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1

Sonntag, 28. Januar 2018, 13:49

Die Chance von Nintendo Labo - Dengeki Gamer

Nintendos neuestes Produkt, die Pappserie Labo, hat schnell hohe Wellen
geschlagen und auch ich konnte mich nicht davon abbringen meine Meinung
in ein Video zu packen.
Ihr wisst schon, Clickbait und so.......​


2

Sonntag, 28. Januar 2018, 14:41

Hm! Das ist interessant. Auf den ersten Blick wirkt es tatsächlich ziemlich sinnlos und wie Geldmacherei mit Merchandise. Aber die Teile, die da zu sehen sind, sehen echt interessant aus. Ich würde es mir nicht kaufen... schon alleine weil ich Nintendo nicht mag. Aber ich mag Basteleien. Und das sieht echt interessant aus mit den ganzen Schnüren und der Pappe. Stark!

Ich weiß nicht ob das von Nintendo so gedacht ist, aber der Punkt, dass man mit ein wenig Bastelei tolle Ideen umsetzen kann ist auf jeden Fll richtig! Dumm nur, wenn das trotzdem gehandhabt wird wie exklusiver Hobbyscheiß :D
Frieden. Brotbier. Möpse.
Miniblog

3

Sonntag, 28. Januar 2018, 14:56

schon alleine weil ich Nintendo nicht mag.
Wieso das denn?


Ich weiß nicht ob das von Nintendo so gedacht ist, aber der Punkt, dass man mit ein wenig Bastelei tolle Ideen umsetzen kann ist auf jeden Fll richtig!

Und ich hoffe das das Schule macht.

v3to

shodan

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4

Sonntag, 28. Januar 2018, 18:50

Mein erster Gedanke bei Labo war: Sie haben die Mickey-Maus-Bastelbögen wiederentdeckt. Sie haben den Kuckucksuhr-Bausatz von Yps wiederentdeckt. Sie machen die Konsole zum Spielzeug.

Genau das ist für mich das Faszinierende an der Idee, dass eigentlich das Basteln und Bemalen recht wahrscheinlich das besondere Element sein wird und weniger das Spiel, dass man damit am Ende eine Klaviatur simuliert. Kinder können Pappe bemalen, durch die Strippen verinnerlicht man die Mechanik. Dadurch wird es mehr zum "eigenen" Spielzeug - ähnlich wie bei Lego Technik. Was ich an dem Material interessant finde, dass man es im Schadensfall relativ leicht wieder herstellen kann. Und möglicherweise schaffen es einige sogar, die Software zu zweckentfremden.

Was ich aber auch glaube, dass den meisten Eltern die Fantasie dazu fehlt. In Diskussionen zu Labo drehte sich beispielsweise die Frage um den Ersatz fast immer gleich um 3D-Drucker oder Nachkaufbögen von Nintendo. Mir wurde ernsthaft mehrfach versucht zu erklären, dass die Umsetzung mit einem 3D-Drucker einfacher wäre, als zb mit Kopien der Vorlage, Stiften, Linealen und Cuttermesser und Pappe vergleichbarer Qualität die Formen zu erstellen.

henrikf

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5

Sonntag, 28. Januar 2018, 20:48

Tolles Video! Insbesondere zu einem »Gadget« von Nintendo, von dem im Moment noch niemand so genau weiß, ob das Schule machen wird oder nicht. Und der Videobeitrag geht vor allem von einer Seite an »Labo« heran, an die man nicht unbeidngt und sofort denkt. Klasse gemacht!

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Ich selber kann für mich die Frage einfach beantworten: Es interessiert mich nicht. Was aber auch daran liegt, dass ich meinen Anteil an Bastelkram zu Genüge in der Schule mitbekommen habe ... und ich aus Pappe auch einmal eine Murmelbahn gebaut habe. Das muss ich nicht mehr haben.

Anders sähe es aus, wenn ich konsolengereifte Kinder hätte. Für diese würde ich mir den einen oder anderen Kauf eines Mabo durchaus überlegen. Alleine schon, damit die Haptik der Finger mal anders als nur für Pads trainiert wird.

[...] Mir wurde ernsthaft mehrfach versucht zu erklären, dass die Umsetzung mit einem 3D-Drucker einfacher wäre, als zb mit Kopien der Vorlage, Stiften, Linealen und Cuttermesser und Pappe vergleichbarer Qualität die Formen zu erstellen.

Das verstehe ich nicht. Was soll denn da ein 3D-Drucker reißen? Sollen die Bauteile zum Beispiel für diesen futuristischen Papp-Rucksack besser aus dem 3D-Drucker kommen? Das ist zwar eine faszinierende Idee - und spätestens dann Realität, wenn Nintendo eigene 3D-Drucker für ihre zukünftigen Konsolen anbietet - aber im Moment?
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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v3to

shodan

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6

Montag, 29. Januar 2018, 00:59

@Henrik: Das Argument kommt von der Haltbarkeit her - weil Plastik ist ja stabiler. Ich persönlich halte den Ansatz schon für fragwürdig, weil dort der ganze Bastel-Aspekt ziemlich in den Hintergrund rückt.

henrikf

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7

Montag, 29. Januar 2018, 12:30

Ach Gottchen, ja, die deutschen Perfektionisten mal wieder. Ja, da haben die wirklich nicht verstanden, was dieses »Mabo«-Zeugs eigentlich soll. Nämlich mal Schere und evtl. Kleber in die Hand nehmen und loslegen.
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8

Montag, 29. Januar 2018, 18:20

Hätte ich Gören an der Backe, würde ich diese einfach in den nächsten Alt Papier Container schmeissen. Ist billiger!
Hipster-Pisser!

9

Dienstag, 30. Januar 2018, 09:44

@Oxx: Problem: Die "Gören" wollen das nicht.

@Dengeki: Sehr gut gemachtes Video :thumbup:

@Nintendo: Herzlichen Glückwunsch zur neuen Geschäftsidee. Ich brauche euren Bastelkram jedoch nicht und mein Kind hat bereits ganz viele andere Bastelsachen. Sowas gibt es an jeder Ecke, zu Hause, in den Kindergärten, in den Schulen... Der Bedarf ist gedeckt.

10

Dienstag, 30. Januar 2018, 10:39

@Nintendo: Herzlichen Glückwunsch zur neuen Geschäftsidee. Ich brauche euren Bastelkram jedoch nicht und mein Kind hat bereits ganz viele andere Bastelsachen. Sowas gibt es an jeder Ecke, zu Hause, in den Kindergärten, in den Schulen... Der Bedarf ist gedeckt.


:thumbup:
Wenn das Zeug mehr Leute auf die Idee bringt weniger Merchandise zu kaufen und stattdessen in Bastelkram zu investieren wär das schon ein Riesengewinn imo.
Frieden. Brotbier. Möpse.
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henrikf

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11

Dienstag, 30. Januar 2018, 11:32

Ich gebe zu bedenken, dass die Jugendlichen und gerade eben Erwachsenen aufgrund der Smartphone-Manie echte Probleme mit der Haptik entwickeln. Das ist kein Witz: Was bei uns in der Schule im Sportunterricht vor 20 bis 30 Jahren noch normal war, das kann man heute kaum noch von den Jugendlichen verlangen. Auch in der Tanzschule bekommen wir das mit: Die vermittelten Figuren werden alle zwei Jahre angepasst, damit die Schüler überhaupt noch mitkommen.

Der Grund sind tatsächlich die Smartphones, denn außer »wischen« und auf's Display »tapsen« muss man da nicht mehr viel machen. Selbst eine Nummer wählen - wenn heute jemand dank What's App überhaupt noch telefoniert - wird einem mit Kurzwahl und Sprachassistent abgenommen. Und das schult eben nicht das Gehirn, sondern lässt es verkümmern.

Wenn Nintendo mit dieser Geschäftsidee es tatsächlich schafft, die Kinder spielerisch an echte Bastelarbeit heran zu führen ... dann ist das - wie Out schon schrieb - eine gute Sache. Wenn Nintendo nebenbei noch Geld verdient, sei es ihnen gegönnt.

Nachtrag
Deswegen finde ich ja auch Pokemon Go! toll ... da müssen die Spieler ins Freie.
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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12

Dienstag, 30. Januar 2018, 14:20

Naja, ganz so schlimm ist diese negative Entwicklung (keine Haptik) aus meiner Sicht nicht. Ich kenne einige der vielen Berichte darüber, aber ich habe auch die Möglichkeit viel selbst zu beobachten. Natürlich kenne ich nicht sämtliche Kinder und Erwachsene der Welt, aber in meinem Umfeld ist es längst nicht so schlimm wie beschrieben. Falls dieses Problem überhaupt existiert. Natürlich gibt es Kinder, die weniger geschickt als andere Kinder sind. Wie fast immer liegt es aber daran, wie deren Eltern ihren Alltag und damit auch den ihrer Kinder gestalten. Vor allem wie sie ihn "vorleben". Eltern, die immer nur auf ihrem Arsch sitzen und Kindern nicht Anreize oder Möglichkeiten schaffen, haben Kinder, die gar nicht wissen, was es alles gibt. Kinder haben von Haus aus einen Bewegungsdrang im Blut, der unter keinen Umständen behindert werden darf. Er muss in jedem Fall gefördert werden und zwar mit Dingen, die den Kindern Spaß machen. Auch dann, wenn es den Eltern keinen Spaß macht bzw. wenn sie nicht nachvollziehen können, warum es den Kindern überhaupt Spaß macht. Wenn mein Kind den Wunsch äußert zum Schwimmen zu gehen, dann wird das zeitnah ermöglicht. Dann hebe ich meinen Arsch aus dem Sessel und fahre mit ihm los, denn nichts ist wichtiger als Unternehmungen mit dem Kind. Auch nicht die Dinge, die ich in dem Moment lieber machen würde (Zocken, im Internet rumsurfen, Artikel schreiben, ... alles unwichtig). Unser Leben ist abwechslungsreich... Schwimmen, Freizeitparks (geht auch im Winter), Spielplätze oder einfach nur zu Hause mit seinen Autos spielen, Gesellschaftsspiele, etwas vorlesen... Ja, wir spielen auch oft Videospiele, aber mein Söhnchen hat auch oft andere Ideen und die werden selbstverständlich aufgegriffen und umgesetzt. Alle Kinder, die wir aus Kita und Kindergarten kennen, sind, was ihre Haptik, die Bewegungsfähigkeit, das Sprechen und auch ihr Interesse an Dingen anbetrifft, völlig normal und oft auch erstaunlich weit. Das könnte ein regionales Phänomen sein, aber ich bin davon überzeugt, dass kein Kind von Anfang an doof ist und nichts kann. Falls es Probleme gibt, dann darf man es auf keinen Fall Firmen wie Nintendo überlassen für Lösungen zu sorgen. Die sehen nämlich ganz anders aus – zum Beispiel die Freunde einladen (die Kinder wollen dann nur sehr selten nur Videospiele spielen). Das hat nur Vorteile... Ok, man muss sich etwas um die Bewirtung kümmern, aber die Kinder wollen eigentlich immer alleine miteinander spielen und lernen dabei alles, was wichtig ist. Ganz automatisch, weil die Natur diese Prozesse seit der Entstehung der Welt optimiert. Oder man macht sich die Mühe und spielt Elterntaxi... Kinder sind nämlich gerne bei Freunden oder begleiten andere Familien bei deren Ausflügen.

Entwicklungsprobleme nur auf Smartphones zu reduzieren ist mir zu einfach. Es sind immer die Eltern, die die Bedürfnisse der Kinder wahrscheinlich aus Faulheit nicht erkennen und unterstützen. Wenn Menschen Schwierigkeiten haben sich zu bewegen, dann helfen auch Bastelbögen nicht. Der gesamte Lebenswandel muss umgestellt werden. Vielleicht sogar das zwischenmenschliche Umfeld. Tanzen gehen ist ein guter Anfang. Sogar ich, der größte Sportmuffel der Welt, habe angefangen etwas Sport zu treiben und steigere es langsam. Mein Ziel: Ich will mindestens 100 Jahre alt werden und bis zum Tod gesund sein. Das geht nur mit Idealgewicht, gesunder Ernährung, Muskeln (keine Disco-Pumper-Pakete), ausreichend Schlaf, gesunden Zähnen, steter geistiger Beschäftigung und einem abwechslungsreichen Leben, während dem man immer wieder neue Dinge erlebt.

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