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1

14.03.2019, 22:46

KRV 79 - R-Type/ Double Dragon II (Amiga)

Nach langer, langer, LANGER Übungszeit (Pixelorurgesteine dürften sich noch grob an meine Odysee erinnern) habe ich die Amigaversion von R-Type endlich mal durchspielen können. :) Und JA, die Arbeit war es wert weil das wirklich eine schicke Umsetzung ist.

Zusätzlich gibbet ein Kurzreview zu Double Dragon II.

"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

henrikf

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2

15.03.2019, 09:10

Wahnsinn! Glückwunsch! :thumbsup:

Ohne das Video schon gesehen zu haben ... aber das ist sicherlich ein tolles Gefühl (kenne ich, als ich den Endgegner von Dark Souls (1) besiegt habe). Wie lange hast Du darauf hin gearbeitet? 2 Jahre? 3 Jahre?
--== Island2Live / Henrik Fisch==--
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Alter Aeon: Estreega

3

15.03.2019, 09:30

Ich habe R-Type auch sehr gerne auf dem Amiga gespielt. Klasse KRV Folge! Ich weiß das ist richtig viel Arbeit.
Zur Musik: Ja deine Kritik an der Musik im Spiel ist sehr berechtigt. Ich finde auch das die Musik dort nur halbherzig komponiert wurde. Sie ist sehr einfach gehalten und nahezu "düdelig".
Die Musik vom Startbildschirm finde ich allerdings richtig gut! Die hat sofort nostalgische Gefühle geweckt.

4

16.03.2019, 12:24

Wahnsinn! Glückwunsch! :thumbsup:

Ohne das Video schon gesehen zu haben ... aber das ist sicherlich ein tolles Gefühl (kenne ich, als ich den Endgegner von Dark Souls (1) besiegt habe). Wie lange hast Du darauf hin gearbeitet? 2 Jahre? 3 Jahre?
An R-Type habe ich echt lange gesessen. Ich hätte zwar immer noch
die Spielhallenversion bevorzugt, aber ich konnte mit der Übung
zumindest die Amigafassung knacken :) So konnte ich wenigstens einen
Amigaklassiker in Kraut & Rüben packen :)
Ich habe R-Type auch sehr gerne auf dem Amiga gespielt. Klasse KRV Folge! Ich weiß das ist richtig viel Arbeit.
Zur Musik: Ja deine Kritik an der Musik im Spiel ist sehr berechtigt. Ich finde auch das die Musik dort nur halbherzig komponiert wurde. Sie ist sehr einfach gehalten und nahezu "düdelig".
Die Musik vom Startbildschirm finde ich allerdings richtig gut! Die hat sofort nostalgische Gefühle geweckt.
Die Titelmusik war von Chris Hülsbeck. Den Track fand ich auch immer sehr atmosphärisch. Ich wünschte mir der hätte den kompletten Soundtrack gemacht. Die C64-Musik war ja komplett von Ihm. Und die toppt IMHO sogar den Automaten.

Das dürfte jetzt generell die Rübenfolge sein, bei der ich die längste Zeit für das Spiel gebraucht habe. Aber das war er wert. :)
"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

5

18.03.2019, 09:51

Die Musik in R-Type (Amiga) ist – auf Deutsch gesagt – scheiße. Und das gilt auch für den Titeltrack, der für meine Begriffe überhaupt nicht zu dem Spiel passt. Vielleicht hat es mich auch ein wenige irritiert, dass es überhaupt einen Titeltrack gibt, denn die Arcade-Vorlage hat keinen. Trotzdem... Dieses Glockengedudel ist lahm und klingt eher nach einem Adventure oder Rollenspiel, als nach einem Actionspiel. Generell lassen mich die allermeisten Hülsbeck-Stücke total kalt und ich verstehe den Tumult drumherum nicht. Ja, die Titeltracks zu Turrican und Turrican II (Amiga) sind total gut und ich höre sie sogar einfach mal so zwischendurch. Aber alles andere ist nur gut oder sogar schlecht und sticht nicht besonders hervor.

Die Amiga-Version von R-Type hat mir schon immer weniger gut als die C64-Version gefallen. Einerseits wegen des Soundtracks – die Amiga-Version klingt absolut lächerlich –, und andererseits ist sie sogar technisch weniger herausragend. Schon alleine die Tatsache, dass die C64-Version ein Pseudo-Parallax-Scrolling zeigt und die Amiga-Version nicht, ist schon ziemlich peinlich für letztere. Gut, jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass die Entwickler nur ein paar Tage Zeit hatten. Spielt keine Rolle, denn die Nachteile sind präsent und zählen.

6

18.03.2019, 10:22

Die Musik in R-Type (Amiga) ist – auf Deutsch gesagt – scheiße.

Ich wollte es nicht so drastisch sagen. :D
Obwohl ich den Hülsbecksoundtrack mag.
Die Amiga-Version von R-Type hat mir schon immer weniger gut als die C64-Version gefallen. Einerseits wegen des Soundtracks – die Amiga-Version klingt absolut lächerlich –, und andererseits ist sie sogar technisch weniger herausragend. Schon alleine die Tatsache, dass die C64-Version ein Pseudo-Parallax-Scrolling zeigt und die Amiga-Version nicht, ist schon ziemlich peinlich für letztere. Gut, jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass die Entwickler nur ein paar Tage Zeit hatten. Spielt keine Rolle, denn die Nachteile sind präsent und zählen.

In Anbetracht der Computerleistung gefällt mir die C64-Fassung technisch auch etwas besser. Aber ziemlich viele Feinheiten/ Taktiken oder Gegnerformationen, die ich beim Original R-Type schlichtwegs genial finde (außer Level 7 :cursing: ),fehlten bei der Cevi-Fassung. Spielerisch ist die Amigafassung eigentlich mit am nächsten am Original. Das fehlende Parallaxscrolling mißfiel mir auch. Soweit ich es aber verstanden habe - ich bin da selbst kein Programmierer und muss mich da auf die Erklärungen anderer verlassen - soll Parallaxscrolling auf dem Amiga aber generell schwierig gewesen sein. Der C64 soll diesbezüglich besser bestückt gewesen sein.

Unter starkem Zeitdruck sind beide Versionen erschienen. Für die C64-Fassung hatte Trenz damals knapp 5-6 Wochen Zeit. Was man dem Titel aber auch ansieht, wenn man andere Werke von Trenz kennt. Ich vermute mal dass es Factor 5 nicht anders ging. Stimmt aber, dass einem sowas von der Spielerseite aus gesehen ziemlich wumpe sein kann. Tiertex hat ihre Umsetzungen damals auch arg schnell "umgesetzt". Mildert mein Urteil über deren Konvertierungen trotzdem nicht ab.
"...einer fällt auf den Boden und grunzt plötzlich nur noch wie ein Schwein..."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Monty Mole« (18.03.2019, 10:39)


7

18.03.2019, 11:00

Auf dem C64 ist es ja auch kein echtes Parallax-Scrolling. Sowas kann der schlicht nicht und wenn man es sieht, dann sind es nur Tricks mit Sprites und Bitmaps. Oder, wie in R-Type, ein auf fast dem gesamten Bildschirm angezeigtes Zeichen, dessen Inhalt mit jedem zweiten Frame um einen Pixel nach links verschoben wird und dadurch "Scrolling" erzeugt. Solche Tricks sind auf dem Amiga auch möglich.

Mit der Vollständigkeit oder auch der Akkuratesse der Amiga-Umsetzung hast du natürlich recht. So hat jede Portierung ihre Vor- und Nachteile, wobei die für den C64 einen besseren Eindruck hinterlässt. Daran sieht man mal wieder, welch hohe Gewichtung selbst Kleinigkeiten und die Soundtracks für die Gesamtbilder haben können. Nicht jeder Entwickler und vor allem nur wenige Herausgeber achten darauf. Naja, nicht jeder Videospieler achtet auf diese Kleinigkeiten und vor allem verschafft sich kaum einer einen Vergleich mit anderen Versionen. Mir ist es ja auch egal, dass die Switch-Version von z. B. Trials Fusion schlechter aussieht als die für XBox One und PS4 :lol:

henrikf

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8

19.03.2019, 09:10

Die Musik in R-Type (Amiga) ist – auf Deutsch gesagt – scheiße.

Ich wollte es nicht so drastisch sagen. :D
Obwohl ich den Hülsbecksoundtrack mag.

Ich habe mir bei der ersten Erwähnung in diesem Thread auch erst in die Faust gebissen und nichts geschrieben. Zum Glück hat es dann Acrid gesagt. Ich finde das Intro-Stück auch völlig nichtssagend. Irgendwie ist das für mich ein völlig beliebiges Gedüdel, das mit dem Spiel absolut gar nichts zu tun hat. Keine Melodie aus dem Spiel, nicht einmal der Sound der ursprünglichen Stücke wurde versucht einzufangen. Einfach irgendwas, der Name Hülsbeck wird es schon richten.

Ich will damit nicht die restlichen Leistungen von Chris Hülsbeck schmälern. Was er damals auf dem C64 gezaubert hat, ist große Kunst. Aber das hier ... nee ... das funktioniert nicht.


Zum Thema Parallax-Scroling
Der Amiga kann das zwar - zwei Ebenen unabhängig voneinander übereinander legen - aber dann hat man pro Ebene nur noch 8 Farben zur Verfügung, bzw. in der obersten Ebene nur noch 7 Farben (plus Durchsichtig). »Katakis« macht das - wenn ich mich richtig erinnere - und die schaffen dann sogar 50fps. Ich schätze aber mal, dass mit nur 7 Farben R-Type einfach zu öde ausgesehen hätte, deswegen haben sie das nicht gemacht.
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9

19.03.2019, 20:01

Ich bin davon überzeugt, dass Hülsbeck den Track nicht extra für R-Type gemacht hat. Er hat ihn sicher bereits in der Schublade gehabt und R-Type gegeben, weil ein Titeltrack gebraucht wurde. Für diese Theorie spricht auch die Tatsache, dass die Portierung innerhalb weniger Tage fertig sein musste. Für sich betrachtet mag das Stück seine Qualitäten haben (vor allem technisch), aber für R-Type ist er ungeeignet. Und er trifft schlicht nicht meinen Geschmack, weil er zu lahm ist und zu wenig Dampf hat.

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