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Sonntag, 6. August 2017, 14:13

SSC #95: Jumping Flash! - Ein vergessener Pionier


2

Montag, 7. August 2017, 02:54

Danke fürs Video, gute Infos über die Serie die ich mir wohl jetzt auch mal langsam zulegen werde.
Ich muss aber zugeben das mir, im Gegensatz zu dir, Teil drei am besten gefallen hat.

3

Montag, 7. August 2017, 09:09

interessantes Teil! Sieht wirklich nicht schlecht aus. Erinnert mich spontan an 3D Lemmings
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

v3to

shodan

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4

Montag, 7. August 2017, 10:35

Danke für das Video, die Spiele sind an mir bislang völlig vorbeigegangen.

Ich finde es interessant, dass es immer mal wieder Spiele-Serien gibt, die offensichtlich nur auf einer Plattform und dann auch nur in einer Generation existieren. Besonders, da die Jumping-Flash-Games durch den Wechsel des Blickwinkels beim Springen doch eine ewige Baustelle bei der Egoperspektive recht konsequent angeht. Da hätte ich gedacht, dass solche Mechaniken zb mit analoger Twinstick-Steuerung erst richtig in Fahrt kommen (obwohl, wenn ich darüber nachdenke... es erinnert mich ein wenig an Portal).

henrikf

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5

Montag, 7. August 2017, 10:52

Danke für das Video. Ich kenne die Spielereihe Jumping Flash! auch nicht. Ehrlich gesagt finde ich auch, dass die allermeisten 3D-Spiele der PSX sehr schlecht gealtert sind. Durch die fehlende Perspektiven-Korrektur der Texturen der PSX sehen die Spiele heute immer ein wenig komisch aus. Wobei das bei diesen Titeln gar nicht so auffällt. Aber man ist heute schon so an Schattenwurf und realistische Beleuchtung gewöhnt, dass das hier schon fast wie abstrakte Malerei anmutet.

Ähnlich schlecht sind die Titel des N64 gealtert ... da sind es dann die polygonarmen Modelle und die matschigen Texturen.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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henrikf

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6

Montag, 7. August 2017, 16:28

Doppelpost (sorry)

Ich habe noch einmal über das Thema »Alterung von PSX-Spielen« nachgedacht. Eigentlich stimmt das gar nicht so sehr. Ich kann zum Beispiel heute immer noch Final Fantasy VII - IX sehen (spielen sowieso) und die setzen auch exzessiv 3D-Grafik ein. Bei denen ist das aber so stilisiert, dass das irgendwie passt. Noch heute finde ich in Final Fantasy VIII am Anfang des Spiels den fließenden Übergang zwischen der Spiele-Grafik und der Kamera-Fahrt auf das Gelände der Balamb-Garden-Akademie beeindruckend. Vielleicht liegt es auch an der für heutige Verhältnisse geringen Auflösung, wodurch das Gezeigte noch einmal mehr pixelt und dadurch »verzeihlicher« aussieht.

Anders dagegen Tomb Raider (1) auf der PSX. Das kann ich heute nicht mehr spielen. Und zwar nicht wegen der geringen Auflösung, sondern weil die eingesetzte 3D-Engine auch noch Mängel hat (»ploppende Texturen«, Gegenstände werden in der falschen Reihenfolge dargestellt und so weiter). Die Saturn-Version kann ich dagegen immer noch spielen.

Für die 2D-Titel der PSX gilt das sowieso, denn die sind eine Fortsetzung der SNES-Ära (zum Beispiel Suikoden, Tales of Destiny [NTSC] und Alundra).

Zurück zu Jumping Flash!: Da ist mir die Grafik eigentlich auch zu primitiv. Ich vergleiche das (in Gedanken) mal mit dem ersten Spyro-Titel. Da ist die Grafik auch primitiv. Aber sie ist wenigstens kunterbunt und das Spielprinzip mit dem rennenden und fauchenden Spyro, der die Schergen von »Gnasty Gnorc« bekämpft, ist auch noch echt witzig.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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7

Montag, 7. August 2017, 18:31

Besonders, da die Jumping-Flash-Games durch den Wechsel des Blickwinkels beim Springen doch eine ewige Baustelle bei der Egoperspektive recht konsequent angeht
Das würde ich überhaupt nicht als Baustelle ansehen, sondern es funktioniert bei den Spielen exakt so wie es funktionieren soll. Gerade bei schnellen MP -Games (bspw. Q3A) muss man als Spieler halt selbst entscheiden wohin der Blick wandert wenn man springt, ein Jumppad benutzt oder eben Rocketjumps ausführt - da wäre ein eingreifen des Spiels in Sachen Perspektive einfach nur hinderlich. Bei Jumping Flash! hingegen macht es durchaus Sinn.

Zum Spiel selbst kann ich sagen, dass ich nur den ersten Teil gespielt habe, bislang aber nicht wusste, dass er schon zum Europa-Release der Playstation erschienen ist. Ich hatte zum Start die üblichen Verdächtigen (Ridge Racer, Wipeout und Battle Arena Toshinden) und Jumping Flash! erst deutlich später gespielt. Irgendwie schaut das Spiel auch heute noch interessant aus (Gott schütze uns vor einem VR-Remake) aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich das heute nicht mehr spielen. Anders als bei noch älteren 3D-Spielen wie bspw. "The Sentinel" (wo bleibt eigentlich hier die VR-Umsetzung?) lebt das Spiel doch auch sehr von seiner optischen und weniger von der spielerischen Umsetzung und...damit kann ich mich einfach nicht mehr anfreunden...die Zeiten sind vorbei.

Sehr schön fand ich allerdings die Minispiele auf der Pocketstation. Ach, da spricht man über eine mehr als zwanzig Jahre alte Konsole und dabei auch noch über irgendwelche Minispiele welche auf diesem System schon zu dieser Zeit emuliert wurden...und auch heute noch das Interesse wecken können. Großartig ^^

Ansonsten ein sehr schönes Video welches bei Deinem bisherigen Portfolio ja fast schon eine Sonderstellung einnimmt.
Pornos geben jungen Leuten eine falsche Vorstellung davon, wie schnell man einen Termin beim Handwerker bekommt.

v3to

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8

Montag, 7. August 2017, 20:29

Zu meinem Kommentar muss ich allerdings dazu sagen, dass ich in den meisten Fällen Orientierungsprobleme in der Ego-Perspektive habe. Wenn ich in solchen Spielen vorwärts springe und den Untergrund nicht sehe, kann ich Entfernungen nicht abschätzen. Bei einigen wenigen Spielen klappt es ganz gut (Portal gehört dazu), idr aber nicht. Am meisten liegt mir eine leicht dynamische Perspektive beim Sprung wie bei Dishonored.

9

Dienstag, 8. August 2017, 06:46

Wenn ich in solchen Spielen vorwärts springe und den Untergrund nicht sehe, kann ich Entfernungen nicht abschätzen.
Das Problem kenne ich, daher schaue ich während des Sprungs immer ein klein wenig nach unten - allerdings bevorzuge ich auch hier die manuelle Steuerung.
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10

Dienstag, 8. August 2017, 08:47

Danke für eure Kommentare.

Selbstverständlich liegt es nach wie vor im Auge des Betrachters, ob Jumping Flash! ein gut aussehendes Spiel ist oder nicht. Sowohl die technische Realisierung als auch die Ästhetik müssen getrennt betrachtet werden und für so manchen ist beides nicht mehr schön. War es vielleicht noch nie.

Was mich betrifft, sieht es vor allem verglichen mit anderen Spielen für die selbe Plattform immer noch gut aus. Henrik hat den guten Vergleich mit Tomb Raider vorgebracht: Tomb Raider hat vielen Leuten optisch gut gefallen, allerdings hat es mehr Federn gelassen als Jumping Flash!, was auch noch eines der ersten Spiele ist, welche für die PlayStation erschienen sind. Tomb Raider kam 1½ Jahre später raus und die Saturn-Version sieht zudem besser aus. Allerdings muss man auch zugeben, dass es aufwendiger als Jumping Flash! ist.

Jumping Flash!s Spielprinzip trägt aus meiner Sicht zur guten Alterung bei. Das kurzweilige Herumhüpfen auf schwindelerregend hoch angebrachten Plattformen und das Suchen der Jetpods/MuuMuus macht mir Spaß. Es gibt einen zweiten Durchgang, der etwas schwerer ist und je schneller man die Stages schafft, desto mehr Punkte gibt es. Sowas motiviert mich so ähnlich wie Shoot 'em ups, die ich auch immer wieder durchspiele und dabei versuche, mehr Punkte zu bekommen.

Mit diesem Video, welches den Start einer neuen Reihe markiert, möchte ich auch mittlerweile vergessene oder bislang wenig beachtete Spiele in den Fokus rücken, die trotz ihrer Beheimatung auf der PlayStation heutzutage immer noch Spaß machen. Ein weiterer Grund ist, dass immer wieder die Rede von schlecht gealterten PlayStation-Spielen die Rede ist.
Die Spyro-Reihe zählt auf jeden Falls zu den gut gealterten. Genauso wie Crash Bandicoot. Aber diese Spiele zählen nicht zu den vergessenen und ich habe eher noch einige andere im Sinn.
Das mit der neuen Reihe werde ich aber erst dann deutlich machen, wenn ich tatsächlich noch ein oder zwei weitere Filmchen fertig bekommen habe – und dann auch den Artikel dahingehend umschreiben, dass er als Teil einer Serie wirkt.

v3to

shodan

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11

Dienstag, 8. August 2017, 10:35

Tomb Raider kam 1½ Jahre später raus und die Saturn-Version sieht zudem besser aus.
... was IMO übrigens erstaunlich ist, denn meine Wahrnehmung war 1997 genau umgekehrt, bzw auch in damaligen Reviews. Mit Transpareneffekt, aufwendigerer Schatten und der etwas höheren Auflösung macht die Playstation-Version eigentlich mehr her. Nur jetzt in der HD-Ära empfinde ich den Unterschied nicht mehr so groß, das Texturflimmern überstrahlt inzwischen alles. Die Saturn-Fassung wirkt Dank ausbleibender Wabertexturen und weniger ausgeprägte Schattierung der Charaktere allgemein ruhiger. Unterm Strich sind aber beide Versionen mMn schlecht gealtert.

Jumping Flash kommt doch die abstrakte Optik zugute und reiht sich etwa in der gleichen Ecke ein, wie zb ein Super Mario 64 oder Minecraft. Alles auch Spiele, deren Gestaltung sich hauptsächlich um gute Lesbarkeit der Levelarchitektur dreht. Skaliert man die Auflösung hoch, ändert sich der visuelle Eindruck nicht, er gewinnt eher. Bei aufwendigeren Spielen, wie zb Tomb Raider oder Silent Hill, ist das schon anders. Dort mutiert die erkennbare Häuserarchitektur mehr zu grob texturierten Blöcken.

henrikf

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12

Dienstag, 8. August 2017, 11:27

Ich habe mir das Video inzwischen komplett angesehen und muss auch gestehen, dass die Spiele der Reihe Jumping Flash! relativ gut gealtert sind. Dieses von v3to als »Texturflimmern« bezeichnete »Ruckeln« der Texturen auf Oberflächen, eine Krankheit der PSX durch eine nicht vorhandene Perspektiven-Korrektur in der Hardware, sieht man in diesen Spielen so gut wie nicht. Außerdem finde ich die Figuren hinter den Verkaufs-Schaltern und auf den Straßen in Pocket MuuMuu (alleine schon der Name!) so dermaßen herzig, dass ich alleine deswegen das Spiel mögen will. Und dann noch die Idee, die Pocket-Spiele auch real auf Pocket Station transferieren zu können ... hach, schön.

Mir schießt gerade durch den Kopf, ob es nicht demnächst sogar mal wieder »in« sein wird, 3D-Spiele mit bewusst niedrigen Auflösungen heraus zu bringen. Quasie als Stilmittel.
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