht, genau so wie ein paar andere Details. Ganz großen Respekt verdienen auch die Charakterisierungen, die Sam Rockwell da verkörpert: völlig unterschiedliche Charaktere. Das ist mir damals schon in dem ersten Kinofilm Drei Engel für Charlie aufgefallen, wo er ja von jetzt auf gleich »umschalten« kann. Der Mann hat für mich da ähnliche Qualitäten wie Edward Norton in Zwielicht. Beide sehen irgendwie nach »braver Bubi« aus, aber wehe, man sieht denen eine Weile zu. Edward Norten hat deswegen ja auch perfekt für Fight Club gepasst.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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280

02.01.2015, 10:22

Ich habe letzte Woche zwei Filme gesehen. Zum einen wäre da Fury. Netter, ich behaupte mal, Anti-Kriegsfilm der am heldenstatus amerikanischer Weltkriegssoldaten Kratzt, Leider nicht so konsequent wie ich es mir gewünscht hätte. Hier wird, jedenfalls in der ersten Hälfte, Krieg als das was es ist - Menschenverachtener Unsinn. Die Gewaltdarstellung stellt sogar Saving Private Ryan in den Schatten, dient auch hier aber keineswegs der Unterhaltung. Sicherlich kein Apocalypse Now aber ein solider Steifen. AUCH WENN HIER WIEDER SCHEISSA LA BUFF mitspielen muss. Trotzdem gut - hier wird nix romantisiert.

Der andere Film war Kristy. Hier habe ich es nur bis zur Hälfte geschafft. Es geht um eine Studentin, die über die Semesterferien, im Wohnheim bleibt. Die Uni ist leer und ein paar Killer versuchen sie umzubringen. Solch innovative Geschichten gab es lange nicht mehr!!!!11elf
Kann sein das es zum Schluss noch einen tollen Twist gibt, aber ich habe es vor Langeweile nicht mehr ausgehalten. Diese ganzen Homeinvasion Filme finde ich eh ziemlich öde. Ausser dieser beschlagnahmte Streifen von Alexandre Aja. :)
Hipster-Pisser!

281

03.01.2015, 06:58

Habe mir Gestern Abend den aktuellen Tatort mit Nora Tschirner und Christian Ulmen angeschaut, wobei in den Nebenrollen u.a. noch Dominique Horwitz und Sophie Rois zu sehen waren.
Ist schon ein sehr nettes und spaßiges Ermittlerduo was die Verantwortlichen mit Tschirner und Ulmen auf die Piste geschickt haben. Für den ein oder anderen vielleicht etwas zu albern aber gut, ich mag auch Thiel und Boerne... ;)
Der Fall selbst war mehr als das übliche Leiche hier, Mörder dort und hatte am Ende eine nachvollziehbare Auflösung. War auf jedenfall eine gelungene Tatort-Folge.

henrikf

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282

03.01.2015, 09:54

Ehrlich gesagt sind mir die Fälle eigentlich fast immer schnurzpiepegal. Da kann doch kaum noch etwas neues kommen. Genau deswegen sind die Ermittler in den Folgen so wichtig. Das haben die beim Münster-Tatort saugut kapiert. Da soll es aber leider (!) auch schon einen in jüngerer Zeit gegeben haben - ich habe ihn nicht gesehen - in dem die Macher bewusst auf »ernsthafter« gesetzt habe. Das Ergebnis wäre wohl schlichtweg langweilig gewesen. Boerne und Thiel zeichnen sich gerade eben durch die Charaktere aus; man will genau diesen beiden zusehen. Der Fall ist dann nur noch der Rahmen, in dessen Grenzen die beiden agieren. Aber man will die Aktionen der beiden sehen. Hoffentlich haben die Fernsehmacher das ENDLICH mal kapiert. Mein Liebling ist in dem Zusammenhang der Tatort Höllenfahrt von 2009 ... ein absolutes Fernseh-Highlight. Boerne fährt in dem Film einen nigelnagelneuen Mercedes SLK, der im Laufe der Ermittlungen mehr und mehr demoliert wird. Als er dann auf einem Feldweg ganz den Geist aufgibt muss »Alberich« die beiden mit ihrer roten »Ente« abholen muss. Sternstunden der Fernsehunterhaltung! Ganz großes Kino!

Wenn Du schreibst, dass der Tatort mit Dorn und Lessing (Tschirner & Ulmen) »albern« war, dann gehört das Team für mich jetzt auf die Sehliste! :) Übrigens sehe ich auch den Kölnern Ballauf und Schenk (Behrendt & Bär) sowie den Münchnern Batic und Leitmayr (Nemec & Wachtveitl) sehr gerne zu.
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283

03.01.2015, 11:04

Tatort? RLY?!?
Hipster-Pisser!

284

03.01.2015, 11:24

Zur Zeit schaue ich mir die alten Tatort Sachen aus den 70er/frühen 80ern ganz gerne an. Zeitweise sind da echt ganz gute Sachen bei, was mich umso mehr wundert, in Anbetracht dass es die Deutschen bis heute nicht hinbekommen eine anständige Filmkultur auf die Beine zu stellen.
"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

henrikf

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285

03.01.2015, 12:18

[...] in Anbetracht dass es die Deutschen bis heute nicht hinbekommen eine anständige Filmkultur auf die Beine zu stellen.

Nach meiner »Karriere« als Videoproduzent bei der »PC Player« habe ich mal ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, etwas filmartiges machen zu wollen. Da bin ich dann sehr schnell darauf gekommen, dass du in Deutschland nichts machen kannst, wenn du nicht an der Filmhochschule studiert hast. Du wirst einfach nirgendwo »ran« gelassen. Das ist ganz anders als zum Beispiel in den USA, wo »Entscheider« deutlich mehr darauf achten, was du in deinem Leben überhaupt schon so auf die Beine gestellt hast.

Jedenfalls habe ich mich dann auch mit den Produktionskosten eines Films befasst und sehr schnell begriffen, WARUM ein Tatort im Durchschnitt so 1 Million Euro kostet. In Deutschland ist einfach alles super-sch***-teuer. Und ein deutscher Film ist halt eben auch sprachlich recht begrenzt. In die USA kannst Du so etwas nicht exportieren, weil die US-Zuschauer keine Synchronisation akzeptieren. Also geht so ein Film nur in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, was die Einnahmen gegenüber US-Produktionen deutlich herabsetzt.

Und dann kommt das Fernsehen ins Spiel. Wie gesagt sind Filme so dermaßen teuer, dass diese kaum privat finanziert werden können. Und wenn doch, dann ist das Budget so begrenzt, dass da kaum etwas herum kommen kann. Ich habe mir mit Begeisterung Kampfansage und da auch das Making Off angesehen, welches eine No-Budget-Produktion ist. Dass der Film überhaupt so ist wie er ist, ist einzig dem Engagement aller Beteiligten zuzuschreiben, die meistens kostenlos gearbeitet haben. Und ... naja ... ich will auf keinen Fall die Leistung der schaffenden Personen schmälern ... aber so richtig gut ist der Film halt eben auch nicht.

Wie auch immer: Also muss der Staat einen Film fördern. Das passiert in Form der diversen Landesförderanstalten. Diese sind allerdings wiederum eng verbunden mit dem Fernsehen. Das deshalb, weil das Fernsehen - über die GEZ - das Geld an die Förderanstalten gibt. Nun hat das Fernsehen wiederum ein Interesse daran, dass die Filme auch für das deutsche (!) Fernsehen zugeschnitten sind. Also sitzen in den Gremien der Förderanstalten lauter Fernseh-Redakteure, die streng darauf aufpassen, dass das Geld nur für Filme verwendet wird, die später auch im Fernsehen gesendet werden können. Und genau deswegen sehen wir auch im Kino meistens die weichgespülte Sch***, wie wir sie zu genüge aus dem Fernsehen kennen.

Das ist übrig einzigartig in Deutschland. In anderen Ländern - zum Beispiel gleich unser nächster Nachbar Österreich - ist das nicht so. Und siehe da: Dort entstehen auch durchaus interessante Kinofilme.

Damit wären wir wieder beim alten Thema, dass die GEZ ein riesengroßer Mist ist. Ich bin neugierig, welche Argumente die GEZ anführt, wenn das Fernsehen dank Internet, YouTube und so weiter noch mehr an Bedeutung verliert und nachweislich fast keiner mehr die öffentlich rechtlichen Programme ansieht.
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286

03.01.2015, 12:35

...und nachweislich fast keiner mehr die öffentlich rechtlichen Programme ansieht.
Na, da die bundesweit 2000 Quotenboxen welche das Sehverhalten der 80 Millionen Bundesbürger repräsentieren bei den typischen Musterfamilien stehen (kennt eigentlich überhaupt Irgendwer Jemanden der so eine Box zu Hause stehen hat, und wenn es nur über fünf Ecken ist?), wird es aus der Ecke wohl kaum Gegenargumente geben können. Free Rainer FTW...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gunlord« (03.01.2015, 12:40)


287

03.01.2015, 12:49

Also ich verkneife mir seit jahren die glotze. vermisse nix
Hipster-Pisser!

henrikf

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288

03.01.2015, 13:10

Na, da die bundesweit 2000 Quotenboxen welche das Sehverhalten der 80 Millionen Bundesbürger repräsentieren bei den typischen Musterfamilien stehen (kennt eigentlich überhaupt Irgendwer Jemanden der so eine Box zu Hause stehen hat, und wenn es nur über fünf Ecken ist?), wird es aus der Ecke wohl kaum Gegenargumente geben können. Free Rainer FTW...

Nein, aus DER Ecke garantiert nicht. Aber dank des Internets werden genau diese Gegen-Argumente, die Du uum Beispiel oben sehr treffend formuliert hast, auch schnell verbreitet (teilweise in Windeseile). Als die Quoten-Boxen erfunden wurden, gab es noch kein Internet. Die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten werden sich mit der Problematik auseinander setzen MÜSSEN, wenn der politische Druck nur groß genug ist.
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