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1 165

12.12.2016, 06:44

Inferno


Die mittlerweile dritte Dan Brown-Verfilmung und wieder einmal darf Tom Hanks in die Rolle des Cambridge Professors Robert Langdon schlüpfen und mit seiner Expertise in Sachen Symbolik & Co. aushelfen. Unterstützung erhält er diesmal von Felicity Jones die ab Donnerstag mit "Star Wars Rogue One" im Kino zu sehen ist.

Die 2013 erschienene Romanvorlage fand ich damals recht ordentlich, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht mit "The Da Vinci Code" oder gar "Illuminati" mithalten konnten, da vieles doch ein wenig arg bemüht und konstruiert gewirkt hat - deutlicher noch als in seinen anderen Werken.

So ist es dann auch mit dem Film. Hanks, Jones und diverse andere Darsteller machen ihre Sache wirklich ordentlich. Der Film zeigt wieder einmal einige tolle Schauplätze und das Erzähltempo ist bis auf wenige Ausnahmen sehr angenehm. Nichtsdestotrotz bleibt am Ende halt der Roman der verfilmt wurde und eben seine weiter oben erwähnten Schwächen aufweist, auch wenn die eigentliche Prämisse der Geschichte - Überbevölkerung - sehr interessant ist.

1 166

14.12.2016, 06:42

Aktuell schaue ich mir die Irisch-Kanadische Serie Vikings an, welche die Geschichte des Wikingers Ragnar Lodbrok und der Schildmaid Lagertha erzählt. Mit der Serie hatte ich vor einigen Monaten/Jahren schon einmal begonnen, dann aber aus zeitlichen Gründen nach der fünften oder sechsten Folge der ersten Staffel aufgehört weiterzuschauen. Mittlerweile gibt es vier Staffeln, wobei eine fünfte schon in der Produktionspipeline steckt.

Eine wirklich hochwertig produzierte und historisch annehmbare Serie, die neben sehr interessanten Charakteren auch spannend erzählte Geschichten zu bieten hat. Typisch für die damalige Zeit, wird auch nicht mit Sex und Gewalt gespart.

1 167

14.12.2016, 11:28

Zitat

historisch annehmbare Serie

Was genau meinst du mit historisch annehmbar? Tschuldige bitte die harsche Reaktion, aber ich find die Serie ist echt haarsträubend ungenau mit dem Historischen. Ich find die wirklich ganz schlimm - auch weil viele Leute dann denken "oh, das ist historisch sicher total fundiert, die vermarkten das ja auch so". Das ist ähnlich historisch genau wie der Robin Hood-Film mit Kevin Kostner ^ ^

Also ohne jetzt Authentizitätsnazi sein zu wollen. Fängt aber halt schon bei den Klamotten an, die wirklich überhaupt nix mit authentischen Klamotten zu tun haben. Das ist insofern scheiße, weil das dazu führt dass viele "Reenactoren" dann einfach Vikings Cosplay machen und Scheiße verzapfen. Würden die mal authentische Klamotten machen - also allein fürn Anfang mal - würde das Publikum das vmtl nicht akzeptieren weils nicht aussieht wie die coolen schwarzen Bikerklamotten, die sie gewohnt sind.


Edit:
Sorry nochmal.
Des Pudels Kern: Ich mach mir Gedanken dass historisch nicht annehmbare Darstellungen als historisch akkurat verkauft werden. Also nicht von dir, sondern allgemein vom Business und dass das wiederum falsche Vorstellungen festigt und verbreitet. Es ist urnervig zu sehen wie viele Leute beim Reenactment einen Scheiß auf Authentizität geben und so Serien wie Vikings festigen und verbreiten das noch.
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

1 168

14.12.2016, 11:47

Dabei wissen wir doch alle wie die echten Wikinger aussahen und so...

Hipster-Pisser!

1 169

14.12.2016, 12:06

Ja! Von den Helmen mal abgesehen ist das klamottentechnisch auf jeden Fall schon näher an den Funden und Belegen, die wir haben.
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

1 170

14.12.2016, 12:10

Ohne jetzt irgendwelche Stylingtipps für Wikinger raushängen zu lassen geht es mir um diverse Details wie Riten und Rituale welche beispielsweise gut umgesetzt wurden. Es ist ja immer noch eine TV-Serie, nicht der Discovery Channel.

henrikf

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1 171

14.12.2016, 12:46

Dabei wissen wir doch alle wie die echten Wikinger aussahen und so...



:lol: :thumbsup: :lol: :thumbsup: :lol: :thumbsup: :lol:
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henrikf

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1 172

15.12.2016, 17:13

Hannibal - Staffel 3 [Nextflix]
Sodele, Staffel 3 habe ich jetzt auch fertig gesehen. Ehrlich gesagt - das habe ich schon anderswo im Forum erwähnt - schwelgt mir die 3. Staffel ein wenig zu sehr in Zeitlupen, anmutig zeitgedehnt irgendwohin plätschernden roten Flüssigkeiten, bedeutungsschwangeren Dialogen, Vor-, Rück- und Seitenblenden und generell in zu viel Interpretationsbedarf seitens des Zuschauers. Zwischendurch wäre es dann doch einfach mal schön, wenn man ganz klar gesagt bekäme, was eigentlich Phase ist.

Die erste Hälfte der Staffel befasst sich mit Dr. Lecters Aufenthalt in Venedig, was in der Buch- und Filmreihe erst spät zum Zuge kommt. Naja, man kennt halt seine Methoden bereits zu genüge, wodurch es ein wenig ermüdend wird. Da helfen die besagten Stilmittel auch nicht viel.

Wenn in der zweiten Hälfte der Staffel nicht der »Rote Drache« thematisiert wäre, dann könnte alles zusammen eher als ein Ausfall gelten. Die Darstellung des »Roten Drachen« ist in der Serie allerdings deutlich besser gelungen, als im Film (selbst wenn dort Ralph Fiennes den »Roten Drachen« spielt und zeigt, warum er später die perfekte Besetzung sein wird für ... äh ... ihr wisst schon, wen ich meine). Durch das Serienformat hat man mehr Zeit, sich in den »Roten Drachen« hinein zu fühlen und diesen eben nicht nur als völlig durchgeknallt abzustempeln. Das bedeutet nicht, dass er nicht tatsächlich völlig bekloppt wäre, aber hier hat das noch einmal eine andere Intensität als im Film. Sehr intensiv dargestellt übrigens von Richard Armitage (»Der kleine Hobbit«).

Ach so, und Mann, ist Gillian Anderson »geil« als Hannibals Therapeutin »Dr. Bedelia Du Maurier«. Ich halte mich mit diesem Adjektiv in Bezug auf Schauspielerinnen eher zurück, aber hier passt der sexuelle Unterton perfekt.

Staffel 1 kann ich uneingeschränkt empfehlen, sofern man einen starken Magen hat und einem morbide Thematiken einen nicht die Laune verderben. Staffel 2 ist schon weniger interessant, aber immer noch sehenswert. Staffel 3 ... nun ja, als Fan muss man das sehen. Alle anderen haben schon nach Staffel 1 genug.
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1 173

15.12.2016, 20:13

"Star Wars - Rogue One"

Wie bereits bekannt, erzählt Rogue One die Vorgeschichte zu "Episode IV - A New Hope", also der Beschaffung der Pläne vom ersten Todesstern.
Ich persönlich fand den Film großartig. Viele neue und interessante Charaktere, altbekannte Gesichter und obwohl man schon vorab weiß wie die Geschichte letztendlich ausgehen wird, hatte ich aufgrund der gut und spannend erzählten Geschichte absolut keine Langeweile. Hinzu kommt, dass der Film einige wirklich extrem beeindruckende Szenen bietet, sowie eine finale Raumschlacht, die diesen Namen auch absolut verdient hat. Auch der Übergang zum bereits erwänten Episode IV-Film wurde sehr passend umgesetzt.

Ja, doch...nach einigen kritischen Berichten während der Produktionsphase (Probevorführungen, Nachdrehs etc.) bin ich wirklich überrascht wie gut der Film am Ende geworden ist. Als einziger Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass die Star Wars-Titelmelodie mit der altbekannten Laufschrift fehlt aber das lässt sich verschmerzen.

1 174

15.12.2016, 20:43

"St[...], dass die Star Wars-Titelmelodie mit der altbekannten Laufschrift fehlt aber das lässt sich verschmerzen.


Finde ich jetzt nicht so schlimm. War, für mich, immer so ne typische Stelle zum vorspulen.
Hipster-Pisser!

1 175

18.12.2016, 07:56

So oft schaue ich die Filme nicht und da finde ich die Titelmelodie eigentlich immer sehr passend, vor allem im Kino kam das immer gut rüber - sofern die Lautstärke ordentlich aufgedreht wurde.




"Stranger Things" (Season 1, Chapter 1-3)

Sehr nett produzierte Netflix-Serie um eine kleine Gruppe von jugendlichen Freunden die Anfang der 80er in einer amerikanischen Kleinstadt aufwachsen und sich ihre Freizeit mit Herr der Ringe Tabletop-Spielen, Star Wars, BMX und CB-Funk vertreiben. Eines Tages verschwindet einer der Jungen spurlos und die Gruppe trifft auf ein verstörtes, sehr wortkarges Mädchen, welches offensichtlich über übernatürliche Fähigkeiten verfügt und von einer Gruppe von Unbekannten verfolgt wird - diese arbeitet für den örtlichen Energieversorger der zudem als eine Art wissenschafftliche Forschungseinrichtung der US-Regierung dient. Weiterhin treibt eine Art Monster sein Unwesen in der verschlafenden Gemeinde und hält nach und nach die örtlichen Behörden sowie die Bevölkerung auf Trab.

Bislang gut und spannend inszeniert sowie nett gecastet - könnte mit all seinen Anspielungen auf die damalige Zeit (Musik, Filme, Poster, Spielzeug & Co.) direkt in den 80er produziert worden sein und fängt die Stimmung sehr gut ein. Die erste Staffel hat lediglich acht Folgen, allerdings hat Netflix wohl schon Nachschub geordert. Ich bin sehr gespannt, wie die kommenden fünf Folgen werden.

henrikf

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1 176

19.12.2016, 21:05

The OA [Netflix]
Gerade eben fertig gesehen ... und ... boa! Ich kann das gerade eben Gesehene kaum Beschreiben, so sehr hat mich das mitgerissen. Vielleicht mal so:

Die Hauptperson in dieser Mystery-Mini-Serie ist von ihren Eltern weggelaufen und taucht nach sieben Jahren wieder auf. Die vormals Blinde kann jetzt aber wieder sehen und hat merkwürdige Narben auf dem Rücken. Im Laufe der Serie erzählt sie einer Gruppe Jugendlicher plus einer Lehrerin, was ihr widerfahren ist. Alleine das wäre schon eine eigene Serie wert gewesen. Den Hintergrund des Ganzen kann und will ich hier nicht beschreiben, denn dazu bin ich zu wenig Dichter und in meinen Worten klänge es zu banal. Trotzdem gebe ich hier einen vorsichtigen Spoiler preis, denn man sollte beim Thema »Engel« nicht gleich kopfschüttelnd aus dem Zimmer laufen. Ansonsten: ansehen!

Was leider ein wenig abschreckt, ist die hier nicht vorhandene für US-Serien aber sonst übliche geschliffene Optik. Das hier wirkt eher wie ein ARD-Tatort und das meine ich tatsächlich im schlechtesten Sinne. Aber nicht abschrecken lassen. Für Serien-Zuseher auch wichtig: Nach den acht Folgen ist die Serie abgeschlossen. Man könnte sie zwar fortführen, das ist aber nach dem Schluss nicht notwendig. Voll geil!

P.S.: Was »OA« eigentlich bedeuten soll, entzieht sich mir.
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